Donnerstag, 12 Oktober 2017 20:03

Gegen Oberwinter muss der Knoten platzen

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20140080 1377740425642844 2033570963338889765 nNach zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg – möchte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am kommenden Samstagabend wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren, wenn man zuhause um 17:30 Uhr den TuS Oberwinter empfängt.

Der sportliche Haussegen hängt schief, die Stimmung getrübt. Im Lager der Trierer Höhenkicker stottert der Motor und das nun schon seit fünf Spieltagen in Serie. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste – personell sowie auch sportlich. Auch in der Tabelle ging der einst stramme und leidenschaftliche Ritt nach unten. Platz neun und siebzehn Punkte auf dem Konto – spiegeln die magere Ausbeute der letzten Wochen wider.

„Sportlich zeigte mir besonders in den Spielen gegen Mendig und Mehring – dass wir spielerisch gar nicht mal so auf dem Holzweg sind. Hier agierten wir jeweils mit einer starken Leistung, die am Ende aber leider nur zu einem Punkt gereicht hat. Viel mehr drückt unser Schuh momentan was das Personelle angeht. Wir müssen einige Ausfälle in Kauf nehmen – darunter auch viele Leistungsträger defensiv sowie auch offensiv. Demnach reichen schon kleine Fehler aus – die letztendlich zu Gegentoren führen. Wir haben einfach Spieler in einer gewissen Art und Weise die nicht zu ersetzen sind. Die Jungs die auf dem Platz stehen geben fußballerisch alles und auch denen gehört in den Folgespielen unser Vertrauen“, betonte Chef-Trainer Christian Esch.

Doch nun Schluss mit Trübsal und düsteren Gedanken – die Kurve soll wieder steigen, mit Siegen und Erfolg. Das man es kann weiß man. Das man die nötige Qualität besitzt ebenso. Was her muss sind Siege, gespickt mit einer Prise Fortuna. Dann punktet man auch wieder dreifach, zuhause oder in der Ferne.

Am Samstagabend möchte man aber erst einmal die Antennen im eigenen Wohnzimmer wieder spitzen. Das heimische Publikum lechzt nach Erfolg. Man will wieder jubeln, mitfiebern und sich an der eigentlich starken und leidenschaftlichen Tarforster Manier erfreuen. Gegen Oberwinter soll es nun endlich klappen. Zumindest auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Tarforst auf dem neunten und die Elf vom linken Rheinufer auf dem viertletzten Platz.

„Wir haben Oberwinter im Spiel gegen Mehring beobachtet. Uns erwartet demnach eine robuste und starke Mannschaft – die vor dem Tor keineswegs zögert, was sie mit dem 3:0-Sieg über Mehring auch bewiesen hat. Dennoch sind wir in einer Phase wo wir unser Spiel stabilisieren müssen. Zudem gilt es die Ausfälle weiterhin gut zu kompensieren – sodass wir wieder schnell Selbstvertrauen tanken und uns für den fußballerischen Aufwand auch mit drei Punkten belohnen. Gegen Oberwinter wollen wir natürlich den Bock umstoßen und endlich wieder einen Sieg einfahren“, fügte der 39-Jährige abschließend hinzu.5866580

Auch FSV-Kapitän Bernhard Heitkötter (Bild/mitte) glaubt an seine Jungs und hofft auf einen baldigen Kurs-Wechsel – wie er im Interview mit www.fsv-trier-tarforst.de sagte: „Die momentane Situation ist natürlich nicht zufriedenstellend, wenn man betrachtet, was wir uns vorgenommen haben und wie wir derzeit in der Tabelle stehen. Trotzdem ist es auch jetzt falsch eine Art Untergangs-Stimmung aufkommen zu lassen. Uns allen ist klar, dass wir gegen Oberwinter was Zählbares rausschlagen müssen. Das es kein Selbstläufer wird, zeigt ihr 3:0-Sieg vom letzten Wochenende gegen Mehring. Die Ausfälle wiegen natürlich sehr schwer. Es bringt aber jetzt nichts aufzulisten wer alles fehlt und wie es aussehen würde wenn X nicht verletzt ist oder Y noch hier wäre. Das gehört leider beim Fußball dazu und keine Mannschaft wird davon verschont. Wir werden trotzdem wieder sechzehn konkurrenzfähige Spieler im Kader haben und alles daran setzen, wieder mal einen Sieg daheim einzufahren“. (Das komplette Interview lesen Sie hier)

Personell dagegen wird auch gegen Oberwinter die ein oder andere tragende Säule fehlen. Verletzungsbedingt ausfallen werden demnach mit Michael Hassani, Sebastian Stüber, Sven Haubrich, Yannik Thömmes und Lukas Herkenroth fünf Akteure. Wieder mit an Bord ist dagegen Christoph Hebbeker sowie der zuletzt angeschlagene André Thielen. André Mergener

 

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