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Du betrachtest gerade Tarforst entscheidet Eifeler Elfmeter-Krimi für sich

Ein hartes Stück Arbeit unweit der luxemburgischen Grenze. Am Ende galt tiefes Durchatmen – als Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am späten Mittwochabend im Rahmen der zweiten Rheinlandpokal-Runde beim klassentieferen Bezirksligisten SG Körperich, nach Elfmeterschießen mit 7:6 gewann, und somit das Ticket für die dritte Runde löste.

Ein Spaziergang durch die Eifel sieht anders aus. Holprig der Weg – mühsam die Arbeit, hatten die Trierer Höhenkicker mächtig Dusel, und sprangen einem frühzeitigen Ausscheiden im “Nachsitzen“ noch gerade so vom Tellerrand. So ging der Underdog schon nach zehn Minuten mit 0:1 in Führung. Bis dato bot Körperich dem FSV Paroli – ein Klassenunterschied demnach nur auf dem Papier. Nach zwanzig Minuten schließlich der Ausgleich – den Luca Sasso-Sant seinem Team bescherte (20.). Gute Chancen lagen bei beiden Teams auf dem Tablett. Drei Minuten nach dem Ausgleich versuchte es Körperich ein weiteres Mal – eine Minute später drosch auch Julian Schneider den Ball nur über das Tor. Eine Schrecksekunde im heimischen Bund gab es dagegen nach einer halben Stunde. Körperich bekam einen Foulelfmeter zugesprochen – den FSV-Keeper Yunus Akgül jedoch sicher halten konnte. Zügig ging es weiter – denn auch Nicola Rigoni vergab nur knapp zur Führung (35.). Für die Zuschauer ein ansehnlicher Pokal-Fight. Hin und her flog der Ball – eine alleinige Dominanz nicht zu erkennen, auch mit Beginn des zweiten Durchgangs.

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich beide Teams auch nach Wiederanpfiff. Nach einer Stunde endlich der erlösende Ausgleich – wieder dank einem Tor von Luca Sasso-Sant (65.). Der Endspurt – zumindest was das Chancenplus betrifft, lag in der Wiege der Gastgeber. Tarforst entfachte spielerisch zwar mehr Druck – vor dem Tor jedoch schaute man in die Augen großer Ernüchterung. Kurz vor Schluss passierte es dann doch – der Ausgleich für Körperich. Ein Distanzschuss – schön ins Tor hineingezirkelt, unhaltbar für Schlussmann Akgül. Die Verlängerung war perfekt – und das Nachsitzen in der Einöde nahm seinen Lauf. Doch einen Sieger suchte man auch nach 120 Minuten vergebens. Ein Elfmeterschießen war das Resultat – dass man am Ende knapp nach einem 7:6 für sich entscheiden konnte.

„Ein typisches Pokalspiel zwischen zwei ligaungleichen Teams. Wir hatten Glück – sind aber froh das wir die dritte Runde nach Elfmeterschießen erreicht haben. Mund abputzen – sich freuen und nicht groß über das wie nachdenken. Wir hoffen natürlich jetzt auch alle – dass mit diesem Sieg auch der Knoten in der Liga endlich platzt,“ sagt FSV-Pressesprecher André Mergener.

Weiter geht es für den FSV nun wieder am kommenden Sonntag (08. September) – wenn man auf Liga-Ebene um 14:30 Uhr bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich gastiert! (am)

 

Bilder vom Spiel

(Wolfgang Ziewers)

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