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Du betrachtest gerade Rabenschwarze Rhein-Odyssee

Golden der Spätsommer – tief traurig dagegen die eigene Realität. Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst kommt einfach nicht von der Stelle. Auch im sechsten Anlauf in Folge blieb der Sieg auf Liga-Ebene den Trierer Höhenkickern verwehrt. Stattdessen hagelte es auswärts bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich eine deutliche 1:6-Niederlage.

Der Trip ans linke Rheinufer begann für die Tarforster schon gleich mit getönter Graustufe. Nach zehn Minuten lag der FSV schon mit 0:1 durch ein Tor von Christoph Rönz im Hintertreffen. Ein Kaltstart im heimischen Bund – gab der Platzhirsch auch im Folgeverlauf mächtig Vollgas. Das Aufbäumen in den eigenen Farben dagegen meist zu harmlos und zaghaft zugleich. Chancen wurden geboten – nur nutzen konnte man wie so oft keine. Nicola Rigoni nach zwanzig Minuten – einen Wimpernschlag später auch Luca Sasso-Sant. Alle beide zu wenig Zielwasser im Blut – erhöhten die Gastgeber stattdessen kurz nach Wiederanpfiff dank einem weiteren Treffer von Christoph Rönz auf 0:2 (48.). Selbst riskierte man zu wenig. Die Verunsicherung zudem allgegenwärtig – kam Tarforst jedoch in der 50. Spielminute noch einmal ran, nachdem Nicola Rigoni einen Handelfmeter sicher zum 1:2 verwandeln konnte (50.). Doch die Hoffnung hielt nicht lange stand. Drei Minuten nach dem vielversprechenden Anschlusstreffer – erhöhte die SG 2000 keck auf 1:3, Torschütze hier war Jan Henrich (53.). Eine Minute später fiel sogar das 1:4 – jubelnder Spieler im rheinischen Fokus war Majdi Mahmud (54.). Spätestens jetzt war der Drops gelutscht und der Käse bekannterweise gegessen. Die Messe zudem gelesen – gingen spätestens jetzt sämtliche Phrasen aus und praktisch ins Leere. Das 1:5 – wiederum nur wenige Minuten später, platzierte Jan Henrich sicher im heimischen Gehäuse (60.). Zwanzig Minuten vor Schluss machten die Rhein-Städter das halbe Dutzend schließlich voll – als Mahmud seine SG 2000 zum strahlenden und auch verdienten Sieger schoss (70.). Der Endspurt – auf beiden Seiten qualmte die Friedenspfeife, plätscherte vor sich hin. Die ein oder andere Klein-Chance noch im heimischen Nest – und aus war das Spiel, an das man sich schon jetzt ungerne zurückerinnern möchte.

„Sicherlich bin ich über diese Niederlage sehr verärgert. So wie wir uns heute präsentiert haben – geht überhaupt nicht. Binnen kurzer Zeit drei Gegentore kassiert – anschließend völlig auseinandergebrochen, sodass wir am Ende auch verdient in dieser Höhe verloren haben. Fakt ist – so kann und wird es auch nicht mehr weitergehen,“ betont Chef-Trainer Holger Lemke mit verärgerter Stimme.

Weiter geht es für den FSV bereits schon am kommenden Freitagabend (13. September) – wenn man unter Flutlicht um 20:00 Uhr im Lokal-Derby den SV Morbach empfängt. (am)

 

Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

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