Die Eintracht aus Mendig und Bell hat die sportliche Konkurrenz oftmals auf dem Schirm der Favoriten. Eine Mannschaft – eine starke Entwicklung und jede Menge Potenzial, sich auch in der Tabelle ganz oben festzusetzen. Für die Elf um Trainer Kodai Stalph verliefen die letzten Jahren ohne Sorgenfalten. Sportlich stets eine gute Platzierung erzielt, möchte die Eintracht schließlich auch heuer, nach einer ewig langen Corona-Pause, den geliebten Fußball im heimischen MYPRINTSHOP-Stadion wieder aufleben lassen. Eine Reise – wenn möglich ohne Stolpersteine. Immerhin gelang der Auftakt. Ein 3:0 über die SG Neitersen zum Start in die neue Runde – konnten schließlich die ersten drei Punkte auf das Konto der Eintracht wandern. Aber auch jüngst – am zweiten Spielzeit dieser Saison, gelang den Vulkaneifelern ein weiterer Erfolg, als man zuhause Ellscheid mit einem frechen 1:0 bezwingen konnte. Somit schreibt das Eintracht-Konto die maximale Ausbeute von sechs Punkten. Vorläufiger Tabellenführer – Blut geleckt und die Lust nach mehr.
Personell betrachtet hat sich aber auch in der Vulkaneifel so einiges getan. Eine mittelgroße Fluktuation. Die Stärke und Qualität somit nur schwer einzuschätzen, zählte man in diesem Sommer neben fünf Abgängen – im Gegenzug acht Neue. Der Rest vom Kader blieb erhalten – präsentiert man sich somit nicht nur verjüngt, sondern auch qualitativ in einer recht gesunden Verfassung.
Bisher trafen beide Clubs im Rahmen eines Pflichtspiels schon vierzehn Mal aufeinander. Die gute Quote dagegen schreibt der FSV – der mit bislang sieben Siegen die Nase vorne hat. Neben vier Unentschieden – gelang der Eintracht im Gegenzug drei Siege. Das letzte Duell schrieb man Ende September 2020 – wo man auswärts der Eintracht mit 1:3 unterlag. Zumindest Mendig dürfte sich wohl noch gerne zurückerinnern. Bereits nach zehn Minuten lagen die Vulkaneifeler schon mit 2:0 in Front. Die elfte Minute gehörte schließlich Patrik Kasel – der für den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer sorgte. Nach einer Stunde war aber auch dieser Treffer um sonst – als Mendig mit dem 3:1 alles klar machte. Somit winkt das insgesamt fünfzehnte Duell. Dieses Mal vor Tarforster Kulisse – wo Mendig die Tabellenführung behaupten und der FSV die jüngste Niederlage in Mehring, wieder wettmachen möchte. AM






















