Wenn der Letzte beim Zweiten gastiert – sind die Rollen im Vorfeld meist schon verteilt. Besonders schwer – wenn das Schlusslicht bisher noch keine Punkte im Gepäck mitführt. Die Damen der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst durchlaufen aktuell diese Situation. Sechs Spiele – sechs Niederlagen und die Hoffnung nach Erfolg werden immer lauter. Es hinkt an vielen Ecken – der Motor stottert, kann auch Trainer Ricardo Seibel immer wieder nur zur Geduld auffordern.
Reichlich Geduld benötigen seine Mädels schließlich auch am Sonntag – wenn man beim Zweiten und Lokal-Rivalen VfL Trier gastiert, der bisher mit reichlich Stärke und fünfzehn Punkten vom zweiten Tabellenplatz der Frauen-Bezirksliga-West grüßt. Ein schwerer Ritt – wenn auch nicht ganz unmöglich, versucht man schließlich auch am Sonntag die Trendwende mit aller Macht zu erreichen. Immerhin funkelt auch ein Stück Hoffnung in den Köpfen der Spielerinnen – die gerade jüngst im Heimspiel über Issel trotz einer 3:5-Niederlage, eine gar nicht mal so schlechte Leistung abgerufen haben. Anstoß am Sonntag ist um 17:15 Uhr auf dem Hartplatz in Heiligkreuz. AM





















