Ein Punkt – zwei Tore und am Ende kein Sieger. Die Stippvisite im grün/weißen Wohnzimmer – genauer gesagt beim FC Könen, endete für die Tarforster Zweitvertretung am Sonntagnachmittag mit einem 1:1-Unentschieden. Kein hochklassiges Spiel – überschaubare Torchancen, musste sich der FSV letztendlich mit diesem Ergebnis anfreunden. „Man muss auch mal mit einem Unentschieden zufrieden sein“, betont Trainer Daniel Will, dessen Team bereits nach zwanzig Minuten mit 0:1 ins Hintertreffen geraten ist. Einige Chancen und das aus vielversprechender Eigenproduktion – doch der Ausgleich blieb den Trierer Höhenkicker im weiteren Verlauf des Spiels zunächst noch verwehrt.
Erst nach einer knappen Stunde – dass Spiel hatte nun in allen Belangen die Betriebstemperatur erreicht, glich der FSV nach einem Eckball dank einem Treffer von Kingsley Njoume zum 1:1 aus. Bitter wurde es jedoch wieder im Endspurt – als Tarforst nach einer gelb/roten Karte an Paul Kersthold die letzten Minuten in Unterzahl agieren musste. „In dieser Phase des Spiels sind wir mächtig unter Druck geraten. Könen machte es keineswegs schlecht und entfachte gehöriges Feuer. Wir hatten Glück und Dusel. Von daher können wir mit dem Unentschieden schon sehr zufrieden sein – auch wenn wir natürlich lieber die volle Ausbeute erzielt hätten“, schließt Will mit runzelnder Stirn ab, der mit seinen Jungs nun mit zwanzig Punkten von Platz vier der Kreisliga-A Trier/Saarburg grüßt. Weiter geht es für die Zwote nun am Sonntag in einer Woche (14. November) – wenn man auswärts im Lokal-Derby um 17:00 Uhr bei der benachbarten DJK Pluwig/Gusterath gastiert. AM






















