• Beitrags-Kategorie:Archiv
  • Lesedauer:4 Min. Lesezeit
Du betrachtest gerade Mehring entthront Tarforst

Mit einer 0:1-Heimniederlage im Lokal-Derby gegen den SV Mehring – startete Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am Samstagabend ins Pflichtspieljahr 2022. Erst im Hinspiel (1:3) – nun auch im Rückspiel. Der SV Mehring bleibt in dieser Runde ein „Angstgegner“ des FSV. Der Auftritt der Moselkicker – die als Tabellenvorletzter den Höhenstadtteil bereist haben, erwies sich als frech und das schon gleich zum Auftakt des Spiels. Nach dreißig Sekunden erprobten die Mehringer erstmals den Tarforster Strafraum samt Chance – und fanden schon prompt ihren Meister in FSV-Keeper Johannes München, der die erste Möglichkeit der Gäste gerade noch so mit den Fingerspitzen über die Latte lenken konnte. Nach zwei Minuten wieder Mehring – und wieder die Führung verpasst, dank einer erneut guten Parade von Schlussmann Johannes München (2.).

Der FSV tat sich bis dato schwer. Viele Ballverluste – ungenaues Zuspiel und wenig Entschlossenheit vor dem Mehringer Tor. Nach einer Viertelstunde holte der SVM schließlich zur dritten Torchance aus – doch dieses Mal flog der Ball nur knapp daneben (15.). Spielerisch bot das Kellerkind von der Mosel aber einige gute Szenen. Schnell – agiler und letztendlich torgefährlich, viel schließlich nach gut zwanzig Minuten auch die verdiente 1:0-Führung. Mehrings Miles Karakostas brachte das spätere Tor auf die Strecke – wo aber auch FSV-Abwehrhüne Ruben Herres noch ein wenig beteiligt war, da er den Ball noch unglücklich ins eigene Tor abfälschte (23.).

Nach Wiederanpfiff kam der FSV besser – wenn auch nicht viel. Wenigstens die Nähe zum gegnerischen Tor wurde kürzer – sodass der FSV vier Minuten nach dem Seitenwechsel einen guten, wenn auch nicht kraftvollen Torschuss wagte. Vorausgegangen war ein von Nicola Rigoni ausgeführter Eckball. Der Ball flog zu Mohammad Rashidi – der das runde Leder jedoch mit zu wenig Kraft auf Mehrings Keeper Philipp Basquit schoss (50.). Die Chancen im Tarforster Trikot häuften sich. Nach einer Stunde versuchten die Trierer Höhenkicker erneut ihr Glück – als eine Flanke von Elias Heitkötter Patrik Kasel fand, der anschließend den Ball aus der Drehung heraus knapp über das Tor beförderte (60.). Es war die bisher größte Chance im Trikot des FSV – der aber nun und das pünktlich zum Endspurt, dass Gaspedal mächtig drückte. Spätestens eine Viertelstunde vor Schluss lag der Ausgleich nah. Wieder entfachte Kasel einen guten Angriff und flankte in Richtung des Strafraums – wo bereits Nicola Rigoni herbeieilte, jedoch einen Tick zu spät kam, da Mehrings Henrik Schömann gerade noch so mit seinem Fuß vereiteln konnte (75.).

Im Endspurt war Tarforst gewillt die Wende des Spiels zu erzwingen. So verpasste Nicola Rigoni – der zunächst einen Freistoß ausübte, gleich zweimal. Erst ging sein Freistoß direkt auf Mehrings Keeper – anschließend wurde auch sein strammer Nachschuss eiskalt abgeblockt (83.). Zwei Minuten später war es wieder Kasel (85.) – der einen guten Angriff samt Chance über die Außenbahn einleitete. Doch auch hier war Philipp Basquit zur Stelle und vermieste dem FSV einen möglichen Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss erneut Doppelchance FSV – dieses Mal dank Noah Schuch (88.). Der dritte Versuch – geboren aus der gleichen Aktion, schrieb sich Mohammad Rashidi auf die Brust, der ebenfalls ein Tor versäumte. Mut zur Lücke hatte der FSV aber auch in der Nachspielzeit. Aus kurzer Distanz vergab zunächst Nicola Rigoni nach Flanke von Elias Heitkötter – Philipp Basquit rettete mit dem Fuß (92.), anschließend vergab auch Patrik Kasel nach einer vorangegangenen Ecke von Benedikt Decker (94.).

Am Ende blieb das knappe und enttäuschende 0:1 stehen. Mehring baute als Tabellenvorletzter auf zehn Punkte aus – Tarforst (30 Punkte) rutschte hingegen als Tabellenführer auf den dritten Platz der Fußball-Rheinlandliga ab. Ein kurzweiliger Rückschlag für den FSV – der die Niederlage gegen Mehring aber wohl schnell verdauen wird, wie sich auch Chef-Trainer Holger Lemke sicher ist: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir einiges vermissen lassen. Mehring hat das schon gut gemacht. Wir hatten zu wenige Mittel um dieses Spiel letztendlich an uns zu reißen. Meine Jungs waren zu sehr nervös. Im zweiten Durchgang machten wir es zwar besser – doch auch hier boten wir nicht unsere eigentliche Stärke auf. Unterm Strich sind wir enttäuscht – werden diese Niederlage aber auch schnell wieder abhaken und den Blick nach vorne richten. Die Saison ist noch lang.“


Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: München – Weber – Rashidi – Rigoni – Fuhs (55. Habbouchi) – E. Heitkötter – Herres (70. Schuch) – B. Heitkötter – Hahn (46. Kasel) – Ziewers (85. Mühlen) – Decker

Tore: 0:1 (23. – Karakostas mit Eigentor-Beteiligung Ruben Herres)

Schiedsrichter: Johannes Lescher

Zuschauer: 220


Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

DSC00034 3 DSC00062 3 DSC00077 1 DSC00078 4 DSC00082 2 DSC00086 4 DSC00106 3 DSC00107 1 DSC00118 1 DSC00119 3 DSC00135 3 DSC00171 1 DSC00184

Sponsoren und Partner

Berger Group
Fitness First
Lay Dachdecker
Sparkasse Trier
Volksbank Trier Eifel
Zurich Schmitt

11teamsports
Allianz Versicherung Michael Fuchs
Bierverlag Kessler
Bitburger
CL-Rolladen
Elektro Porn
Galileo Lebensmittel
Herres Immobilien
Immobilien Franzen
Köhler Sonderbau
Fleischerei Martin
sbt Kenn
Reifen Meuser
Restaurant Tarforst
Schreinerei Adams
save IT first
Gauer-Dahm Verkehrsbetrieb
Vet-Concept