Zwei dicke Punkte – zwei starke Spiele dank einer gesunden Moral im Rücken und reichlich Selbstvertrauen auf den Schultern. Die Zwote des FSV Trier-Tarforst hält derweil mit den Stärksten der Liga Schritt und gastiert nun am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr beim Aufsteiger SG Niederkell Waldweiler.
„Die letzten beiden Erfolge tun gut“, blickt Zwote-Trainer Steffen Hilmer zufrieden zurück, dessen Team erst beim damaligen Liga-Primus aus Pluwig und anschließend zuhause gegen den damals Zweitplatzierten SG Welschbillig jeweils ein starkes Remis erzielen konnte. „Solche Spiele sind enorm wichtig für das Selbstvertrauen“, fügt Hilmer hinzu, der nun auch am kommenden Sonntag auf eine ähnliche Leistung hofft, wenn seine Jungs in Kell am See auf einen recht starken Aufsteiger treffen. So erhaschten die Jungs aus Niederkell Waldweiler einen starken Ritt – der nun schon mit zwanzig Punkten und Platz fünf belohnt wurde. Drittbestes Heimteam der Liga – mit zweiunddreißig Toren zudem extrem offensivstark, wartet auf den FSV eine ziemlich schwere Aufgabe, wie auch Steffen Hilmer im Vorfeld vermutet: „Niederkell Waldweiler steht ziemlich gut in der Tabelle da – absolvierte jüngst einen starken Lauf und wird uns wohl auch am Sonntag das Spiel ziemlich erschweren. Ein ziemlich starker Aufsteiger – wo wir gleich von Beginn an die nötige Konzentration und die richtige Moral abrufen müssen.“
Mut machen die jüngsten Spiele gegen Pluwig und Welschbillig. Zwei Kracher-Aufgaben relativ gut gemeistert – möchten die Trierer Höhenkicker schließlich auch am Sonntag bestehen, am liebsten mit einem Dreier, wie Tarforsts Übungsleiter optimistisch nachsetzt: „Rufen wir die Leistung ab – die wir in den beiden jüngsten Spielen auf den Platz getragen haben, mache ich mir wenig Sorgen. Meine Jungs sind derzeit gut drauf – und werden schließlich auch am Sonntag alles abrufen, um die drei Punkte nach Trier-Tarforst zu entführen.“
In der Gesamtbilanz hat der FSV glasklar die Nase vorn. Fünfmal duellierte man bislang schon gegen Niederkell Waldweiler – alle Partien gingen jeweils auf das Konto der Tarforster. Das sechste Duell verspricht somit reichlich Spannung – muss Hilmer in Kell am See mit Marcel Loch, Paul Bladt, Felix Nimmrichter, Luis von der Groeben und mit Philipp Huget auf fünf Spieler verzichten. „Meine Jungs tragen momentan eine große Portion Motivation auf den Platz. Es wird eine schwere Aufgabe – aber ich bin mir sicher, dass wir uns auch dort bestens verkaufen werden“, schließt Steffen Hilmer mit kämpferischer Stimme ab. AM





















