Im Sommer 2020 stieg der FC Germania Metternich in die Fußball-Rheinlandliga auf. Es folgten zwei Jahre – wo man zuerst als Zehnter (Corona-Saison) und in der vergangenen Runde als Elfter zwei starke Spielzeiten abschließen konnte. Heuer schreibt man nun die dritte Rheinlandliga-Saison in Folge – wo man derzeit als Tabellensechster mit starken 47 Punkten einen ordentlichen Fußball bietet.
Vierzehn Siege – fünf Unentschieden und sieben Niederlagen, zählt der FC Germania Metternich schon jetzt zur oberen Elite der Liga, der nebenbei auch mit schon 72 Toren gleich hinter dem FSV Trier-Tarforst den zweitbesten Sturm der Rheinlandliga aufführt. Starke Einzelspieler – reichlich Qualität und ein mit Patrick Kühnreich jungen Trainer, der seit Beginn seiner Arbeit an der Seitenlinie ein Team geformt hat, dass sich binnen drei Jahren zu einer richtigen Liga-Größe gemausert hat. Dabei fing der Ritt in dieser Saison ziemlich holprig an. Ein mühsamer Start samt Verlauf – ging es aber schon bald steil nach oben, wo man nun nicht nur die alteingesessenen Clubs ärgern möchte, sondern selbst ein Wörtchen mitreden will. Allen voran Enrico Rössler (18 Tore) und Adrian Müller (13 Tore) – Metternich´s Topstürmer der Stunde, wollen die zwei Goalgetter schließlich auch mit Blick auf die Restsaison weiter Vollgas geben. Vollgas – und das gleich mit fünf Toren, gab die Germania auch im Hinspiel gegen den FSV Trier-Tarforst, bei dem man am kommenden Samstag pünktlich zum Rückspiel gastiert. Damals schob man den Trierer Höhenkickern gleich fünf Tore ein – und gewann am Ende ziemlich deutlich mit 5:3. Ein Offensivfeuerwerk der etwas anderen Art – ist die Gesamtbilanz beider Clubs dagegen ausgeglichen. Jeweils ein Sieg für beide Mannschaften – sowie ein Unentschieden, steuern beide Teams nun auf das insgesamt vierte gemeinsame Duell zu.
Metternich selbst dürfte jedoch mit breiter Brust auf den Trierer Berg reisen. Im Rücken ruhen immerhin fünf Spiele in Folge ohne Niederlage – jüngst schlug man Schusslicht Ellscheid mit einem 4:1. Und dennoch wartet auf die Elf um Trainer Patrick Kühnreich eine enorm schwere Aufgabe – beim aktuell besten Heimteam der Liga. Tarforst ist seit fast vierzehn Monaten zuhause ungeschlagen – und dürfte wohl auch dem FC Germania Metternich am kommenden Samstag so einiges abverlangen.
In Metternich selbst rudert man aber dem Topspiel der Liga gelassen entgegen. Im Hier und Jetzt ist die Zufriedenheit groß – wird man schließlich auch die dritte Liga-Runde in Serie einmal mehr auf einem starken Tabellenplatz abschließen. Der Trend in der Zukunft zeigt nach oben – dank einer ordentlichen Vereinsarbeit, ist mit den Germanen aus dem Koblenzer Raum schließlich auch weiterhin zu rechnen, die fußballerisch schon längst zur großen Konkurrenz zählen. AM





















