Die aktuelle Runde neigt sich dem Ende zu – und der Weg an sich war oftmals steinig und schwer. Sportlich liegen die Bäckerjungen weit hinter ihren Erwartungen – fanden kaum zur stabilen Konstanz und rangieren demnach auch weit unten in der Tabelle. Der Abstieg sollte aber wohl kein Thema mehr werden – zu groß dagegen die Qualität des Kaders. Die 30er-Marke ist zudem geknackt – zählen die Jungs um Trainer Kim Kossmann 35 Punkte und Platz dreizehn. Bei möglichen fünf Absteigern – belegt Andernach aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz mit einem Vorsprung von sechs Zählern.
Ein Rauf und Runter – defensiv zu anfällig und offensiv mit erst 43 Toren oftmals zu harmlos. Man sehnt das Ende dieser Runde herbei – und möchte nun in der kommenden Saison um so mehr die sportliche Stärke aufs Neue wecken. Immerhin macht der jüngste Verlauf Mut – erhaschte sich die SG 99 aus den letzten sechs Partien aufmunternde sieben Punkte. Ein leiser Aufwind – wenn auch ohne große Wirkung, will man die restlichen Spiele aber auch mit Leidenschaft und Erfolg hinter sich bringen. Schon am kommenden Samstag – wenn der FSV Trier-Tarforst am linken Rheinufer aufläuft, soll der Trend weiter steigen, auch wenn das Hinspiel damals nach einem deutlichen 1:5 mächtig in die Hose ging. Die letzten beiden Spiele endeten für Andernach mit jeweils einem Remis. Beim jüngsten Auftritt kam man beim weit abgeschlagenen Schlusslicht aus Ellscheid sogar über ein torloses Unentschieden nicht hinaus – obwohl zahlreiche Chancen verbucht wurden. Um so wichtiger – der kommende Heimauftritt gegen den FSV Trier-Tarforst.
Was die Gesamtbilanz beider Clubs betrifft – haben bisher die Tarforster die Nase vorn. Dreizehn Pflichtspiele ruhen unterm Strich – aus denen der FSV bislang achtmal als Sieger hervorging. Neben zwei Unentschieden – gelang Andernach immerhin schon dreimal die volle Punkteausbeute.
Für die Bäckerjungen dürfte der gedankliche Blick aber wohl schon auf die kommende Runde schweifen – wo man sportlich vieles besser machen möchte. In Andernach kann es nur aufwärts gehen – blickt man schließlich auf eine schwere Saison zurück, wo Pleiten, Pech und Pannen den Haussegen in Schieflage brachten. Der einst so stolze Andernacher Weg ist derzeit von Schlaglöchern gebeutelt – gilt es in den noch fünf ausstehenden Partien jedoch alles in die obligatorische Waagschale zu werfen, um nicht nur wichtige Punkte noch zu landen, sondern viel mehr auch das eigene Ego der einst so stolzen Bäckerjungen wieder zu stärken. AM





















