Mit 39 Punkten und Platz sieben – blickt Tarforsts Zweitvertretung zufrieden auf die zurückliegende Saison in der Kreisliga-A Trier/Saarburg zurück. Eine Spielzeit die nicht immer leicht war – kassierten die Trierer Höhenkicker gerade anfangs und in der Mitte dieser Runde, viele schmerzhafte Rückschläge. Niederlagen die das Team um Trainer Steffen Hilmer aber immer wieder wachrüttelten. Die Stärke samt Qualität sind und waren vorhanden. Eine Mannschaft die den eigenen Glauben an sich selbst nie aufgegeben hat – und ein Trainer, der es auch in schwierigen Zeiten gepackt hat, seine Jungs immer stets zu motivieren.
Nun ist die Saison passé und Tarforsts Zwote blickt zufrieden zurück. „Hinten heraus betrachtet – können wir mit dieser Spielzeit sehr zufrieden sein. Gerade im Endspurt dieser Saison – wo teilweise der Druck weg war, bewiesen meine Jungs eine starke Moral und gute Leistungen“, betont Hilmer überzeugend. Wichtig war Hilmer – der zudem auch FSV-Jugendleiter ist, immer der gute Draht Richtung A-Jugend und Rheinlandliga-Mannschaft. Eine Vernetzung die nicht besser sein könnte – wie der Trainer weiter ausführt: „Die Vernetzung mit der A-Jugend und auch mit der ersten Mannschaft – können in meinen Augen nicht besser sein. Die Kommunikation und der Austausch unter uns Trainern ist bestens – und die Entwicklung vieler junger Spieler ist enorm. Hier erhoffe ich mir auch für eine Zukunft eine weitere gute Zusammenarbeit.“
Mit 71 Toren zählten die Tarforster auch zu einer der besten Offensiven dieser Liga – allen voran Youngster Nathan Benndorf, der mit starken 26 Toren Platz zwei der Torjägerliste eingenommen hat. Eine Baustelle war dagegen die Defensive – die mit 74 Gegentoren oftmals zu viel zugelassen hat. Hier gilt es in der Zukunft nach zusteuern – wie auch Hilmer bekräftigt: „Phasenweise waren es eher einfache Gegentore – die sicherlich vermeidbar gewesen wären. Für die kommende Saison müssen wir in diesem Bereich deutlich stabiler werden“, untermauert Hilmer und führt fort: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft – und jeder einzelne Spieler gibt in den Spielen und im Training immer alles. Hätten wir einen besseren Saisonauftakt aufs Parkett gelegt – bin ich mir sicher, wäre die Saison aus unserer Sicht noch besser verlaufen. Von Zufriedenheit zu sprechen ist aber keine gute Idee. Für mich ist Zufriedenheit immer so ein gefährliches Wort. Besser ausgedrückt – haben wir hinten heraus das Bestmögliche aus dieser Saison gemacht.“
Und schon jetzt steigt die Vorfreude auf die kommende Runde – im insgesamt neunten A-Liga-Jahr in Folge. Besser – schneller und höher, möchten die Jungs der Zweitvertretung vieles besser machen. Der Trumpf des FSV – fasst die komplette Mannschaft bleibt zusammen und könnte demnach als starkes und eingespieltes Kollektiv in die neue Spielzeit starten. „Wir haben uns als Mannschaft gefunden und mich macht es echt stolz – dass uns kaum Spieler in diesem Sommer verlassen werden. Aktuell wird uns nur Moritz Voigt und Marcel Loch nicht mehr zur Verfügung stehen, wobei Marcel Loch künftig ins Trainerteam aufrücken wird. Wir werden in der kommenden Runde als eingespielte Mannschaft ins Rennen gehen. Wir freuen uns alle riesig – gerade auch weil wir vom Trainerteam her gut aufstellt sein werden“, bekräftigt Steffen Hilmer folgend, dessen Trainerteam neben Jan Bauchmüller nun auch künftig mit dem Ur-Tarforster Martin Gorges und Marcel Loch komplettiert wird. AM






















