Am Sonntag ging es für die Herren 40 des FSV auf die andere Moselseite zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer DJK/MJC Trier. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Dirk Kasel und Dirk Thielen hatte Mannschaftskapitän Stano Klimek unter der Woche die schwierige Aufgabe, verfügbaren Ersatz ausfindig zu machen. Diese Aufgabe meisterte der „Capitano“ äußerst erfolgreich: mit Philip Lieber und Mortimer Barten, der sein erstes Medenrundenspiel für den FSV überhaupt machte, konnte zumindest in voller Mannschaftsstärke angetreten werden.
Auf den Plätzen lief es zunächst gar nicht gut. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und in gleich drei der vier Einzel ging der 1. Satz mit 0:6 verloren. Dass dies im Tennis aber nicht viel zu bedeuten hat, zeigte sich im Anschluss. Während sich die Tarforster Nummer 1 Michael Metzger immer besser ins Spiel kämpfte, riss bei seinem Gegner völlig der Konzentrationsfaden, so dass die Entscheidung erst im Champions-Tie-Break fiel: Endstand 0:6, 6:3, 6:10.
Auch Stano Klimek (Position 3) konnte den 2. Satz offen gestalten (0:6, 3:6), während Mortimer Barten (Position 4) bei seinem FSV-Debüt leider deutlich unter die Räder kam (0:6, 0:6).
Den einzigen Punkt für den FSV holte Routinier Markus Poschenrieder (Position 2) in gewohnt souveräner Manier durch einen 6:2, 6:3 Sieg. Leider sollte dies der Ehrenpunkt bleiben …
Die beiden Doppel waren zwar hart umkämpft, gingen aber beiden an die Gastgeber. Speziell im 1. Doppel (metzger/Poschenrieder) war in einem hochklassigen Match mehr drin (3:6, 6:7). Lieber/ Klimek gaben ihr Doppel mit 2:6 und 4:6 ab.
Endstand somit 1:5. Für den FSV wird es langsam eng was den Klassenerhalt angeht, liegt man doch nur noch aufgrund der besseren Matchbilanz außerhalb der Abstiegsränge.
Am kommenden Sonntag geht es in die Eifel zum TSV Seffern (Spielbeginn 14 Uhr). Vorher ist aber zunächst wieder der „Capitano“ gefragt: gesucht wird erneut ein vierter Mann …
Michael Metzger





















