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Du betrachtest gerade „Schlag ins Gesicht“: Zwote kassiert Rückschlag bei SG Niederkell

Ein „Weiter so“ nach dem 5:2-Sieg vor einer Woche gegen Kordel blieb aus. Stattdessen kassierten die Kicker von Tarforsts Zweitvertretung einen erneuten Rückschlag – als man am Sonntagnachmittag auswärts der SG Niederkell mit 0:3 unterlag.

Zwote-Trainer Steffen Hilmer war sichtlich angefressen. Seine Miene enttäuschend – seine Worte klar und deutlich. „Das war phasenweise von uns ein Totalausfall gewesen“, stellt Hilmer klar, dessen Mannschaft sogar hätte noch höher verlieren können, wie er weiter ausführt: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen – wenn wir zur Pause hin schon mit vier bis fünf Toren hinten liegen.“

Ein großes Dankeschön gilt auch Sebastian Rißmann zwischen den Pfosten – der besonders im ersten Durchgang seinen FSV mit schönen Paraden im Spiel hielt. Zum Halbzeittee stand es „nur“ 0:1 – nach einem Treffer von Noah Sutter (38.). Etwas besser – wenn auch nicht glanzvoll, agierten die Trierer Höhenkicker nun in der zweiten Halbzeit, wo man spielerisch etwas mehr von der Partie hatte, Richtung Tor aber weiterhin ins Leere schaute. Niederkell dagegen erhöhte nach knapp einer Stunde durch Jakob Reichert auf 2:0 (52.) – kurz vor Schluss setzte Daniel Sypek mit dem 3:0 den finalen Treffer schließlich noch oben drauf (90.). Eine glatte Niederlage – mit der ein oder anderen Träne am Tarforster Trikot behaftet, müssen die Jungs des FSV nun eine gewaltige Rolle vorwärts machen, wie auch Steffen Hilmer deutlich untermauert: „Sicherlich war der zweite Durchgang einen Tick besser – doch noch längst nicht das, was wir eigentlich können. In meinen Augen war es leistungsmäßig ein Schlag ins Gesicht. So dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Wir müssen uns mächtig um die eigene Achse drehen – um mit einem erfolgreichen Fußball schnell da unten in der Tabelle wieder heraus zu kommen. Es wird schwer – doch wir müssen uns endlich bewusst werden, dass wir nun praktisch zum Siegen verdammt sind.“

Sieben Spiele – erst ein Sieg, drei Punkte auf dem Konto und den vorletzten Tabellenplatz der KreisligaA Trier/Saarburg wehmütig im Besitz. Schon am kommenden Sonntag (01. Oktober) wird es wohl wieder heiß her gehen – wenn man dann um 15:00 Uhr im wichtigen Keller-Derby beim Drittletzten VfL Trier gastiert. Spätestens dort muss der Bock aus Tarforster Sicht umgestoßen werden. AM

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