Der Tabellenkeller der KreisligaA Trier/Saarburg ist weiterhin das lieblose Zuhause von Tarforsts Zweitvertretung.Vier Punkte – vorletzter Rang, änderte auch das jüngste Spiel beim VfL Trier nichts an dieser Situation, wo das junge Team um Trainer Steffen Hilmer nicht über ein 1:1-Remis hinaus kam. Es war mehr möglich gewesen – ein Dreier stand bereit, soll dieser aber nun am kommenden Sonntag (08. Oktober) gelingen, wenn die Trierer Höhenkicker dann um 14:30 Uhr den Tabellenachten SG Longuich empfangen (10 Punkte). Nach drei Siegen – einem Unentschieden und drei Niederlagen, sprechen die Jungs um Trainer Jan Küchling von einem recht soliden Saisonauftakt, wo man zwar jüngst gegen Kordel nach einem 2:3 den Kürzeren zog, spielerisch aber dennoch mit den Teams der KreisligaA Schritt halten kann. Für den FSV somit erneut eine schwere Hürde im eigenen Wohnzimmer. Das Ziel ist klar – die drei Punkte sollen auf der Trierer Höhe verweilen. Keine Gastgeschenke – wenig Fehler und spielerisch auf Augenhöhe. So oder so ähnlich will man sich im Dress des FSV präsentieren – der immerhin vor einer kräftezehrenden Englischen Woche steht, zwischen Kreisliga und Kreispokal.
„Die nächsten Tage werden hart. Um so wichtiger wäre es – gegen Longuich zu punkten. Anders als im Trierer Süden vor einer Woche – müssen wir vor dem Tor nun noch entschlossener werden und die Angriffe besser zu Ende spielen. Defensiv hat mir die Arbeit jüngst schon ganz gut gefallen – hier müssen wir weiter ansetzen. Longuich als Aufsteiger ist für uns nun ein komplettes Neuland – und von daher sehr schwer einzuschätzen. Ihr bisheriger Verlauf zeigt aber – dass diese Mannschaft in dieser Liga durchaus mit einem guten Fußball Schritt halten kann. Von daher stehen wir erneut vor einer ziemlich schweren Aufgabe – der wir uns aber mit breiter Brust stellen wollen. Wir spielen zuhause und wollen uns auch genau so präsentieren. Ich rechne mit einem sehr kompakten Gegner – der nicht nur über den Kampf agieren wird, sondern wohl auch die Räume sehr eng halten dürfte. Unser Ziel ist es aber dieses Spiel mit aller Macht zu gewinnen. Qualität haben wir genug – nur abrufen müssen meine Jungs diese nun selbst“, unterstreicht Trainer Steffen Hilmer optimistisch, der im Heimspiel gegen Longuich aber wohl auch wieder einige Ausfälle zu stemmen hat. Dicke Fragezeichen stehen derweil noch hinter den Einsätzen von Paul Kersthold und Marcel Dammer – die alle beide aktuell an leichten Blessuren laborieren. Hoffnung hat Hilmer aber dennoch – wie er abschließend betont: „Paul hat Fuß- – und Marcel hat Leistenprobleme. Wir müssen abwarten – dennoch bin ich guter Dinge, dass die beiden bis Sonntag wieder einsatzbereit sind.“
Eine Woche mit strammen Schritt – gilt es erst am Sonntag in der Liga gegen Longuich zu bestehen, ehe es dann den Dienstag darauf zum benachbarten SV Trier-Irsch geht, wo man dann die dritte Kreispokal-Runde ausspielt. AM






















