Fluch oder Seegen?! Immerhin konnte Tarforsts Zweitvertretung einmal mehr durchatmen und die zurückliegende Osterpause nutzen – um die Moral und das eigene sportliche Denken auf die bevorstehenden wichtigen Aufgaben vorzubereiten. Die Lage ist düster – auch nach dem Osterwochenende. Weiterhin grüßt der tiefe Tabellenkeller der Kreisliga-A Trier/Saarburg – müssen nun dringend Punkte her, um das Ziel des Klassenerhalts noch zu verwirklichen. Den letzten Sieg gab es immerhin Mitte November des letzten Jahres. Damals siegte man über die SG Rascheid II deutlich mit 4:2. Es folgten Pleiten – vier davon in Serie, gelang so auch jüngst im Kellerduell gegen die Schweicher Reserve trotz einer guten ersten Halbzeit kein zählbarer Erfolg.
Nun grüßt erneut ein Duell mit einem richtungsweisenden Charakter – wenn die Trierer Höhenkicker am ersten April-Sonntag (07. April) um 14:30 Uhr beim Tabellenneunten SG Kordel auflaufen. Kordel selbst blickt ebenfalls auf keinen so rosigen Saisonverlauf zurück. Aus den letzten fünf Partien gelang der SG immerhin nur eine Ausbeute von vier Punkten. Und trotzdem kann Kordel den FSV entspannt empfangen – der mit weitaus mehr Druck die Reise bei der SG antreten wird. Gute Erinnerungen pflegen die Tarforster jedoch mit Blick auf das Hinspiel – als man damals auf heimischen Boden die SG mit einem deutlichen 5:2-Erfolg bezwingen konnte. Noch haben es die Jungs um Trainer Steffen Hilmer selbst in der Hand die sportliche Talfahrt zu beenden. Acht Spiele gilt es noch zu bestreiten. Alles möglich – noch ist nichts verloren, will man schon gleich am Sonntag in Kordel ein Ausrufezeichen setzen und sich sportlich besser und stärker präsentieren als zuletzt. Auch positiv – die zuletzt dünne Personaldecke grüßt endlich mal wieder mit einem Lächeln, wie Zwote-Trainer Steffen Hilmer mit Blick aus Sonntag unterstreicht: „In erster Linie tat uns die kurze Osterpause gut. Viele aus meinem Team haben genau diese „Auszeit“ gebraucht. Ich habe ferner den Eindruck – dass meine Jungs es jetzt geschnallt haben um was es geht und wie wichtig die vor uns liegenden Wochen sind. Auch im Training konnte ich einen sehr positiven Eindruck gewinnen. Vielleicht ist bei dem ein oder anderen auch der Druck etwas zu groß. Wir müssen auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren und nicht so negativ an die Sache gehen. Wir kennen unsere Qualitäten und genau diese müssen wir jetzt auch entfalten. Natürlich dürfen wir uns aber auch nicht vor der Wahrheit verstecken. In Kordel erwartet uns nun wieder ein richtungsweisendes Spiel. Kordel selbst ist jedoch ein sehr undankbarer Gegner – den wir allerdings im Hinspiel damals bezwingen konnten. Wir müssen und werden auch in Kordel ein anderes Gesicht zeigen als in den Spielen zuvor. Unser Ziel ist klar – wir wollen dieses Spiel mit aller Macht gewinnen. Auch hat sich unsere personelle Lage entspannt. So kann ich aktuell im Training auf alle Spieler zurückgreifen. Wer letztendlich zum Einsatz kommt wird sich zeigen. Fakt ist – wir haben noch alles selbst in der Hand und genau an dieser Tatsache wollen wir uns mit einem schönen Fußball aus dem Tabellenkeller ziehen.“ AM






















