Nach einem 5:5 am letzten Wochenende beim SV Rot-Weiß Hasborn – landeten die Tarforster am Mittwochabend ihren ersten Testspielsieg, als man beim luxemburgischen Zweitligisten Union Mertert/Wasserbillig überzeugend mit 4:2 gewann.
Die Elf vom Trierer Berg begann gut. Gleich nach einer Minute stellten die Kicker um Chef-Trainer Patrick Zöllner den gegnerischen Keeper auf die Probe – als Nico Neumann nach einem tollen Zuspiel von Dustin Knürr knapp an einer frühen Führung scheiterte (1.). Das gute Offensivspiel ging auch nahtlos weiter – denn nur vier Minuten später vergab Elias Heitkötter nach einer Flanke von Noah Schuch einen möglichen Einschlag (5.). Tarforst kontrollierte das Spiel – und dennoch waren es die Hausherren aus dem „Ländchen“, die mit ihrem ersten Torschuss die bis dato überraschende 1:0-Führung einschoben, vorausgegangen war ein Abwehrfehler der Gäste (8.). Einen Hauch später gab der FSV auch fast die passende Antwort – als ein Abschluss von Heitkötter nur den Pfosten traf (9.). Nach rund zwanzig Minuten kam aber auch Wasserbillig immer bisher ins Rollen – besonders spielerisch setzte die Elf von der Mosel nun immer bessere Akzente, wo auch ein weiteres Tor durchaus möglich gewesen wäre. Kleinere Fehler schlichen sich in jener Phase auf Seiten des Rheinlandligisten ein. Trotzdem bewiesen die Kicker im roten Dress Moral und glichen nach einer halben Stunde dank Nico Neumann, der frei vor dem Tor auftauchte, zum 1:1 aus (30.). Kurz vor der Pause legten die Trierer Höhenkicker sogar noch ein Schippe drauf – wieder Neumann, der nach einem tollen Zuspiel von Dustin Knürr eiskalt zur 2:1-Führung vollstrecken konnte (44.). Fast wäre Knürr auch noch selbst ein Treffer gelungen – doch sein Anschluss kurz vor Abpfiff der ersten Hälfte ging nur wenige Zentimeter am gegnerischen Gehäuse vorbei (45.).
Nach Wiederanpfiff wechselte Tarforst gewaltig durch – jeder Spieler erhielt so seine Einsatzzeiten. Der Rest der nicht spielte – ging abseits des Platzes laufen. Zunächst ein lauer Sommerkick – ohne große Momente. Erst nach einer guten Stunde glich Mertert/Wasserbillig zum 2:2 aus (63.). Tarforst gab aber prompt Antwort – als Caspar Suder nach einer von Florian Weirich ausgeführten Ecke mit einem Kopfball wieder einmal überzeugte und mit dem 3:2 zum Jubel ausholte (66.). Tarforst war nun wieder spielerisch die bessere Mannschaft – verwaltete defensiv sicher und sorgte vorne immer wieder für große Gefahr. Kurz vor Schluss auch mit Erfolg – als Thomas Rotundu, der zuvor schon einige Chancen auf der Strecke liegen ließ, zum 4:2-Endstand einschieben konnte (86.). Kurz darauf hatte Joel Schneemilch auch das fünfte Tor auf dem Fuß – doch seinen strammen Distanzschuss lenkte der Youngster nur gegen die Latte (89.). Alles in allem ein gelungener Test im benachbarten Luxemburg – mit dem auch Patrick Zöllner zufrieden liebäugeln konnte: „Es war wieder ein gutes Testspiel gewesen – wo wir wieder sehr viel probiert und getestet haben. Genau dafür sind ja auch Testspiele da. Alle Spieler bekamen zudem ihre Einsätze. Es ist uns nicht immer das gelungen war wir uns vorgenommen haben – phasenweise sah es aber dann schon ganz gut aus. Aber wir sind ja auch noch in der Probephase und das bedarf auch einer Art Gewöhnung. Aber grob gesagt – war es ein ordentlicher Auftritt meiner Mannschaft. Allerdings hat es mich gestört – dass wir hinten heraus nicht noch mehr Tore erzielen konnten. Wir hatten genügend Chancen – oftmals aber leider zu leichtfertig vergeben. In der Rheinlandliga müssen wir auf jeden Fall „geiler“ sein die Tore zu machen“, betont Patrick Zöllner.
Das Programm bleibt allerdings stramm. Denn schon gleich am Samstag geht es in Konz weiter – wo der FSV beim 2. inter-dental Cup neben der SG Saartal, dem SV Konz und dem SV Eintracht-Trier II im Turniermodus antreten wird. Los geht es für den FSV mit einem Duell gegen die Saartal-Kicker um 17:00 Uhr. Das nächste richtige Testspiel erfolgt dann sonntags um 14:30 Uhr zuhause gegen den klassentieferen Bezirksligisten SV Schleid, gespielt wird zum Abschluss der zweiten Vorbereitungswoche auf dem Rasenplatz in Tarforst. AM




































