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Du betrachtest gerade Dunkle Wolken, traurige Gesichter: Tarforst verliert Heimauftakt

Der Himmel über Tarforst trug grau bis dunkel und auch sportlich erschien die Heimstätte des FSV Trier-Tarforst am frühen Samstagabend ein wenig traurig. Die Gesichter hingen pünktlich zum Heimauftakt nach unten – Grund war die knappe Niederlage vor rund 110 Zuschauern gegen den VfB Wissen, der am Ende nach hart umkämpften neunzig Minuten mit einem 2:1-Erfolg vom Tarforster Rasen ging.

Das erste Heimspiel der neuen Saison hat man sich auf der Trierer Höhe auf jeden Fall anders vorgestellt. Man wollte jubeln – doch was folgte war große Ernüchterung. Der Kampf und die Moral waren vorhanden – und dennoch gab es nichts zu feiern.

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Dabei starteten die Gastgeber stark – ein Lattentreffer von Nico Neumann ging voraus, zuvor versäumte auch Joel Schneemilch den Wissener Kasten (8.). Spielerisch hatte Tarforst zu diesem Zeitpunkt noch die Hosen an – Wissen agierte zunächst nur in Lauerstellung. Denn nach zehn Minuten versäumten die Trierer Höhenkicker erneut die Führung (10.) – wieder Schneemilch, dieses Mal nach einem starken Zuspiel von Kapitän Benjamin Arnold. Der FSV machte Dampf – Wissen bislang noch ohne Chance, kamen die Gäste aber spätestens nach zwanzig Minuten besser ins Spiel, wo man nun auch offensiv gute Akzente setzen konnte. Nach einer guten halben Stunde bekam Wissen dann einen Freistoß aus guter Position zugesprochen – den der VfB eiskalt dank Til Cordes ins FSV-Tor verwandeln konnte (36.). Den eigentlichen Freistoß selbst konnte man noch vereiteln – Cordes setzte dann zum Nachschuss an, am Ende mit Erfolg und das 1:0 für den ehemaligen Drittligisten. Dieses Tor knallte Tarforst unlieb zurück – denn drei Minuten später erhöhte Wissen auf 2:0, als Steven Winzenburg Abwehr und Keeper ausspielen konnte und eiskalt den goldenen Abschluss suchte (39.). Es kam einem Genickbruch gleich – wenn auch noch mit reichlich Zeit vor der Brust, musste Tarforst nun im zweiten Durchgang mehr investieren um dieses fußballerische Blatt noch zu wenden.

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Nach der Pause tat sich Tarforst zunächst weiterhin schwer. Mühselig im Vorwärtsgang – kam der FSV nur noch schleppend aus der eigenen Hälfte heraus. Wissen kontrollierte das Geschehen – verwaltete sicher und hielt den FSV auf Abstand, der sich aber nun aggressiver und mit viel Kampf ins Spiel zurück boxte. Nach einer guten Stunde hämmerte so Schneemilch einen Freistoß ans Lattenkreuz (66.) – auch der Nachschuss fand keinen Jubel. Eine weitere Möglichkeit hatte zudem Benjamin Arnold nach einer zielgenauen Flanke von Nico Neumann (79.). Erst drei Minuten vor Schluss kam Tarforst stark ins Spiel zurück und verkürzte dank eines Flachschuss von Luca Herrig auf 1:2 (87.). Doch das große Streben in Richtung einer Wende kam zu spät – Wissen rettete die knappe Kiste über die Zeit und verpasste Tarforst schließlich den ersten schmerzhaften Nackenschlag einer noch jungen Saison.

„Die Moral und die Leidenschaft waren vorhanden um das Spiel eventuell noch zu unseren Gunsten zu drehen. Sicherlich war es gerade im ersten Durchgang verdammt ärgerlich – dass wir unsere ersten beiden Torchancen nicht verwerten konnten. Nach dem Gegentor habe ich dann bei meinen Jungs hängende Köpfe gesehen – es folgte dann eine unschöne Phase des Spiels. Erst nach Wiederanpfiff und einer aufmunternden Halbzeitansprache machten es meine Jungs besser. Ich habe meinen Jungs gesagt – dass wir mit Rückschlägen umgehen und daraus lernen müssen“, betont Chef-Trainer Patrick Zöllner, dessen Mannschaft schon am kommenden Freitag (23. August) um 20:00 Uhr beim Oberliga-Absteiger FC Bitburg gastiert. AM


Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: Merling – Quint ( 79. Witz) – Schmitz (74. Herrig) – Schuch (58. Gorges) – Arnold – N. Neumann – Heitkötter – Schneemilch (83. Stüber) – Kiesewetter – Cisse – Weirich

Tore: 0:1 (36. Cordes) – 0:2 (39. Winzenburg) – 1:2 (87. Herrig)

Schiedsrichter: Philipp Michels

Zuschauer: 110


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