Mit einem Punkt aus zwei Spielen spricht man in Tarforst keineswegs von einem Traumstart. Vergangenen Samstag unterlag man zuhause dem VfB Wissen mit 1:2 – kommenden Freitag (23. August) geht es dann in der Ferne wieder weiter, zu Gast sind die Trierer Höhenkicker dann um 20:00 Uhr im Lokal-Derby beim Oberliga-Absteiger FC Bitburg.
Das Gute vorweg – in Bitburg konnte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst noch nie verlieren. Bisher stehen vier gemeinsame Spiele auf Pflichtspielebene auf der Vita – zwei weitere Duelle waren Testspiele. Zwar malten sich die gemeinsamen Derbys meistens immer eng und oftmals hitzig – gingen Bitburg sowie auch Tarforst in ihrer Derby-Vita jeweils einmal als Sieger vom Platz. Zudem notieren beide Clubs zwei Unentschieden. Trotz der bis dato ausgeglichenen Bilanz – erwartet man beim FSV ein Spiel auf Messers Schneide. Bitburg empfängt Tarforst nicht nur als Favorit – sondern es wartet auch eine Mannschaft auf die junge Truppe um Chef-Trainer Patrick Zöllner, die robust, eingespielt und ziemlich schwer zu knacken ist. Grob gesagt – man erwartet ein heißes Derby. Während Tarforst bisher nach einem Unentschieden und einer Niederlage erst einen Punkt landen konnte – zählen die Bierstädter, die nach nur einer Oberliga-Saison den direkten Abstieg verkraften mussten, pünktlich zum dritten Spieltag drei Zähler, dank eines Sieges zuletzt über Malberg sowie einer Pleite zum Auftakt gegen Morbach.
„Mit dem Sieg und der Niederlage zum Auftakt denke ich schon – dass Bitburg ein wenig hinter den eigenen Erwartungen gestartet ist. Ich erwarte das die Bitburger in ihrem Heimspiel gegen uns jenen Auftakt korrigieren wollen und absolut auf Sieg spielen werden. Ich sehe Bitburg zudem als Favorit für diesen Abend. Wir selbst sind mit unseren Mitteln generell krasser Außenseiter. Nichtsdestotrotz werden wir aber dennoch versuchen den Gegner so viel es geht zu ärgern und für uns ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen“, unterstreicht Patrick Zöllner selbstbewusst, der in Bitburg am Freitagabend mit Moritz Hannappel, Niklas Gouverneur und mit Luis Böhme weiterhin auf drei Spieler verzichten muss. Wieder mit an Bord sind dagegen Matthias Finsterwalder – Caspar Suder und Dustin Knürr. Das Trio fehlte zuletzt aus privaten Gründen. AM






















