Während man auf Ligaebene mehr oder weniger auf Bodenhöhe nur schleppend vorankommt – will man auf Pokalebene dagegen den bisher erfolgreichen Weg weitergehen. Bislang blicken die Tarforster in jener Hochzeit auf zwei Siege in Folge zurück. Zeltingen-Rachtig (6:0) und das Topteam aus Wittlich (2:1) konnte man bislang ausschalten. Nun steht mit Start in Runde drei erneut ein starker Gegner dem FSV gegenüber – wenn man am kommenden Mittwochabend (9. Oktober) um 20:00 Uhr in eigener Stube den Ligakonkurrenten und Tabellendritten der Fußball-Rheinlandliga SG Vordereifel empfängt. Die Partie wird aufgrund des starken Regens auf dem Kunstrasenplatz stattfinden. LIVE-TICKER
Ob es erneut so torreich wird wie schon einst beim ersten Aufeinandertreffen in der Liga – bleibt abzuwarten. Damals unterlagen die Tarforster in der Vordereifel deutlich mit 3:6. Der Aufsteiger – der immerhin auf seine erste Rheinlandliga-Saison überhaupt blickt – kann durchaus von einem bisher starken Saisonverlauf sprechen. In der Liga zählt man schon jetzt 22 Punkte und Platz drei – im Rheinlandpokal gewann man zudem über die SG Argenthal und den SV Eintracht Mendig. Nun kommt es zum zweiten Duell zwischen Tarforst und der Vordereifel – wenn auch dieses Mal in der Stube des FSV. Man kennt sich nun – die Spielweise und auch die Stärken samt Schwächen. Beide Clubs wollen ins Achtelfinale. Eine schwere Aufgabe – und das für beide Teams – musste die Vordereifel dagegen in der Liga jüngst einen herben Rückschlag verkraften, als man im Duell der Aufsteiger der SG Westerburg deutlich mit 1:4 unterlag. Tarforst kam dagegen im Gegenzug gegen den Letzten aus Malberg nicht über ein 3:3-Remis hinaus. Doch nun ruht die Liga und der Rheinlandpokal schiebt sich in den Mittelpunkt. Eigene Gesetze pflegt dieser Modus sowieso – dürften die Spannung und der Kampf schon jetzt vorprogrammiert sein.
Aus Tarforster Sicht strebt man auf jeden Fall ein Weiterkommen an – auch wenn die Liga als Schwergewicht der Wichtigkeit wohl deutlich über dem Pokal stehen dürfte. „Wir müssen uns schon auf einen richtig guten Gegner einstellen – der besonders in der Offensive sehr viele Qualitäten hat, was ja auch schon im Duell in der Liga ziemlich deutlich wurde. Diese Mannschaft hat sehr gute Spieler – die nicht nur kopfballstark sind, sondern auch brandgefährlich bei Standards. Diese Elf strotzt momentan nur vor Selbstvertrauen – darauf müssen wir uns einstellen. Trotzdem wollen wir auch eine Runde weiterkommen und werden natürlich die Englische Woche auch nutzen, um bezüglich des Kaders ein wenig zu rotieren“, betont Chef-Trainer Patrick Zöllner, der mit seiner jungen Truppe im Pokal die Ligasorgen zumindest vorerst vergessen möchte. AM






















