Im diesjährigen Rheinlandpokal noch ungeschlagen – soll die starke Serie schließlich auch am Mittwochabend (30. Oktober) anhalten, wenn Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst im ligagleichen Duell im Rahmen des Achtelfinales den FC Bitburg empfängt. Anstoß ist um 19:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst.
Auf Ebene der Fußball-Rheinlandliga kamen beide Clubs im Hinspiel der laufenden Runde nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Viele Chancen – und das in beiden Trikots – verspricht somit auch das Pokal-Derby zwischen beiden Teams eine Menge Spannung und Prestige. Nach einem Freilos in Runde eins stiegen die Bierstädter somit erst im zweiten Durchgang des Turniers ein, wo man erst die SG Saartal (1:0) und anschließend die SG Dhrontal-Weiperath (4:0) bezwingen konnte. Tarforst dagegen blickt auf einen Sieg über Zeltingen-Rachtig (6:0), Rot-Weiß Wittlich (2:1) und die SG Vordereifel (5:1) zurück. Nun peilt man in Bitburg sowie auch auf dem Trierer Berg das Viertelfinale an. Eine schwere Aufgabe – und das für beide Teams – rechnet auch Chef-Trainer Patrick Zöllner mit einem Pokal-Kampf erster Güte: „Bitburg ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die mit anderen Ambitionen in die laufende Saison gestartet ist. Zuletzt hat man allerdings wieder die sportliche Kurve bekommen und ich denke, dass diese Mannschaft auch viel sicherer in ihrem Spiel agieren wird, wie noch im damaligen Hinspiel gegen uns. Bitburg ist aber auch eine Mannschaft – die man hier mittwochabends mit so viel Leidenschaft wie jüngst gegen Cosmos Koblenz auch besiegen kann“, betont Zöllner selbstbewusst, der am Mittwochabend auch wieder im Kader rotieren wird, wie er weiter unterstreicht: „Ich gehe sehr stark davon aus – dass Spieler, die zuletzt auf der Bank gesessen haben, gegen Bitburg von Anfang an spielen werden.“ Ansonsten bleibt personell alles beim alten Stand. Weiterhin fraglich ist noch ein Einsatz von Kapitän Benjamin Arnold. Ausfallen werden zudem immer noch Luca Herrig und Niklas Gouverneur.
Gegen Ahrweiler und jüngst gegen Cosmos bot man fußballerisch Großes. Haarscharf – und das in beiden Spielen, ist man an einem Sieg vorbeigeschrammt, bewiesen die Tarforster in jenen Spielen einmal mehr, dass man durchaus den großen Clubs der Liga die Stirn bieten kann. Gegen Bitburg möchte man nun zum nächsten Schlag ausholen – und mit einer ebenso starken Leistung nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch den Einzug ins Pokal-Viertelfinale perfekt machen. Pokalgesetze hin oder her – man will ein Weiterkommen, und das um jeden Preis. AM






















