Nach dem starken Rheinlandpokal-Auftritt unter der Woche – wo man Bitburg mit 2:1 besiegen konnte und ferner den Viertelfinal-Einzug perfekt machte – geht es für Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst bereits am kommenden Samstag (02. November) nun wieder im Liga-Alltag weiter, wenn man ab 18:00 Uhr im Kellerduell bei der SG Schneifel gastiert. LIVE-TICKER
Das eigene Ego ist riesig. Zuletzt seit drei Spielen in Folge ligaübergreifend ungeschlagen – sind die Trierer Höhenkicker momentan nicht nur fußballerisch gut drauf, sondern wollen auch nachlegen, um dem unlieben Tabellenkeller schnell zu entfliehen. Nach zwei Remis in Serie – und mit Ahrweiler und Cosmos Koblenz immerhin gegen zwei Topclubs der Liga – jubelten sich die Tarforster am vergangenen Mittwoch auch im Rheinlandpokal zum Erfolg, als man mit dem FC Bitburg erneut einen ambitionierten Club auf die sportlichen Bretter schickte. Ein 2:1 und der Viertelfinal-Einzug im Gepäck – möchte man nun auch in der Liga zünden und im wichtigen Kellerduell gegen die Schneifel-Kicker siegreich nachlegen.
Jüngst gelang der SG allerdings nach einer Durststrecke gleich zwei Siege in Folge. Morbach und Malberg wurden besiegt – führt man aber dennoch erst zehn Punkte und den drittletzten Rang. Höhere Ambitionen wurden gepflegt – doch ein mieser Saisonstart samt Verlauf lassen somit auch die SG Schneifel unschön im Tabellenkeller verweilen. Mit gerade einmal einem Punkt weniger auf dem Konto (9) rangieren die Tarforster auf dem vorletzten Platz. Ein enorm wichtiges Spiel somit für beide Clubs – will man immerhin so schnell wie möglich den dunklen und kalten Ligakeller verlassen. „Die SG Schneifel wird auch jede Woche gelobt – und keiner kann so richtig verstehen, wieso man im Tabellenkeller festsitzt, und das trotz höheren Ambitionen im Vorfeld dieser Saison. Für beide Mannschaften ist dies somit ein sehr wichtiges Spiel. Für uns galt nach dem Pokalspiel nun die Regeneration – sodass wir am Samstag mit voller Kapelle in der Schneifel antreten können“, betont Chef-Trainer Patrick Zöllner. Die Betonung liegt auf voller Kapelle. Tarforst kann so gut wie aus den Vollen schöpfen und muss lediglich mit Luca Herrig und Niklas Gouverneur auf zwei Spieler verzichten. Wieder mit an Bord ist dagegen FSV-Kapitän Benjamin Arnold. „Wir haben schon gegen Bitburg einen vollen Kader genossen – und werden somit auch am Samstag in der Schneifel eine schlagkräftige Elf präsentieren können“, unterstreicht Zöllner abschließend. AM























