• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Unterm Strich zu wenig – und das ohne Kompromisse. Ein Sieg beim Tabellenschlusslicht SG Malberg wäre dringend vonnöten gewesen – am Ende jedoch kam Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst bei einem kämpfenden und leidenschaftlichen Schlusslicht nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Die Zufriedenheit auf der Trierer Höhe ist somit weiterhin gedämpft – geht das große Zittern im Tabellenkeller schließlich nahtlos weiter, nach einem Spiel, das man hätte stets gewinnen müssen.

Ohne Kunst und Glanz plätscherte der Abstiegskrimi im tiefen Westerwald vor sich hin. Es fehlte an vielen Ecken – und das bei beiden Teams. Erst nach einer knappen halben Stunde gelang den Gästen aus Tarforst der erste gute Angriff – doch auch in dieser Aktion blieb die Genauigkeit schmerzhaft auf der Strecke. Aber auch aus dem Spiel heraus gelang den Trierer Höhenkickern nicht wirklich viel. Ein relativ guter Eindruck – nicht mehr und nicht weniger. Immerhin der erste Torschuss wenige Minuten später durch Moritz Hannappel nach Zuspiel von Felix Stüber (27.) – doch auch in dieser Szene fand das runde Leder den Weg nur neben das Tor. Kurz vor der Pause hatte aber nun Malberg die große Chance, und das gleich dreimal, die Führung zu erzielen. Glück für Tarforst nach einer ersten Hälfte der Kategorie „Not gegen Elend“.

Nach der Pause kam Tarforst nun ein wenig besser ins Spiel. Erste Aktion und gleich ein Abseitstor (Heitkötter) für die Gäste vom Trierer Berg. Zu früh gefreut – doch die richtige Entscheidung des hessischen Unparteiischen (47.). Zwingende Abschlüsse blieben aber im weiteren Verlauf aus. Zwei Torschüsse von Hannappel und Nico Neumann – mehr gab es vom Tarforster Liga-Dino nicht zu sehen. Zu wenig – um etwas beim Schlusslicht zu entführen. Zwanzig Minuten vor Schluss gab es aber dann doch einen Jubel auf Seiten der Tarforster – als Moritz Hannappel aus dem Nichts und aus der Distanz heraus die 1:0-Führung in den Winkel zirkelte (68.). Ein wichtiger Treffer – wenn auch nur mit Freude auf Zeit. Malberg glich nur wenige Minuten später zum 1:1 aus – nachdem Noah Steinau nach einem weiten Einwurf goldrichtig stand und zum Jubel ausholte (77.). In dieser Phase des Spiels kamen die Gäste nun überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Malberg stocherte – kämpfte und ließ den FSV nichts mehr gewähren. Hohe und lange Bälle – die große Fußballkunst blieb aber immer noch aus, immerhin trafen die Gastgeber zweimal die Latte. Ein müdes Remis im bitteren Kampf gegen den Abstieg – zu wenig und zu dünn, geht das große Zittern auf der Trierer Höhe somit in die nächste Runde, wenn man am kommenden Samstag (12. April 17:30 Uhr) erneut einen Abstiegskrimi bestreitet und den TuS Kirchberg im eigenen Wohnzimmer empfängt.

„Ja, wenn man gegen den Tabellenletzten gespielt hat, muss man ja schon sagen, dass es in dieser Liga keine schlechten Mannschaften gibt. Wir wussten, dass es ein zähes Ringen hier werden würde. Auch Malbergs letzte Ergebnisse haben gezeigt, dass sie meist nur knapp und mit viel Pech verloren haben. Das hatte Malberg heute auch gegen uns mit zwei Lattentreffern. Mir war bewusst, dass es ein sehr schweres Spiel werden würde und dass wir nichts geschenkt bekommen würden“, betont Co-Trainer Sven Haubrich. AM

Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: Merling – Quint – Schmitz – Herrig (70. Müller-Adams) – N. Neumann – Heitkötter (75. Böhme) – Suder – Stüber (80. Finsterwalder) – Hannappel – Kiesewetter – Hommes

Tore: 1:0 (68. Hannappel) – 1:1 (77. Steinau)

Schiedsrichter: Manuel Abbondanza

Zuschauer: 125

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