Am Sonntag kannte der Jubel auf der Trierer Höhe keine Grenzen mehr. Spätestens seit dem 5:0-Sieg zuhause über den SV Bekond war klar: Tarforsts Zweitvertretung hat den Aufstieg in die A-Liga perfekt gemacht.

Zwei Minuten vor Abpfiff wurden schon Aufstiegsshirts übergestreift und der riesengroße Bierkrug plus Sekt standen ordnungsgemäß bereit für die große Dusche, die ja bekanntlich nach einem Aufstieg auf keinem Fußballplatz fehlen darf. Groß nachspielen musste man nicht – der Schlusspfiff ertönte pünktlich und die Euphorie übertraf alle Emotionen in bester Manier. Strahlende Gesichter und ein überglücklicher Trainer, der schließlich auch mit dem letzten Heimspiel einer gelungenen Saison rundum zufrieden war.
Tarforst bestimmte das Spiel in allen Belangen – stand aber einem Gegner gegenüber, der bissig und mit Leidenschaft agierte. Bekond machte es dem FSV zunächst nicht leicht. Hinten sicher und kompakt und vorne zumindest stets bemüht. Ein richtiges Durchkommen gelang den Gästen nicht – zu gut und sattelfest die Tarforster Defensive, die rein gar nichts anbrennen ließ. Nach einer knappen halben Stunde brachte sich der FSV zudem in Führung – als ein strammer Distanzschuss von Philipp Salm aus gut 35 Metern zielgenau ins Tor zur 1:0-Führung einflog (27.). Drei Minuten später machte es Salm erneut – dieses Mal via Freistoß und wieder unhaltbar für den Keeper des SV Bekond (30.). Spielerisch trumpften die Tarforster stark auf. Tolle Kombinationen und Angriffe – auch wenn ein drittes Tor im ersten Durchgang nicht mehr fallen wollte.
Erst nach Wiederanpfiff legten die Trierer Höhenkicker nach – als Paul Kersthold kurz nach dem Seitenwechsel für das 3:0 sorgte (50.). Zwei Minuten später schraubten die Gastgeber sogar munter an – nachdem Philipp Huget ebenfalls mit einem sehenswerten Distanzschuss aus gut 35 Metern zum 4:0 aufdrehte (52.). Den letzten Treffer machte schließlich Routinier Marcel Dammer, den er keck mit der Hacke zum 5:0-Endstand vollstreckte (75.).

„Ich bin überglücklich über den Aufstieg. Sicherlich waren wir anfangs ein wenig nervös – dennoch haben wir das komplette Spiel dominiert und am Ende dann auch in der Höhe völlig verdient gewonnen. Das Spiel ging quasi nur in eine Richtung. Man hat schon die Woche über gemerkt, dass die Jungs Bock haben, hier zuhause den Aufstieg klarzumachen. Zwar hat es aufgrund des Ehranger Sieges zur Meisterschaft noch nicht gereicht – doch auch der Aufstieg allein ist ein überaus tolles Gefühl, den wir nun ausgiebig feiern werden. Die Meisterschaft selbst holen wir uns dann halt nächste Woche“, skandiert ein überaus glücklicher Trainer Alexander Becker nach Spielende, dessen Mannschaft nun am Sonntag in einer Woche (25. Mai) um 15:00 Uhr im großen Saisonfinale auswärts beim Tabellendritten SG Thomm aufläuft. AM





















