Ballspenden sind nur der Anfang: Die Kooperation zwischen dem FSV und einer Schule im ostafrikanischen Tansania nimmt weiter Formen an. Ins Boot genommen werden dabei auch Bildungseinrichtungen in der Region Trier.

In Kellerräumen von Ein- und Mehrfamilienhäusern landet zuweilen so einiges. Dinge, die nicht mehr gebraucht werden. Aus den Augen, aus dem Sinn. Bei Norbert Etringer ist das zurzeit anders. Bei ihm türmten sich zuletzt im Untergeschoss zahlreiche Fußbälle. In Summe 150. Alles Spenden anderer Vereine. Unter anderem vom SV Olewig, SV Wincheringen, SV Tawern, TuS Mosella Schweich und von Eintracht Trier. Auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat einen signierten Ball zur Verfügung gestellt.
Es ist das Resultat eines Aufrufs von Etringer, Bälle zur Verfügung zu stellen. Nicht für seinen FSV Tarforst, bei dem er im Vorstand als Sportleiter fungiert. Sondern für die ,Amani Secondary Schools‘ in der Stadt Musoma im Norden des ostafrikanischen Lands Tansania. In der privaten, eigenständigen Schule werden rund 600 Kinder und Jugendliche in der Elementar-, Primar- und Sekundarstufe unterrichtet. Etringers Sohn Michael, Anästhesist am Universitätsklinikum Heidelberg und einst 2011 Abiturient am Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, hatte sich während eines Pflegepraktikums in Tansania im Rahmen seines Medizinstudiums mit Amani-Schuldirektor Samuel Mpanilehi angefreundet. Bei einem Besuch von Michael und Vater Norbert Etringer in der Schule im vergangenen Jahr wurde die Ballspenden-Aktion geboren.
Perspektivisch erwächst daraus nun eine Kooperation. Ein Austausch, der unerlässlich für ein funktionierendes Vereinsleben sei, wie der FSV-Vorsitzende Werner Gorges betont: „Sport ist Sozialarbeit und eine wichtige Säule in der Gesellschaft. Für uns als zweitgrößtem Sportverein in Trier mit 1900 Mitgliedern, darunter rund 40 Prozent Jugendliche, ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, der Uni, anderen Vereinen, sozialen Einrichtungen oder auch der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende wichtig. Ich freue mich, dass dank der Kontakte von Michael und Norbert Etringer nun auch ein Austausch mit der Schule in Tansania ermöglicht wird.“
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