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Die zweite Mannschaft des FSV Trier-Tarforst bleibt weiter auf Erfolgskurs. Nach dem überzeugenden Heimerfolg gegen Kanzem in der Vorwoche legte das Team von Trainer Alexander Becker nun auch auswärts nach und gewann am Samstag verdient mit 2:0 bei der SG Serrig/Saarburg. Mit einer disziplinierten und in weiten Teilen sehr reifen Vorstellung sicherten sich die Höhenkicker wichtige drei Punkte – und sorgten gleichzeitig für einen deutlichen Sprung in der Tabelle.

Bereits in der Anfangsphase zeigte die junge Tarforster Mannschaft, dass sie mit breiter Brust nach Saarburg gereist war. Mit hoher Intensität, klarer Struktur und offensivem Mut setzte man die Gastgeber früh unter Druck – und wurde prompt belohnt: Nach nur sieben Minuten markierte die Becker-Elf die 1:0-Führung dank Julius Barbion. Ein Start nach Maß, der sowohl dem Spielverlauf als auch der taktischen Marschroute vollauf entsprach.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Mit klugen Laufwegen, sauberem Passspiel und einem sehr geordneten Mittelfeld agierte Tarforst deutlich abgeklärter als noch zu Saisonbeginn. Einzig die Chancenverwertung ließ noch Luft nach oben, denn trotz mehrerer vielversprechender Angriffe blieb es zur Pause bei der knappen, aber verdienten Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Becker-Elf keinen Zweifel daran aufkommen, dass man die drei Punkte mit auf den Trierer Berg nehmen wollte. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Tarforst auf 2:0 durch einen Treffer von Aaron Baltes – erneut nach einem blitzsauber ausgespielten Angriff. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase überfordert und fanden kaum ein Mittel gegen das präzise und körperlich präsente Spiel der Tarforster.

Saarburg versuchte zwar, durch Einsatz und lange Bälle zurück ins Spiel zu finden, blieb offensiv jedoch größtenteils harmlos. Das lag nicht zuletzt an der hervorragend organisierten Defensive der Gäste, die im Verbund agierte, Zweikämpfe konsequent führte und in den entscheidenden Momenten hellwach blieb. Torwart, Abwehrreihe und Sechserzone arbeiteten synchron und sorgten dafür, dass der eigene Kasten sauber blieb – eine Leistung, die in der jüngeren Vergangenheit nicht immer selbstverständlich war. Auch wenn die Gastgeber in den Schlussminuten noch zwei Aluminium-Treffer zählten und die Tarforster zweimal von der Linie retten mussten, blieb der Sieg letztendlich in FSV-Hand.

Mit dem zweiten Sieg in Folge befreien sich die Trierer Höhenkicker eindrucksvoll vom Tabellenende und springen auf den siebten Platz. Noch vor wenigen Wochen Schlusslicht, zeigt der Trend nun klar nach oben. Sechs Punkte aus zwei Spielen und eine mannschaftlich geschlossene Performance lassen den Aufschwung mehr als nur erahnen – sie belegen ihn statistisch und sportlich klar.

Auch Trainer Alexander Becker dürfte die Entwicklung mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis nehmen. Das Team wirkt fitter, fokussierter und deutlich selbstbewusster als noch zum Saisonstart. Zudem ist zu erkennen, dass die Automatismen greifen, taktische Vorgaben umgesetzt werden und die Mischung aus erfahrenen Spielern und talentierten Nachwuchskräften zunehmend harmoniert.

„Ich bin überaus zufrieden und glücklich über diesen Sieg. Es war eine starke Leistung meiner Mannschaft und das gleich von Beginn an. Zur Pause hätten wir durchaus mit drei oder vier Toren führen müssen. Nach der Pause gelang uns erneut ein schnelles Tor. Anschließend schwanden dann auch ein wenig die Kräfte – wobei wir aber auch in dieser Phase eine gute Figur abgeliefert haben. Grob gesagt – ein dickes Lob an meine Jungs. Es war ein wertvoller Sieg den wir uns mehr als verdient haben“, lobt Becker nach Spielende.

Die nächste Bewährungsprobe wartet am Sonntag, den 14. September, wenn Tarforsts Zwote dann um 15:00 Uhr die TuS Schillingen empfängt. Nach zwei Siegen in Folge wird das Ziel klar sein: die positive Serie fortsetzen und den Aufwärtstrend bestätigen.

Das Fundament scheint gelegt, doch weiterhin gilt: Konstanz schlägt kurzfristige Euphorie. Nur wenn das Team an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft – insbesondere in puncto Konzentration, Laufbereitschaft und defensiver Stabilität – ist ein weiterer Schritt nach vorne möglich.

Mit dem Sieg in Saarburg hat sich die Zwote nicht nur wichtige Punkte gesichert, sondern auch ein deutliches Zeichen gesetzt: Dieses Team will nicht im Niemandsland der Tabelle verharren, sondern sich weiterentwickeln, Verantwortung übernehmen und sportlich überzeugen. Die Richtung stimmt – nun gilt es, Kurs zu halten. AM

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