• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Der FSV Trier-Tarforst bleibt weiter auf Kurs und sicherte sich am Sonntag beim SV Lüxem einen am Ende deutlichen 4:1-Erfolg. Damit baut die Mannschaft von der Trierer Höhe ihre Tabellenführung souverän auf 22 Punkte aus. Doch so klar das Ergebnis auch scheint – der Weg dahin war streckenweise deutlich umkämpfter, als es das Resultat vermuten lässt.

In der Anfangsphase zeigte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams tasteten sich ab, suchten Sicherheit im Spielaufbau und schenkten sich wenig Raum. Tarforst übernahm zwar nach und nach mehr Kontrolle und ließ den Ball phasenweise gut laufen, doch in Tornähe fehlte zunächst die letzte Präzision. Lüxem hingegen verteidigte konzentriert und setzte immer wieder kleinere Nadelstiche – vor allem Tilmann Meeth sorgte mit einem gefährlichen Abschluss nach rund 20 Minuten für ein erstes Ausrufezeichen.

Auch Tarforst hatte seine Chancen – etwa durch Florian Weirich, dessen sehenswerter Distanzschuss in letzter Sekunde vom starken Lüxemer Keeper pariert wurde. Kurz vor der Pause kam erneut Meeth gefährlich zum Abschluss, doch das Tor aus Sicht der Gastgeber wollte einfach nicht fallen.

Dann schlug die Stunde von Nico Neumann: Der Ex-Lüxemer traf mit dem Pausenpfiff zur Tarforster Führung (45.) – ein emotionaler Moment an alter Wirkungsstätte für ihn und ein wichtiger Treffer zur rechten Zeit für den FSV.

Nach dem Seitenwechsel kam Lüxem mutiger aus der Kabine. Die Gastgeber traten entschlossen auf, suchten den Ausgleich und erspielten sich mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten. Die Defensive des FSV geriet in dieser Phase mehrmals unter Druck, blieb aber stabil – nicht zuletzt dank eines sehr gut aufgelegten Torwarts, Felix Kloy. Besonders bitter für Lüxem: Zwei sehr gute Chancen, darunter erneut ein Abschluss von Meeth und ein Versuch von Patrick Schmidt, blieben ungenutzt.

Und wie so oft im Fußball zeigte sich dann die andere Seite der Medaille: Was Lüxem liegen ließ, machte Tarforst eiskalt. Ein Fehler in der Lüxemer Abwehr leitete das 2:0 durch Benedikt Decker ein (83.). Nur eine Minute später staubte Luis Böhme nach einem Lattentreffer von Neumann zum 3:0 ab (84.). In der Nachspielzeit war es erneut Decker, der nach einem Konter das 4:0 erzielte (92.). Doch Lüxem steckte nie auf – und belohnte sich in der letzten Spielminute mit dem verdienten Ehrentreffer durch Florian Schmitt (93.), der zumindest für einen versöhnlichen Abschluss sorgte.

Die Trierer Höhenkicker zeigten über weite Strecken ihre gewohnte Qualität und verdienten sich den Sieg vor allem durch Effizienz in der Schlussphase. Zugleich wurde aber auch deutlich, dass man sich gegen engagierte und mutige Gegner wie Lüxem keinesfalls auf der Favoritenrolle ausruhen kann. Die Gastgeber zeigten eine sehr ansprechende Leistung, waren über weite Strecken ebenbürtig und hätten mit etwas mehr Glück im Abschluss durchaus für eine Überraschung sorgen können.

Ein verdienter Auswärtssieg für den FSV, der die Tabellenführung damit weiter festigt. Gleichzeitig kann sich auch der SV Lüxem für eine mutige und kämpferische Leistung auf die Schulter klopfen – mit solchen Auftritten wird das Team sicherlich noch viele Punkte holen.

„Wir konnten das schwierige Auswärtsspiel in Lüxem mit 4:1 gewinnen. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich aussieht, war es ein hartes Stück Arbeit. Lüxem hat es uns über die gesamte Spielzeit schwer gemacht, das Spiel zu gestalten. Unterm Strich war es ein absoluter Arbeitssieg. Wir haben das Spiel diktiert, aber Lüxem hat sich sehr gut verkauft und uns das Leben schwer gemacht“, so Cheftrainer Patrick Zöllner, dessen Mannschaft nun am Samstag in einer Woche (04. Oktober) um 18:00 Uhr den SV Tawern empfängt. AM

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