• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Drei Niederlagen in Serie, neun magere Punkte auf dem Konto und der vorletzte Platz in der Kreisliga A – man könnte meinen, bei Tarforsts Zweitvertretung sei derzeit Krisenstimmung angesagt. Doch weit gefehlt: Vielmehr blickt man – zumindest verbal – kämpferisch in die Zukunft und nimmt sich für den kommenden Sonntag nichts Geringeres vor als die sportliche Rehabilitation. Passend dazu wartet mit dem VfL Trier ein Gegner, der nicht nur geografisch nah ist, sondern auch emotional stets für ein hitziges Derby gut ist.

Spiele gegen den VfL Trier sind traditionell nichts für Feingeister oder Statistiker. Kampf, Kratzen, Beißen – das ist der Stoff, aus dem diese Derbys gemacht sind. Es wird gerackert, gemeckert und gerne auch mal über die Schmerzgrenze hinausgegangen. Für Tarforsts Zwote also die passende Bühne, um sich aus dem derzeit tristen sportlichen Alltag zu befreien und ein deutliches Lebenszeichen zu senden.

Der Gegner aus der Südstadt steht in der Tabelle aktuell zwar einen Hauch besser da (Platz 10, 10 Punkte), doch auch dort läuft längst nicht alles rund. Von Konstanz fehlt jede Spur, und zuletzt ließ auch der VfL reichlich Punkte liegen. Ein Derby auf Augenhöhe also – zumindest auf dem Papier. In der Realität bleibt abzuwarten, welche der beiden Mannschaften es schafft, sich am Sonntag aus der Lethargie zu schütteln.

Die Elf vom Trierer Berg jedenfalls weiß, worauf es ankommt: Individuelle Fehler minimieren, die Defensive stabilisieren, vorn endlich wieder Effektivität zeigen – und ganz nebenbei auch ein bisschen Leidenschaft auf den Platz bringen. Beim jüngsten Auftritt beim Schlusslicht Niederkell/Waldweiler ließ man genau das nämlich weitestgehend vermissen. Fußballerisch eher Hausmannskost als Feinkost – das Urteil fiel deutlich aus.

Der Kunstrasenplatz am Sonntag um 15:00 Uhr soll nun zum Schauplatz der Wiedergutmachung werden. Doch dafür muss die Elf von Trainer Alexander Becker nicht nur mit breiter Brust auftreten, sondern auch die Basics des Fußballs beherzigen – Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und ein bisschen Cleverness. Denn gegen den VfL Trier wird nicht das schönere Spiel gewinnen, sondern das effektivere.

Ob die Zwote nach dem Spiel noch im Tabellenkeller festsitzt oder sich ein kleines Stück nach oben robbt, entscheidet sich also nicht in der Theorie, sondern auf dem Kunstrasen. Und vielleicht, ja vielleicht, wird dieser 10. Spieltag der Kreisliga A ja doch noch zum langersehnten Wendepunkt – oder eben zur nächsten Episode im Tarforster Sinkflug.

Sonntag, 15:00 Uhr, Derbyzeit. Alles angerichtet für ein hitziges Duell, das mehr mit Mentalität als mit Mathematik entschieden wird. Tarforst will, muss, soll – aber kann man auch? AM

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