• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Ein Spiel, das sinnbildlich für das aktuelle Formtief steht: Die zweite Mannschaft des FSV Trier-Tarforst musste am Sonntag die dritte Niederlage in Folge hinnehmen – und das ausgerechnet beim Tabellenletzten SG Niederkell/Waldweiler. Trotz einer komfortablen 3:0-Führung nach rund einer Stunde unterlag die Zwote am Ende mit 3:4 (2:0) – und rutscht damit in der Kreisliga A weiter in den Tabellenkeller ab.

Das Auswärtsspiel gegen die SG Niederkell/Waldweiler hatte Schlüsselspiel-Charakter – und dennoch setzte sich die Negativserie der Tarforster Reserve auch in dieser richtungsweisenden Partie fort. Dabei sah zunächst alles nach einem Befreiungsschlag aus: Philipp Salm brachte sein Team mit einem Doppelpack früh in Führung, Yahia Elgawady erhöhte auf 3:0 – scheinbar eine Vorentscheidung.

Doch was dann folgte, war aus Tarforster Sicht ein kollektiver Einbruch. Die Gastgeber witterten nun ihre Chance und nutzten die zunehmende Passivität des FSV eiskalt aus. Begünstigt durch einen Elfmeter, der den 1:3-Anschluss brachte, entwickelte sich eine fulminante Aufholjagd der Heimelf, die in einem überraschenden, aber unter dem Strich nicht unverdienten 4:3-Erfolg mündete.

Nach dem Spiel herrschte Fassungslosigkeit im Lager der Tarforster. Trainer Alexander Becker fand deutliche Worte: „Bis zum dritten Tor war das von uns ordentlich. Danach aber haben wir das Tempo komplett rausgenommen, waren zu fehleranfällig und dachten offenbar, den Vorsprung spielerisch ins Ziel retten zu können. Mit dem Elfmeter zum 1:3 kippte das Spiel völlig – wir haben komplett die Ordnung verloren, uns von äußeren Einflüssen aus dem Konzept bringen lassen und letztlich kaum noch Gegenwehr geleistet. Niederkell hat zwar fußballerisch nicht brilliert, aber körperlich alles in die Waagschale geworfen – und das hat gereicht. Am Ende geht die Niederlage absolut in Ordnung, auch wenn sie extrem bitter ist“, so Becker.

In der Tabelle rutschen die Trierer Höhenkicker mit nur neun Punkten aus neun Spielen auf den vorletzten Rang ab. Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am kommenden Sonntag, wenn man im heimischen Wohnzimmer dann das Stadtderby gegen den VfL Trier bestreitet (Anstoß: 15:00 Uhr). Dort gilt es, Moral zu zeigen – und die Trendwende endlich einzuleiten. AM

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