• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Vier Spiele in Folge ohne Sieg, zuletzt ein Remis, das eher nach Notlösung als nach Befreiung roch – die zweite Mannschaft des FSV Trier-Tarforst steckt aktuell fest. Mit angezogener Handbremse und einer gewissen Treffsicherheit in Sachen verpasster Chancen trabt man in der Kreisliga A weiter durch die Niederungen der Tabelle. Am kommenden Sonntag wartet nun ausgerechnet ein Duell, das so etwas wie „letzter Weckruf“ sein könnte – oder aber ein weiterer Tritt in den ohnehin schon lädierten Stolz: das Auswärtsspiel bei der FSG Ehrang/Pfalzel.

Ein Blick auf die Tabelle offenbart, dass es sich hier nicht nur um ein normales Ligaspiel handelt. Nein – es ist ein echtes Kellerduell, ein Spiel mit der Ausstrahlung eines Abstiegskrimis, nur ohne Prime-Time. Ehrang/Pfalzel grüßt mit neun Punkten vom Tabellenende – Tarforst zweite Garde immerhin mit einem Punkt mehr auf dem vorletzten Rang. Beide Mannschaften trennt also nicht nur die Mosel, sondern exakt ein kümmerlicher Zähler.

Doch wo Gefahr ist, wächst bekanntlich auch das Rettende. In Tarforst weiß man: Wenn nicht jetzt, wann dann? Immerhin hat das Team zuletzt gegen den VfL Trier bewiesen, dass man phasenweise Fußball spielen kann – sogar richtig guten. Das Problem: Der Fußball dauert eben 90 Minuten, und Tarforsts Zwote spielt oft nur gefühlt 45 davon konzentriert.

Trainer und Team wissen: Gegen Ehrang geht’s um mehr als nur Punkte. Es geht um Moral, Mentalität – und ein bisschen auch um Restglauben an das eigene Spiel. Schließlich ist die Qualität im Kader nicht nur sporadisch vorhanden, sie blitzt regelmäßig auf – wenn auch nur auf Zeit.

Die Devise für Sonntag ist daher klar: Fehler minimieren, Chancen nutzen, 90 Minuten lang wach sein – und bitte auch hinten mal nicht auf das Prinzip Hoffnung vertrauen. Gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller darf es kein weiteres „Beinahe-Spiel“ geben, in dem man sich am Ende für einen tapferen Auftritt selbst auf die Schulter klopft – während der Gegner jubelnd die drei Punkte einsackt.

Ob das gelingt? Die Antwort kennt nur der Fußballgott – oder das Spiel am Sonntag. Sicher ist: Die Partie gegen Ehrang/Pfalzel ist ein Sechs-Punkte-Spiel in Reinform, ein Duell auf Augenhöhe – allerdings mit gesenktem Blick. Der Verlierer bleibt im Tabellenkeller, der Sieger darf zumindest für eine Woche vom Licht am Ende des Tunnels träumen.

Anstoß in Pfalzel ist am Sonntag um 15:00 Uhr, und Tarforst hofft: Dieses Mal nicht wieder nur auf ein „Fast“, sondern auf ein echtes Erfolgserlebnis – mit drei Punkten und neuem Selbstbewusstsein im Gepäck. AM

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