• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Es war eine dieser Partien, die sinnbildlich für den Fußball stehen: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Trotz einer engagierten und über weite Strecken dominanten Vorstellung musste sich die Zweitvertretung des FSV Trier-Tarforst am Sonntag der SG Weintal Oberemmel knapp mit 0:1 geschlagen geben. Eine bittere Niederlage, die dem jungen Team von Trainer Alexander Becker schwer im Magen liegen dürfte – zumal mehr als nur ein Punkt möglich, ja, fast schon mehr als verdient gewesen wäre.

Von Beginn an zeigten die Gäste vom Tarforster Berg eine mutige und druckvolle Leistung. Früh suchten sie den Weg nach vorne, kombinierten gefällig und erspielten sich einige aussichtsreiche Möglichkeiten. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte am Ende das Quäntchen Glück – oder die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Pfosten, Latte, starke Paraden des Oberemmeler Keepers – der FSV rannte an, aber der Ball wollte einfach nicht ins Netz.

Dann der Rückschlag: Nach einer guten halben Stunde nutzten die Gastgeber ihre erste klare Gelegenheit. Matthias Kugel stand nach einem schnellen Angriff goldrichtig und traf zur 1:0-Führung für Weintal Oberemmel. Ein Treffer, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte, aber letztlich entscheidend blieb.

Im zweiten Durchgang drückte Tarforst weiter, war feldüberlegen und ließ die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Doch es war wie verhext: Trotz zahlreicher gefährlicher Aktionen fehlte dem FSV die Effizienz. Die SG Weintal-Oberemmel hingegen verteidigte diszipliniert, warf sich in jeden Ball und brachte die knappe Führung mit viel Einsatz und Cleverness über die Zeit.

Am Ende stand Tarforsts Zwote trotz eines starken Auftritts mit leeren Händen da – ein Ergebnis, das die Stimmung trübt, aber auch Mut macht. Denn die Leistung stimmte, allein das Resultat nicht. In der Tabelle der Kreisliga A bleibt der FSV mit 11 Punkten auf Rang 14, kämpft aber weiter entschlossen um den Anschluss ans Mittelfeld.

Trainer Alexander Becker zeigte sich nach Abpfiff enttäuscht, aber kämpferisch:

„Das war mit Abstand unsere bitterste Niederlage seit Langem. Wir waren in allen Belangen die klar bessere Mannschaft. Der Gegner hatte im Grunde nur zwei Torchancen – und gleich die erste fand ihren Weg ins Tor. Es war praktisch ein Spiel auf ein Tor. Letztlich haben wir uns selbst geschlagen und im Abschluss auch viel Pech gehabt, trotz zahlreicher guter Möglichkeiten – darunter auch ein Lattentreffer. Diese Niederlage ist extrem bitter, weil sie völlig unverdient ist. Aber davon können wir uns leider nichts kaufen, selbst wenn der Gegner am Ende zugibt, dass wir die bessere Mannschaft waren. Sehr, sehr bitter – aber wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen. Wir müssen weiter an uns glauben, denn auf dieser Leistung lässt sich definitiv aufbauen.“

Für Tarforst gilt es nun, die positiven Ansätze mitzunehmen und im nächsten Spiel die nötige Konsequenz vor dem Tor zu finden – um den Lohn für den Aufwand endlich wieder in Punkten zu messen. Weiter geht es nun am Sonntag in einer Woche mit einem Gastspiel um 15:30 Uhr bei der DJK St. Matthias Trier. AM

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