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Mit einem weiteren Härtetest im benachbarten Großherzogtum hat der FSV Trier-Tarforst die dritte Woche seiner Wintervorbereitung abgeschlossen. Beim luxemburgischen Drittligisten Daring Club Echternach musste sich der FSV am Samstag zwar mit 0:2 geschlagen geben, doch stand das Ergebnis angesichts der aktuell äußerst angespannten Personalsituation klar im Hintergrund.

Trainerteam und Mannschaft reisten personell stark dezimiert an. Gleich fünf A-Jugendspieler sowie mehrere Akteure aus der zweiten Mannschaft standen im Kader – ein deutliches Zeichen für die momentan sehr enge Personaldecke, mit der der FSV seit Wochen zu kämpfen hat. Zahlreiche Ausfälle zwingen den Verein weiterhin zu Improvisationen, die sich naturgemäß auch im Spiel bemerkbar machen.

Spielerisch zeigte Tarforst über weite Strecken dennoch einen ordentlichen Ansatz. Struktur und Einsatz stimmten, insbesondere im Spielaufbau und in der Ordnung gegen den Ball. Was allerdings fehlte, war die letzte Konsequenz im Offensivspiel: Vor dem Tor mangelte es mehrfach an Präzision und Klarheit, sodass gute Ansätze letztlich ungenutzt blieben.

Echternach präsentierte sich dagegen effizient. Bereits in der 8. Minute nutzten die Gastgeber eine Unachtsamkeit in der Tarforster Hintermannschaft zur frühen Führung. Ein ähnliches Bild bot sich in der 75. Spielminute, als ein weiterer individueller Moment der Unordnung den zweiten Gegentreffer begünstigte. Mehr Chancen benötigte der luxemburgische Drittligist nicht – die wenigen Gelegenheiten wurden eiskalt verwertet.

Zusätzlich sorgte eine weitere Verletzung für Sorgenfalten beim FSV. Florian Weirich musste die Partie mit schmerzverzerrtem Gesicht vorzeitig beenden und verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ob und wie lange er ausfällt, bleibt abzuwarten – sicher ist jedoch, dass sich die ohnehin lange Verletztenliste des FSV damit weiter verlängert.

„Wir haben mit unserer aktuellen personellen Situation weiterhin stark zu kämpfen. In Echternach sind wir daher nahezu mit einer U23-Mannschaft angetreten – zahlreiche Spieler aus der A-Jugend sowie aus der zweiten Mannschaft standen im Kader. Das hat man im Spielverlauf auch gesehen: In einigen Bereichen gibt es noch klaren Verbesserungsbedarf, insbesondere im Zusammenspiel und in der Passqualität, gerade auf diesem Niveau. Das gehört jedoch zum Lernprozess unserer jungen Spieler. Vor diesem Hintergrund war die 0:2-Niederlage in Echternach letztlich nicht unverdient“, betont Cheftrainer Patrick Zöllner.

Der Test in Echternach markierte den Abschluss der dritten Vorbereitungswoche. Trotz der Niederlage lieferte die Partie wertvolle Erkenntnisse – insbesondere mit Blick auf die Breite des Kaders und die Belastbarkeit der jungen Spieler. In der kommenden Woche geht die Vorbereitung in Phase vier. Am Samstag in einer Woche wartet bereits die nächste Herausforderung: Um 13:30 Uhr trifft der FSV Trier-Tarforst dann in einem weiteren Testspiel auf den klassenhöheren Rheinlandligisten SV Laubach (gespielt wird in Dörbach). AM

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