
Für die Zweitvertretung des FSV Trier-Tarforst steht am kommenden Sonntag ein Spiel an, das im Kampf um den Klassenerhalt von großer Bedeutung ist. Um 14.45 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Alexander Becker bei der SG Kanzem – gespielt wird auf dem Hartplatz in Wawern. Eine Partie, die schon vor dem Anpfiff viel Brisanz verspricht.
Der Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng die Situation ist: Die SG Kanzem steht mit 18 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz, direkt davor im Tableau der Kreisliga A. Tarforsts Zwote folgt mit 15 Zählern auf Rang 12 – aktuell der erste Abstiegsplatz. Drei Punkte trennen beide Mannschaften, sodass ein Erfolg für die Tarforster gleich doppelt wertvoll wäre: Man würde nicht nur wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln, sondern auch den direkten Konkurrenten weiter unter Druck setzen.

Bereits das Hinspiel hat gezeigt, wie eng die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams sind. Damals setzte sich Tarforst knapp mit 2:1 durch. Für die Tarforster bietet sich nun die Chance, diesen Erfolg zu wiederholen. Dass diese Aufgabe keine einfache wird, ist allen Beteiligten bewusst. Der Hartplatz in Wawern verlangt den Spielern eine besondere Herangehensweise ab. Das Spiel ist oft intensiver, Zweikämpfe werden härter geführt und viele Situationen entscheiden sich über zweite Bälle, Laufbereitschaft und Mentalität. Genau darauf hat sich der FSV in der Trainingswoche gezielt vorbereitet.
Trainer Alexander Becker blickt dennoch entschlossen auf die Begegnung und formuliert die klare Zielsetzung seiner Mannschaft: „Wir haben ein Spiel vor uns, das wir unbedingt gewinnen wollen – und genau so werden wir es auch angehen. Wir werden mutig auftreten. Natürlich wird es schwierig gegen die SG Kanzem auf dem Hartplatz in Wawern, die aktuell auf dem 11. Platz steht und mit Sicherheit kein einfacher Gegner sein wird. Aber auch daran haben wir in dieser Woche gearbeitet: Wir müssen andere Attribute auf den Platz bringen – eine hohe Laufbereitschaft zeigen, auf die zweiten Bälle gehen und bereit sein, viele Meter zu machen. Außerdem müssen wir den Platz und den Gegner annehmen. Wir wissen, dass sie gerade in der Offensive gut besetzt sind, kennen aber auch unsere Stärken insgesamt. Unser klares Ziel ist es, am Sonntag die drei Punkte mitzunehmen.“
Für die Tarforster Zweitvertretung geht es also um weit mehr als nur ein gewöhnliches Auswärtsspiel. Es ist ein direktes Duell im Tabellenkeller, bei dem jeder Zweikampf, jeder Laufweg und jeder gewonnene Ball entscheidend sein kann. Mit Mut, Einsatz und der richtigen Einstellung will der FSV die Herausforderung in Wawern annehmen – und am Ende die drei Punkte mit nach Tarforst nehmen. AM






















