
Wenn am Freitagabend um 19:30 Uhr die Flutlichter in der Tarforster Stube angehen, steht für den FSV Trier-Tarforst das nächste wichtige Kapitel in einer bislang beeindruckenden Saison an. Als weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksliga West empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Zöllner die SG Saartal – einen Gegner, der bereits im Hinspiel bewiesen hat, wie unangenehm er sein kann.
Mit viel Selbstvertrauen geht der FSV Trier-Tarforst in diese Partie. Am vergangenen Spieltag setzte sich Tarforst auswärts mit 1:0 bei der SG Wiesbaum durch und untermauerte damit einmal mehr seine starke Form. Woche für Woche zeigt das Team, warum es derzeit an der Spitze der Bezirksliga West steht: Stabilität in der Defensive, Tempo im Umschaltspiel und eine große Entschlossenheit im Abschluss.
Doch die Gäste aus dem Saartal werden alles andere als ein einfacher Gegner sein. Schon im Hinspiel tat sich Tarforst schwer, ehe am Ende ein knapper 2:1-Erfolg gelang. Besonders ein Spieler machte damals immer wieder auf sich aufmerksam: Angreifer Lukas Kramp. Mit bereits 22 Saisontreffern ist er der mit Abstand gefährlichste Offensivspieler der SG Saartal inklusive Liga und ein ständiger Unruheherd für jede Defensive. Seine Beweglichkeit, sein Gespür für Räume und seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machen ihn zum zentralen Faktor im Spiel der Gäste.
Tarforst weiß also genau, dass trotz der Tabellenkonstellation höchste Konzentration gefragt sein wird. Gleichzeitig ist die Zielsetzung im Lager des Spitzenreiters klar formuliert: Der direkte Wiederaufstieg in die Rheinlandliga soll am Ende der Saison Realität werden. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte der FSV Trier-Tarforst gerade im eigenen Wohnzimmer weiterhin ein klares Zeichen setzen und seine beeindruckende Serie ohne Niederlage fortsetzen.
„Die SG Saartal ist ja seit Jahren eine feste Größe im regionalen Fußball, haben mit Peter Schuh einen erwiesenen Fachmann an der Seitenlinie stehen. Sie haben eine gute Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und den älteren Leistungsträgern, allen voran sicherlich Dominik Lorth und Lukas Kramp. Das Torverhältnis von 53:50 spricht Bände über die Spielweise, ist immer sehr offensiv ausgerichtet, immer auf Fußballspektakel ausgelegt. Das Hinspiel konnten wir gewinnen und das wollen wir jetzt auch nochmal wiederholen. Ich denke auch, dass Schoden die 0:7-Niederlage gegen Salmrohr nochmal gut machen will und gegen uns ein anderes Gesicht zeigen wird“, so Cheftrainer Patrick Zöllner.
Personell muss Zöllner weiterhin auf einige Akteure verzichten. Die Langzeitverletzten Neil Müller-Adams und Moritz Hannappel fehlen ebenso wie Nico Neumann, der weiterhin mit seiner Verletzung ausfällt. Christoph Nickel befindet sich aktuell im Aufbautraining und wird voraussichtlich bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Zudem fällt Luca Merling aufgrund einer entzündeten Wunde am Knie für etwa 14 Tage aus.
Dennoch hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen bewiesen, dass sie Ausfälle kompensieren kann und über genügend Qualität sowie Breite im Kader verfügt.
Unter dem Flutlicht in Tarforst ist also alles angerichtet für einen intensiven Fußballabend: Ein Spitzenreiter, der seine beeindruckende Serie ausbauen will, und ein Gegner, der bereits im ersten Aufeinandertreffen gezeigt hat, dass er jederzeit für Gefahr sorgen kann. Gelingt es dem FSV Trier-Tarforst, die Offensivqualitäten der Saartalkicker – insbesondere Torjäger Kramp – zu kontrollieren und gleichzeitig die eigene Durchschlagskraft auf den Platz zu bringen, könnte am Ende ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in die Rheinlandliga stehen. Für Tarforst wäre es das nächste Ausrufezeichen einer bislang außergewöhnlich konstanten Saison. AM






















