• Beitrags-Kategorie:Fußball
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Die Ausgangslage scheint eindeutig: Hier die dominanten Trierer Höhenkicker, die Woche für Woche ihre Klasse unter Beweis stellen und zuletzt mit einem furiosen 7:0-Erfolg gegen die SG Saartal ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt haben. Dort die Mehringer, die sich mitten im Abstiegskampf befinden, bereits 66 Gegentore hinnehmen mussten und zudem mit der Hypothek von zwei Niederlagen in Folge anreisen. Doch der Fußball lebt von Momenten – und genau an einen solchen erinnert man sich in Tarforst durchaus.

Das Hinspiel ist noch präsent. Damals erwischte Mehring einen echten Traumstart, schockte den Favoriten bereits nach fünf Minuten und erzielte damit das erste Gegentor, das Tarforst in jener Saison überhaupt hinnehmen musste. Ein kurzer Moment des Wankens für den Ligaprimus, der sich am Ende dennoch souverän fing und mit 4:1 gewann. Für Mehring bleibt diese Szene jedoch ein kleiner Beweis dafür, dass auch gegen scheinbar übermächtige Gegner etwas möglich ist – zumindest phasenweise.

Seitdem hat sich die Marschroute der Tarforster jedoch weiter verfestigt. Die Mannschaft agiert konstant, zielstrebig und mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit. Sieg reiht sich an Sieg, und die Tabellenführung ist längst nicht mehr nur eine Momentaufnahme, sondern Ausdruck einer stabilen und reifen Spielweise. Genau daran soll auch am Mittwochabend um 19:30 Uhr im Nachholspiel gegen den SV Mehring angeknüpft werden.

Cheftrainer Patrick Zöllner hat den kommenden Gegner genau unter die Lupe genommen und lässt keinen Zweifel an den eigenen Ambitionen aufkommen. Trotz der tabellarischen Unterschiede warnt er vor der Situation des Gegners, der im Abstiegskampf naturgemäß um jeden Meter kämpfen wird. Gleichzeitig formuliert er klar den Anspruch: Zuhause soll ein weiterer Sieg her, um die beeindruckende Serie fortzusetzen. „Mehring habe ich mir im Spiel gegen Sirzenich noch einmal ganz genau angeschaut. Das ist natürlich ebenfalls eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt. Umso mehr ist es unser Anspruch, sie zuhause zu schlagen und unseren Lauf weiter fortzusetzen“, so Zöllner selbstbewusst.

Personell muss Tarforst dabei weiterhin einige Ausfälle verkraften. Mit Neil Müller-Adams und Moritz Hannappel fehlen zwei Langzeitverletzte, auch Nico Neumann steht weiterhin nicht zur Verfügung. Christoph Nickel befindet sich immerhin im Aufbautraining und könnte bald wieder eine Option werden, während Luca Merling mit einer entzündeten Knieverletzung etwa zwei Wochen pausieren muss. Dennoch hat der Kader in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er diese Ausfälle kompensieren kann – und das mit Nachdruck.

Für den SV Mehring hingegen geht es um weit mehr als nur ein weiteres Spiel. Jeder Punkt kann im engen Tabellenkeller entscheidend sein. Die Defensive bleibt dabei die größte Baustelle, doch gerade in solchen Spielen liegt oft eine besondere Chance: Als Außenseiter kann man befreiter aufspielen, kompakt stehen und auf einzelne Nadelstiche hoffen – so wie im Hinspiel, als der frühe Treffer kurzzeitig für Aufsehen sorgte.

Am Ende wird es darauf ankommen, ob Tarforst seine dominante Spielweise erneut durchdrücken kann oder ob Mehring es schafft, das Spiel lange offen zu halten und vielleicht erneut für einen frühen Überraschungsmoment zu sorgen. Die Rollen sind verteilt, doch entschieden ist noch nichts, wenn der Schiedsrichter am Mittwochabend die Partie freigibt.

Eines ist jedoch sicher: Der Tabellenführer wird alles daran setzen, seinen Lauf fortzuführen – und Mehring wird kämpfen, als hinge die Saison an genau diesen 90 Minuten.

INFO: Das Heimspiel findet aufgrund der Witterung auf dem Kunstrasenplatz statt! AM

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