Montag, 30 Juli 2018 18:03

5. Tag - Enttäuschung im 2. Gruppenspiel

Enttäuschung im zweiten Gruppenspiel

Gegen die innere Mongolei fehlte es hinten und vorne und man verlor im Endeffekt verdient mit 0:4, auch wenn die Tore unglücklich fielen. Bereits in der Anfangsphase war man häufig unsortiert und hat den Gegner zu Chancen eingeladen. So fiel nach einer Ecke dem Gegner der zweite Ball vor die Füße, der Max zu einer Parade mit Folgen zwang. Der Schuss konnte nicht ausreichend zur Seite geklärt werden, sodass deren lauernder Stürmer abstauben konnte (6.). Viel passierte im ersten Durchgang nicht mehr, da die Jungs Motivation, Laufbereitschaft und Kampf vermissen ließen. Zu eigenen Chancen kam man in der ersten Hälfte daher leider selten.

Mit einem Kunstschuss kurz nach der Halbzeit setzten die Mongolen noch einen drauf und stellten per Freistoß auf 0:2 (45.). Der Drops hier schien, auch aufgrund unserer heute sehr passiv agierenden Jungs, gelutscht. Zwar kam man nun immer mehr ins Spiel und kreierte auch eigene Möglichkeiten, gewährte den Mongolen allerdings auch Räume. Nach einem missglückten Dribbling im Mittelfeld fehlte unser aufgerückter Außen Mahmoud hinten und die Asiaten erzielten nach einem Konter aus dem Lehrbuch das 0:3. Komischerweise fingen wir nun an, Fußball zu spielen. Die Mongolen machten nicht mehr als nötig, um ihre Führung über die Ziellinie zu bringen und bei uns lief der Ball nun trotz fehlender Kräfte, oder vielleicht gerade wegen fehlender Kräfte, deutlich schneller. Dennoch gelang es unseren Offensiven Luis, Jonah und Paul nicht, richtig gefährlich zum Abschluss zu kommen. Der Schlusspunkt in einer durchwachsenen Partie wurde von den Asiaten gesetzt. Diese hatten in den Schlussminuten gegen erschöpfte und angeschlagene Tarforster einfaches Spiel und kombinierten sich durch bis vor Keeper Max, der beim Abschluss des mongolischen Stürmers chancenlos war - 0:4 (77.).

Eine hohe, vielleicht in der Höhe nicht ganz so verdiente, Niederlage, aus der wir nun unsere Lehren ziehen müssen. Morgen geht es gegen den hier ansässigen Favorit aus Xiamen. Die persönlichen Beschwerden im dünnen Kader nehmen bei jedem zu und die Beine werden von Tag zu Tag schwerer. So haben wir morgen und auch in den kommenden Spielen eine Mammutaufgabe vor der Brust, der man als Kollektiv begegnen muss.

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