Sonntag, 17 November 2019 18:09

Später Ausgleich rettet Tarforst einen Punkt

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DSC00046Die Durststrecke auf fremden Geläuf hält an und das Warten auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison lässt weiterhin auf sich warten. Auch bei der Eintracht aus Windhagen malte sich wieder eine enge Kiste – aus der man am Ende aber immerhin ein 1:1-Remis zaubern konnte.

Die ersten zehn Minuten verschlief man in allen Belangen. Windhagen stark und mit reichlich Drang zum Tor – verbuchten die Hausherren schon früh im Spiel gute Chancen mit Blickrichtung Führung. Erst nach einer Viertelstunde schraubten auch die Gäste aus Trier-Tarforst einen Gang höher – erwiesen sich jedoch vor dem Tor als eher harmlos. Die erste gute Möglichkeit mit Handschrift FSV – notierte man schließlich nach einer halben Stunde, als Lukas Herkenroth den Ball nach einem von Julian Schneider ausgeführten Freistoß via Fallrückzieher nur haarscharf über die Latte bugsierte (30.). Es war zudem auch die einzigste Tarforster Chance im ersten Durchgang.Windhagen schrieb sich dagegen noch weitere Hochkaräter aufs heimische Konto und ging sogar fast zeitgleich mit dem Pausenpfiff dank Pavel Klos nicht unverdient mit 1:0 in Führung (45.).

Auch nach Wiederanpfiff erhaschte der Platzhirsch zunächst den besseren Start. Viele Chancen flogen Richtung FSV-Gehäuse – oft galt Schlussmann Sebastian Dahm als letzte Rettung. Der Keeper setzte sich nun binnen weniger Minuten gleich mehrmals bestens in Szene – nachdem Windhagen mit viel Pech am zweiten Treffer vorbeischrammte. Erst im Endspurt hatte Tarforst wieder leichtes Mitspracherecht. Die Stärke im heimischen Bund wieder aufgeflammt – nachdem Nicola Rigoni nach einem Aufleger von Marc Picko eine Viertelstunde vor Schluss nur um Haaresbreite vergab. Fünf Minuten später folgte schließlich der Ausgleich – den Lukas Herkenroth in jubelnder Manier ins Eintracht-Gehäuse unterbringen konnte (80.). Die Schlussminuten erwiesen sich als ausgeglichen. Beide Seiten investierten gegen Ende viel – verpassten aber und das in allen Farben, jeweils den möglichen Siegtreffer. Am Ende stand das Teilen im Fokus. Ein Unentschieden der gemischten Gefühle – hätte man aus Sicht der Trierer Höhenkicker zu gerne den ersten Auswärts-Dreier dieser Saison kassiert.

„Betrachtet man den kompletten Spielverlauf – können wir mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein. Es war ein schweres Spiel – in das wir zunächst sehr mühsam reingekommen sind. Windhagen verbuchte zahlreiche Chancen – wo meine Mannschaft richtig Glück und Dusel hatte. Nach dem späten Ausgleich hatten wir zwar noch ein bis zwei gute Möglichkeiten – am Ende jedoch ohne große Auswirkung. Unterm Strich ein glückliches Remis – mit dem wir uns letztendlich anfreunden müssen“, betont Chef-Trainer Holger Lemke, dessen Team eine ziemlich turbulente Hinrunde mit achtzehn Punkten auf Platz vierzehn abschließt.

Weiter geht es für den FSV nun am Sonntag in einer Woche (24. November) – wenn man im ersten Rückrundenspiel um 15:00 Uhr im Lokal-Derby bei der SG Ellscheid gastiert. (am)

 

Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

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