Dienstag, 11 Februar 2020 22:40

Tarforst bleibt auch im vierten Testkick ungeschlagen

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84239923 2695706957179511 4008062832087138304 oGegen den ligagleichen Südwest-Verbandsligisten SC Idar-Oberstein – hatte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am späten Dienstagabend mächtig zu knabbern. Trotz zahlreichen Ausfällen aufseiten der Trierer Höhenkicker – trug man aber trotzdem ein 1:1-Remis über die Zeit und blieb somit auch im vierten Testspiel der hiesigen Wintervorbereitung ungeschlagen.

Große Alternativen hatte Chef-Trainer Holger Lemke nicht. Der Ex-Profi musste auf zahlreiche Spieler verzichten – die entweder berufsbedingt oder auch privat am Abend verhindert waren. Auch die beiden Schlussmänner Sebastian Dahm und Yunus Akgül fehlten – sodass Idar-Oberstein gütigerweise dem FSV ihren Stammkeeper Jonas Gibbert ausgeliehen haben.

Der einstige Regionalligist erwies sich schon schnell als harte Nuss. Starke und robuste Spieler – eine kompakte Spielweise und ein FSV, der bis dato noch kein glorreiches Mittel gegen die wirbelnden Gäste von der Nahe aus dem Hut zaubern konnte. Zahlreiche Chancen schrieb nun die Elf aus der Edelsteinstadt auf ihr Konto. Oftmals mächtig Dusel aufseiten der Tarforster – die trotz schwerem Gegenüber Moral und Kampfgeist aber stets bei Laune hielten. Nach zwanzig Minuten konnte sich der Sportclub schließlich belohnen – der den Ball dank einem seitlichen Abschluss unten rechts ins86282312 2695707077179499 2208282221494665216 o Tarforster Tor unterbringen konnte (20.). Nach einer halben Stunde durfte auch der FSV mal einen Abschluss wagen – doch ein strammer Schuss von Mohamad Rashidi wurde nur abgefälscht (30.). Einen Wimpernschlag später versuchten die heimischen Farben erneut ihr Glück – doch auch Patrik Kasel, der zuvor stark von Thorsten Oberhausen bedient wurde, verpasste den Ausgleich nur um Haaresbreite (31.). Kurz vor der Pause waren schließlich die Gäste mit zwei Chancen binnen weniger Minuten wieder am Drücker – doch auch hier hatte Tarforst viel Glück und entging einem weiteren Gegentor nur knapp (44.).

Auch nach Wiederanpfiff schrieb man die Dominanz den Gästen aufs Konto. Aufseiten des eigenen Kollektivs schlichen sich nun einige individuelle Fehler ins heimische Trikot. Ballverluste und Co. machten sich breit – ließen aber trotzdem die gute Moral unangetastet, sodass man die Hoffnung auf den Ausgleich nie aus den Gedanken strich. Im zweiten Abschnitt des Spiels zählte man beim FSV nur drei Wechsel. Thorsten Oberhausen – Kapitän Bernhard Heitkötter und Yannick Lackas mussten weichen und machten Platz für Julian Schmitz, Noah Schuch und Luca Sasso-Sant, der gerade im Endspurt mächtig Wirbel machte. Zwei Minuten vor Schluss vergab Sasso-Sant frei vor dem Tor nur knapp – eine Minute später traf er zum verdienten 1:1-Ausgleich, dank einer starken Doppelpass-Kombination mit Patrik Kasel. Der 83523801 2695706880512852 1655401178948698112 o1:1-Endstand war geboren – verdient und stark zugleich, zumal der FSV auf tragende Säulen im Tor sowie auch auf anderen markanten Positionen zahlreich verzichten musste.

„Betrachtet man unsere Personalsituation in diesem Spiel – kann man mit dem Endresultat schon sehr zufrieden sein. Sicherlich war es glücklich mit Blick auf den gesamten Spielverlauf. Idar-Oberstein war ein sehr starker Gegner – der uns das Spiel ziemlich schwer gestaltet hat“, resümiert Chef-Trainer Holger Lemke den vierten Testkick seiner Mannschaft.

Nach einer weiteren Einheit am Mittwoch- und am Freitagabend – steht samstags um 17:30 Uhr vor heimischer Kulisse (Kunstrasenplatz) bereits schon das nächste und auch vorletzte Testspiel auf dem Programm. Gegner dann ist A-Liga-Spitzenreiter SG Ehrang/Pfalzel. (Text: André Mergener / Bilder: Wolfgang Ziewers)

Gelesen 430 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 13 Februar 2020 20:04