Sonntag, 17 Mai 2020 08:50

Tarforster Badminton-Elite nähert sich der deutschen Spitze

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boris kleinIn unserer Serie ''Das bietet der FSV'' – stellen wir Ihnen jetzt in gewissen Abständen unsere verschiedenen Abteilungen, Kurse und Angebote vor. Neben Fußball – Tennis und Badminton, hat Triers zweitgrößter Verein nämlich noch viele weitere schöne und sportliche Angebote in petto. Im sechsten Teil unserer Serie stellen wir nun Boris Kaprov vor – zuständig für die Abteilung Badminton:

 

Hallo Boris – wie blickst du auf die bisherige Badminton-Saison zurück?

Boris Kaprov: Die Saison ist aus meiner Sicht sehr gut gelaufen. Im Jugendbereich haben wir mit unseren drei Jugend-Mannschaften die Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Im Erwachsenenbereich sind wir mit beiden Seniorenmannschaften auf dem zweiten Platz in der Liga gelandet. Wir hätten uns allerdings mindestens einen Aufstieg in die nächsthöhere Liga gewünscht. Insgesamt haben wir trotzdem eine tolle Saison hinter uns. Im Individualbereich, d.h. bei Turnieren, hat unsere Jugend tolle Ergebnisse auf der regionalen, überregionalen und nationalen Eben erreicht. Wir haben dieses Jahr eine gute Chance mit Konstantin Kaprov, den ersten deutschen Meister in der Altersklasse U13 im FSV und damit auch in Trier zu stellen.

 

Der FSV hat ja in puncto Badminton - auch dank einer starken Jugendabteilung, einen hohen Stellenwert in Deutschland. Siehst du das auch so und was genau macht den FSV so stark?

Boris Kaprov: Die starke Jugendarbeit haben wir Sören Jochim zu verdanken. Er ist unser hauptamtlicher Vollzeit-Trainer. Die Tatsache, dass Sören das Training in den letzten Jahren organisiert und ständig verbessert, macht unseren Verein zum besten Verein im Rheinland. Einen hauptamtlichen Trainer leisten sich nur die großen Vereine Deutschlands - und wir. Natürlich wird er von seinem Trainerteam unterstützt, so dass wir das Jugendtraining oft mit zwei Trainern durchführen können. Dies ist ein weiterer wichtiger Grund, wieso wir uns langsam aber stetig der deutschen Spitze nähern. Und drittens ist an dieser Stelle der Gesamtverein zu erwähnen. Mit Dominik Lay und Werner Gorges hat die Badmintonabteilung starke Unterstützer.badminton erste mannschaft

 

Was hat die Badmintonabteilung in den letzten Jahren aufgebaut?

Boris Kaprov: Die Badmintonabteilung hat in den letzten Jahren große Sprünge in Richtung Leistungssport gemacht. Mit dem Projekt “B.E.S.T.” - Badminton Elite School Trier - hat die Abteilung dem Leistungssport ein neues Gesicht gegeben. Die motivierten Jugendlichen haben die Möglichkeit bis zu sechs Mal die Woche ins Training zu kommen. Das Training wird in Kleingruppen durchgeführt und ist individuell zugeschnitten. Des Weiteren wurde der FSV für die Jahre 2020/2021 zum Landesstützpunkt ernannt. Dies ermöglicht der eigenen Jugend und der Jugend der Großregion Trier ein noch intensiveres Training. Somit wird der FSV zur zentralen Anlaufstelle für die anliegenden Vereine. Außerdem planen wir uns als DBV-Talentnest zu bewerben. Das ist die niedrigste Stützpunktform, die durch den Deutschen Badmintonverband gefördert wird. Dabei geht es darum, Kinder im Alter von 6-10 Jahren schnell und effektiv zu guten Badmintonspielern zu entwickeln.

 

Wie könnte man Badminton den Leuten schmackhaft machen?

Boris Kaprov: Badminton hat nicht viel mit dem Zeitvertreib Federball am Strand oder im Garten gemeinsam. Profis smashen den Ball mit über 500 km/h und brauchen dafür die Kraft eines Hufschmieds. Sie spielen einen Drop mit dem Feingefühl eines Goldschmieds zentimetergenau hinter das Netz und müssen die Schnelligkeit eines Sprinters besitzen. Solche Fähigkeiten erfordern ein intensives Training der Athletik, Technik und Taktik. Beim Badminton geht es um "Dich", den Gegner und das Gewinnen, aber vielmehr noch um den Spaß!

 

Alle weiteren Infos über die jeweiligen Teams sowie auch Kondaktdaten, finden Sie hier

 

 

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