Mittwoch, 09 September 2020 08:13

Mit breiter Brust in die Schneifel

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Mit einem 1:1-Auftakt-Remis gegen Mayen sowie einem starken 3:0-Auswärtssieg gegen die SG Ellscheid im Rücken, bereist Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am kommenden Samstag (12. September) die Schneifel und schließt bei der dort ansässigen SG Schneifel ab 18:00 Uhr die bisher erfolgreiche Englische Woche ab. (Bild: Wolfgang Ziewers)

Klasse Auftakt

Vier Punkte aus zwei Spielen lassen die Gesichter im Lager der Trierer Höhenkicker glücklich erstrahlen. Eine Leistung die Lust auf mehr macht, lobt auch Chef-Trainer Holger Lemke die ersten beiden Auftritte mit zufriedener Miene: „Mit unserem Auftakt sind wir sehr zufrieden. Gegen Mayen sowie auch jüngst gegen Ellscheid absolvierten meine Jungs eine richtig tolle und starke Leistung und konnten sich am Ende somit auch verdient mit einem Punkt und zuletzt auch mit drei Punkten belohnen.“

Nachlegen in der Schneifel

Gut und gerne darf der Erfolgstrend des FSV nun auch auswärts in der Schneifel anhalten. Ein weiteres Auswärtsspiel lockt, dieses Mal nahe der belgischen Grenze, wo man ebenfalls mit einem leidenschaftlichen Fußball und einer anschließenden saftigen Ausbeute überzeugen möchte. Doch die Schneifel-Kicker dienen als strammes Gegenüber. Schwer bespielbar und ziemlich robust, stehen die Trierer Vorstadtkicker vor einer extrem hohen Hürde, die dem FSV schon in der Vorsaison zum bitteren Verhängnis wurde, als man damals der SG Schneifel mit 3:4 unterlag. Jener Dämpfer soll als Warnschuss reichen, macht Holger Lemke aber Mut und erinnert optimistisch an die eigene Stärke, die schließlich auch in der idyllischen Schneifel zum Erfolg führen soll.

„In meinen Augen ein sehr schwerer Gegner. Die SG Schneifel ist eine Mannschaft die man zu keiner Minute des Spiels abschreiben darf. Sie kämpfen, spielen kompakt und robust und sind meist immer für eine Überraschung gut. Es wird eine ziemlich harte Nuss werden, die wir aber trotzdem mit unserer Stärke knacken wollen. Schließlich fahren wir in die Schneifel um zu gewinnen“, unterstreicht Holger Lemke mit kämpferischer Stimme.

Personell bleibt alles beim Alten

Personell dagegen dürfte der heimische Kader ähnlich wie im Spiel gegen Ellscheid bestückt sein. Nach wie vor stehen mit dem spielenden Co-Trainer Bernhard Heitkötter, Sommer-Neuzugang Benjamin Arnold, Sven Haubrich und mit dem noch rotgesperrten Noah Schuch vier Ausfälle geschrieben. Eine Rückkehr von Stürmer Nicola Rigoni lässt jedoch hoffen. Zuletzt fehlte Rigoni aus privaten Gründen und könnte schon am Samstag mit einem kleinen Fragezeichen der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. (am)

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