Freitag, 19 März 2021 10:06

Torwart Johannes München kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

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ZZZZ20210222 174918 2Willkommen Zuhause! Nach Sebastian Schmitt und Nico Neumann kehrt mit Torwart Johannes München ein alter Bekannter zum FSV Trier-Tarforst zurück und markiert demnach Neuzugang Nummer drei für die Saison 21/22.

München trug schon einst das Trikot der Trierer Höhenkicker und spielte sich schnell in die Herzen der Zuschauer. 2013 wechselte der 1,90 m große Keeper von der Eintracht U19 in den Trierer Höhenstadtteil und verbrachte anschließend vier schöne und erfolgreiche Jahre im Dress des FSV, ehe sein Weg anschließend zurück zu Eintracht Trier führte. Eine weitere Station des 26-Jährigen war der luxemburgische Club Union Mertert/Wasserbilig, für den er zuletzt zwei Jahrelang auflief.

„Nach zwei sportlich eher schwierigen Jahren in Luxemburg die durch Corona auch nicht zu Ende gebracht werden konnten, habe ich mich schließlich dazu entschieden dorthin zu-rückzukehren, wo ich bisher die meiste Zeit im Seniorenbereich verbracht habe. Hier in Tarforst hatte ich damals vier sehr schöne Fußballjahre und daran möchte ich nun gerne wieder anknüpfen“, begründet München seine Rückkehr zum FSV.

Doppelfunktion beim FSV

Neben dem Part des Spielers, wird München zudem auch an der Seite von Andreas Gouverneur die Rolle des Torwarttrainers einnehmen. Eine Aufgabe, die in ihm steckt, wie der Keeper weiter ausführt: „Mit meinem damaligen Wechsel von Tarforst zu Eintracht Trier ist der Kontakt zum immer noch aktiven Torwarttrainer Andreas Gouverneur nie abgebrochen. Wir hatten regelmäßig telefoniert und sogar zusammen die Basislehrgänge zum Torwarttrainer absolviert. Als er mich dann diesen Winter fragte ob ich mir einen Wechsel zurück nach Tarforst vorstellen könnte und ihm, da er auch beruflich nicht immer verfügbar ist, beim Torwarttraining unterstützen könnte, habe ich natürlich zugesagt. Da ich ebenfalls bei der zum Jahresanfang neu gegründeten Torwartschule "Goalpro" in Trier arbeite, ergänzt sich das alles sehr gut.“

Hanni wird sich schnell wieder zurechtfinden

Bis auf das Team hat sich beim FSV aus München ́s Sicht nicht all zu viel verändert. Seine Freude ist groß, seine Neugier riesig, dürfte sich ''Hanni'' wohl schnell wieder an alter Wir-kungsstätte zurechtfinden: „Besonders freue ich mich darauf viele alte Bekannte wieder zu sehen, sowie die anderen Neuverpflichtungen, welche ich privat auch schon länger kenne. Cheftrainer Holger Lemke ist für mich auch kein Unbekannter und mit Co-Trainer Bernhard Heitkötter habe ich damals schon auf dem Platz gestanden. Ich habe das Gefühl, dass die Harmonie in der Mannschaft und im Verein stimmt, deswegen freue ich mich dort bald wieder auf dem Platz zu stehen.“

Angefangen hat der 26-Jährige einst in Butzweiler-Newel, ehe er anschließend in der Jugendabteilung des FC Bitburg und danach bei Eintracht Trier reichlich Erfahrung und Talent sammeln konnte. 2013 folgte dann in Tarforst der Sprung in den Seniorenbereich – wo er auch in dieser vierjährigen Zeit parallel für drei Monate dem erweiterten Kader der DFB-Futsal-Nationalmannschaft angehörte. Vier Jahre später schnupperte er schließlich Oberliga-Luft bei der Trierer Eintracht und stand zuletzt auch im benachbarten Ausland in Diensten von Union Mertert/Wasserbillig (Lux).

Körperlich fit bleiben und sportlich was reißen

Seine Ziele in Trier-Tarforst sind im Sinne der Gesundheit und der Mannschaft. Verletzungsfrei bleiben und sportlich erfolgreich sein, so könnte es laufen, wie Johannes München weiter ausführt: „Sportlich habe ich das Ziel in erster Linie verletzungsfrei zu bleiben. Ich habe noch eine 1,5 Jahre andauerndeVerletzung am linken Fuß auszukurieren, welche erst im November letzten Jahres operiert wurde. Diese ist bis heute noch nicht ganz verheilt. Was die Mannschaft und den Verein betrifft wünsche ich mir daran anzuknüpfen wo Tarforst dieses Jahr aufgehört hat. Solange wie möglich oben mitzuspielen und zu schauen wo die Reise dann hinführt.“

Kempny: „Gewinn für Mannschaft und Verein“

Erfreut über den Wechsel zeigt sich auch Tarforsts Fußballabteilungsleiter Thomas Kempny, der die Rückkehr eines starken Torwarts wie folgt unterstreicht: „Mit Johannes München dürfen wir uns auf einen alten Bekannten mit sehr viel Talent und Erfahrung freuen. Er ist in der Jugend von Eintracht Trier sehr gut ausgebildet worden und zeigte ab 2013 auch bei uns in einer vierjährigen gemeinsamen Zeit eine bärenstarke Leistung. Nun dürfen wir ihn nach zwei kurzen Ausflügen, unteranderem auch in Luxemburg, wieder in unseren eigenen Reihen begrüßen. Wir beim FSV Trier-Tarforst schätzen sowohl seine sportlichen Fähigkeiten als auch seine Persönlichkeit auf und neben dem Platz. Er ist definitiv ein Gewinn für die Mannschaft und den Verein.“

 

André Mergener

 

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