Dienstag, 27 April 2021 14:42

„Das größte Potenzial herausholen“

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FSV Tarforst MANNSCHAFTSFOTO C2 Jugend WEB

Die Corona-Pandemie verlangt so einiges ab. Gerade im Bereich der Jugend, durchliefen schließlich auch die Kicker der heimischen C1 und C2 turbulente Monate. Trainingsverzicht, zwei abgebrochene Spielzeiten und eine ungewisse Zukunft weil quasi keiner weiß, wann es mit Blick auf die kommende Saison wieder los geht.

Trotz diverser Regeln, Geboten und reichlich Ungewissheit, raufte man sich nicht nur einmal mächtig zusammen und stärkte das Wir-Gefühl, wenn auch oftmals nur auf Distanz und im Online-Modus. „Die vergangene Saison hat uns allen sehr viel abverlangt. Ich bin aber froh, dass wir das Training mehr oder weniger aufrecht erhalten konnten“, unterstreicht Trainer Mats Rambusch, der jüngst das Ruder der C2 in den Händen hielt und ab der kommenden Saison die Geschicke der C1 leiten wird. Rambusch selbst ist erst 19 Jahre alt und absolviert derzeit eine Ausbildung zur DFB-B-Lizenz. Seine bisherige Arbeit gefällt, sticht der Jung-Coach nicht nur mit Ehrgeiz hervor, sondern vertritt auch Werte, die er gerne an die kleinen Kicker weitergeben möchte, wie er weiter betont: „Die sportliche Gemeinschaft und das soziale, respektvolle Miteinander sind mir ebenso wichtig, wie die Spieler*innen erfolgreich weiterzubilden. Mein Ziel ist es, viel von den Eindrücken und Lernmethoden in der kommenden Saison mit der C1 in der Rheinlandliga erfolgreich umzusetzen, um aus allen Spieler*innen das größte Potenzial herauszuholen. Auch ist mir während der B-Lizenz-Ausbildung der Austausch mit anderen Trainern sehr wichtig, zum Teil auch von diversen Bundesligavereinen. Es macht mir richtigen Spaß.“

AyhanAn Mats Rambusch´s Seite wird künftig B-Lizenz-Trainer Ayhan Kücükakca (Bild links) trainieren. Gemeinsam die C1 ins ruhige Gewässer steuern und das beste aus dieser talentierten Truppe herausholen. Ayhan stieß in der abgelaufenen Saison zur C2. Nach zwei Niederlagen und zwei Siegen fand die homogene Truppe mit breiten Schultern einen stolzen Rhythmus und schloss mit Abbruch der Saison – die Spielzeit auf dem sechsten Tabellenplatz ab. „Eine sehr schwere Situation die wir alle mit Corona erleben mussten. Gerade im Bezug des Trainings waren uns oftmals die Hände gebunden. Jetzt blicken wir nach vorne, wissen allerdings noch nicht wann es wieder weitergehen wird“, beklagt Kücükakca mit fragender Miene, der aber trotz ungewisser Zukunft klare Ziele vor Augen pflegt, wie er folgend bekräftigt: „Wir werden in der C1 eine Truppe auf dem Platz haben, die über Spieler*innen verfügt mit und ohne Rheinlandliga-Erfahrung. Wir wollen alle aber auf ein gewisses Level bringen und streben als Saisonziel natürlich den Klassenerhalt an. Neben der sportlichen Entwicklung, stehe aber auch ich für eine Vermitteln von Werten, Teamgeist, Zuverlässigkeit, Disziplin, Spaß, Gerechtigkeit und Fairness, worauf der sportliche Erfolg schließlich aufbaut.“

Für die C2 wird künftig Monsor Olayo (Bild rechts) bereit stehen. Zuvor agierte er seit mehreren Jahren in diversen FSV-Jugendteams. Letzte Saison bei der D2, davor als Co-Trainer bei der C1. Neben Spaß und Fairness, soll es aber auch sportlichMonsor 1 zünden. Eine erfolgreiche Saison strebt er an, wo er Teamgeist und den nötigen Respekt großschreiben möchte, wie er überzeugend bekundet: „Respekt und Teamgeist ist für den Erfolg einer Mannschaft enorm wichtig. Genau hier möchte ich ansetzten und die Jungs sportlich, als auch sozial und menschlich voranbringen. Diese Werte sind gerade im jungen Alter von großer Bedeutung.“

Und so wartet man schließlich auch im Lager der C-Jugend auf eine halbwegs Normalität. Ab Sommer möchte man durchstarten, sein Hobby leben und die eigene Entwicklung – sportlich als auch menschlich, vorantreiben. Optimistisch richtet somit auch FSV-Jugendleiter Steffen Hilmer ein Auge auf die Entwicklung der C-Jugend. In der Vergangenheit nicht immer einfache Zeiten erlebt, soll es in der Zukunft wieder besser werden, als Kollektiv das Gemeinschaftsgefühl stärken und schließlich Erfolg ernten. „Wir erhoffen uns, die Spieler*innen mit diesen Trainerteams bestmöglich zu fördern und setzen gerade bei den Trainern bewusst auf eine Mischung aus Erfahrung und jungem Elan. Der Austausch zwischen den Mannschaften soll sehr eng sein und die Übergänge fließend. Wir sind sehr positiv gestimmt, dass alle ihre gesetzten Ziele erreichen und wir langfristig von der guten Arbeit profitieren werden.“

 

André Mergener

 

 

 

 

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