Mittwoch, 09 Juni 2021 07:59

Tarforst genießt einen Hauch Normalität

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So langsam kommt auch der regionale Fußball wieder auf den Geschmack der Normalität – zumindest Schrittweise. Großzügige Lockerungen im Training versprechen bessere Zeiten, profitiert auch Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst davon.

FSV erfreut – Training wieder erlaubt

Nach einem (ewigen) Stillstand dürfen die Trierer Höhenkicker schließlich wieder fast uneingeschränkt trainieren und das sogar mit Kontakt. Zwar kreist die Corona-Pandemie noch allgegenwärtig über den Köpfen, doch niedrige Inzidenzen machen Mut für den Sommer und auch darüber hinaus, so auch im Fußball.

Während die Bagger bezüglich des geplanten Kleinspielfeldes – direkt hinter dem Rasenplatz und praktisch neben dem Sportzentrum, seit Anfang dieser Woche rollen, rollt auch das runde Leder wieder in fast gewohnten Zügen. Baubeginn auf der einen – und Trainingsbeginn auf der anderen Seite.

Große Freude nicht nur beim FSV – sondern auch das Umfeld begrüßt die neuen Lockerungen mit offenen Armen. Die Vorfreude auf die neue Saison wächst, nahm auch die Mannschaft selbst die neuen, alten Freiheiten positiv auf. Immerhin konnte man das lästige Online-Training zur Seite schieben, sich wieder in natura sehen und das heimische Terrain unsicher machen.

Große Freude bei Mannschaft und Trainer

„Wir sind sehr erleichtert das sich die Dinge so entwickeln und freuen uns riesig auf den (normalen) Trainingsbetrieb“, betont Chef-Trainer Holger Lemke mit zufriedener Miene. Das erste Training erfolgte gleich am Dienstagabend. Zwei Einheiten pro Woche sollen folgen, wie der Ex-Profi weiter ausführt: „Die ersten Wochen werden wir es relativ langsam angehen. Daher trainieren wir auch nur zweimal die Woche. Wir wollen mit diesem Minimalprogramm die Belastung nach und nach steigern, um nicht gleich Verletzungen zu provozieren. Wir müssen den Körper wieder stetig an die fußballspezifischen Bewegungen gewöhnen. Das braucht Zeit und Geduld.“

Alle fit bis auf Johannes München

Fit sind seine Jungs aber allemal. Homeworkout oder im Fitnessstudio stets die sportliche Balance gehalten, schreibt sich mit FSV-Rückkehrer Johannes München derzeit nur ein Verletzter. Dem Tarforster Schlussmann – der zudem auch die Rolle des Torwarttrainers ausübt, bereitet eine alte Verletzung wieder Sorgen. „Ein Knorpelschaden im linken Sprunggelenk ist der Übeltäter. Im November wurde ich schon einst operiert. Leider ist es nicht gut verheilt – sodass ich am Donnerstag (10. Juni) erneut operiert werden muss“, beklagt München mit besorgtem Blick, der nun mit einer Ausfallzeit von ca. sechs Wochen rechnen muss.

FSV-Kaderplanung (fast) fertig

Bezüglich der Kaderplanung dürfte der FSV aber dagegen fast am Ziel sein. „Der Großteil des Kaders steht“, gibt Holger Lemke zu verstehen, der im Gegenzug aber auch nicht ausschließt, den ein oder anderen Spieler noch zu verpflichten, wie der 33-Jährige abschließend preisgibt: „Wir werden in den nächsten Tagen bzw. Wochen diverse Probespieler im Training begrüßen. Ob es letztendlich zu einer weiteren Verpflichtung kommen wird muss man abwarten. Möglich ist aber alles.“

 

André Mergener

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