Sonntag, 17 Juli 2022 12:10

Gelungener Test bei der DJK Pluwig-Gusterath – FSV gewinnt 7:0

geschrieben von Wolfgang Ziewers

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Im dritten Testspiel nach dem Trainingsstart spielte der FSV am Samstagabend bei sehr warmen Temperaturen bei der DJK Pluwig-Gusterath und siegte souverän mit 7:0 (3:0).

Vieles gelang diesmal, der Gegner hatte keine Torchance während des ganzen Spiels.

Den Torreigen eröffnete Nicola Rigoni bereits in der 2. Minute: Er umspielte den herauslaufenden Keeper und schoss aus 14 m von links zum 0:1 für die Gäste aus Tarforst ein.

Einen herrlichen Freistoß aus 20 m Torentfernung zirkelte Noah Schuch in der 18. Minute genau oben rechts in den Torwinkel – das 0:2.

Nur eine Minute später gab es einen schnellen Tarforster Angriff, Schuch schoss von halbrechts aus kurzer Distanz aufs Tor, der Pluwiger Keeper klatschte ab. Genau richtig eingelaufen war Torjäger Nicola Rigoni und staubte zum frühen 0:3 ab (19.).

Zwei weitere Chancen in der ersten Hälfte hatte Nicola Rigoni, der dabei jedoch mal nicht erfolgreich war. Mit dem 0:3 für die Tarforster ging es in die Halbzeitpause.

Schiedsrichter Munkler machte aufgrund der Temperaturen in jeder Halbzeit eine Trinkpause.

Trainer Holger Lemke – nach seiner krankheitsbedingten Pause wieder dabei – wechselte zur zweiten Hälfte 9 frische Spieler ein und stellte auch das System teilweise um.

Mohammad Rashidi (Schuss aus kurzer Distanz, 50.) und Martin Gorges (Kopfball nach Ecke, 52.) vergaben die ersten Chancen des FSV in der zweiten Hälfte.

Rashidi legte in der 55. Minute den Ball genau durch die Schnittstelle der Abwehr, Nathan Benndorf nahm ihn auf, steuerte über halblinks das Tor an und lupfte aus dem Lauf über den herausstürzenden Keeper elegant zum 0:4 ein.

Ein Schuss von Luca Herrig aus 18 m in der 63. Minute wurde vom DJK-Torhüter gehalten.

Nach einem Flankenlauf von Luca Quint über rechts zog dieser den Ball vor das Tor. Dieser wurde nach innen abgewehrt, Heiko Weber zog voll ab, doch der Ball streifte am linken Pfosten vorbei (64.).

Drei Minuten später zog Rashidi hart ab, der Torhüter konnte den Ball nicht halten und damit stand es 0:5 für die Gäste aus Trier (67.).

Rashidi bekam Lust am Toreschießen und nahm sich Rigoni als Vorbild: Er wurde perfekt durch die Gasse bedient und knallte den Ball von halblinks aus 14 m oben in den rechten Winkel – das 0:6 und auch für Rashidi der Doppelpack (77.).

Wer zwei Tore schießt, legt auch mal vor: Rashidi setzte sich in der 87. Minute über links gegen drei Pluwiger durch und platzierte den Ball vor der Grundlinie direkt vor das Tor. Dort war Routinier Heiko Weber eingelaufen und hatte keine Mühe, das 0:7 zu erzielen.

Das war auch der Endstand: Tarforst gewann souverän in diesem fairen Spiel auf dem Pluwiger Rasen und ließ keine Möglichkeiten des Gegners zu.

Ein entspannter Trainer Holger Lemke kommentierte das Spiel anschließend: „Wir sind gut reingekommen, haben ein sehr frühes Tor gemacht. Das war gut. Dann hätten wir den Ball noch mehr laufen lassen können und in Richtung gegnerisches Tor zielstrebiger sein können. Der Halbzeitstand mit der 3:0-Führung war aber ok. Gefühlt hatten wir 90 % Ballbesitz, wir haben uns aber dennoch zu wenige Chancen erarbeitet und hätten das eine oder andere Tor mehr machen können. Durch die Wechsel haben wir nach der Halbzeit etwas gebraucht, bis wir in den Rhythmus kamen. Das Spiel war ok, wir wollten gute Aktionen haben, im Offensivbereich Variationen reinbringen, mal etwas ausprobieren und Selbstbewusstsein tanken. Fazit: Ein gelungener Test.


Es spielten beim FSV:

Thorsten Ulmen – Adrian Ziewers (46. Luca Quint), Bernhard Heitkötter, Lukas Schwind (46. Ayman Habbouchi), Kader Touré (46. Martin Gorges) – Moritz Jost (46. Heiko Weber), Noah Schuch (46. Luca Herrig), Benjamin Arnold (46. Luis Böhme) – Faris Kssouri (46. Nils Kiesewetter), Nicola Rigoni (46. Nathan Benndorf), David Fiegler (46. Mohammad Rashidi)

 Tore:

0:1

N. Rigoni

2.

0:2

N. Schuch

18.

0:3

N. Rigoni

19.

0:4

N. Benndorf

55.

0:5

M. Rashidi

67.

0:6

M. Rashidi

77.

0:7

H. Weber

87.


 Fotos vom Spiel

(Wolfgang Ziewers)

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