Montag, 14 November 2022 15:55

Ohne Nebelschwaden zum nächsten Auswärtssieg – Tarforst reist nach Niederroßbach

geschrieben von André Mergener / Bildrechte: Wolfgang Ziewers

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Noch deutlich vom Nebel geblendet – der am letzten Freitag im Lokal-Derby gegen die FSG Ehrang/Pfalzel für einen Spielabbruch im Rahmen der Halbzeitpause sorgte, blickt Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst nun gespannt auf die kommende Aufgabe, wenn man am Samstag um 15:30 Uhr beim Liga-Neuling und Aufsteoger SG HWW Niederroßbach gastiert.

180 Kilometer – gute zwei Stunden Fahrtzeit und ein Gegner vor der Brust, den man nur schwer einschätzen kann. Die weiteste Auswärtsfahrt für diese Saison steht den Trierer Höhenkickern am kommenden Samstag bevor. Niederroßbach heißt das Ziel – wo man nach dem 5:3 in Emmelshausen vor zwei Wochen einen weiteren Auswärtserfolg landen möchte. „Wir lassen uns überraschen“, gibt Chef-Trainer Holger Lemke zu verstehen, der dem Gegner aber schon im Vorfeld reichlich Respekt zollt, wie der Ex-Profi nachsetzt: „Niederroßbach steht als Aufsteiger nicht schlecht in der Tabelle da. Zudem konnten sie jüngst gegen den Tabellenletzten aus Ellscheid einen starken 5:0-Sieg einfahren. Wir müssen dieses Spiel – auch wenn wir als Favorit agieren werden, hochkonzentriert angehen und den Gegner ziemlich ernst nehmen. Niederroßbach verfügt über ein Team – dass durchaus einen guten Fußball spielen kann. Dennoch wollen wir auch dort unser Spiel aufziehen – unsere Chancen eiskalt nutzen und einen weiteren Sieg in der Ferne landen.“

Gerne „gelandet“ werden die Trierer Höhenkicker auch am letzten Freitag zuhause gegen das Team aus Ehrang und Pfalzel – dass nach einer ordentlichen ersten Hälfte und einer 1:0-Führung nur wehmütig den nebligen Spielabbruch in Kauf genommen hat. „Sicherlich war es ärgerlich – und das für beide Teams, natürlich auch für die Zuschauer“, erinnert sich Lemke zurück, der mit seinen Jungs aber erst einmal, bevor die zweite Auflage gegen Ehrang am Mittwoch den 23. November um 19:30 Uhr erfolgt, in Niederroßbach die eigene Schulter weiter in die Höhe strecken möchte. „Wir nehmen mit reichlich Selbstvertrauen die weite Reise auf uns – und wollen natürlich die drei Punkte mit nach Trier-Tarforst entführen“, legt Holger Lemke kämpferisch nach, der aber auch im äußersten Westerwald mit Johannes München, Adrian Ziewers und mit Maximilian Hoffmann auf drei Spieler verzichten muss. AM