Sonntag, 12 Mai 2024 13:00

Es winkt ein richtiges Bergfest: Tarforst zu Gast in Wirges

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Nach zuletzt zwei Siegen in Folge sind die Tarforster dem Klassenerhalt einen riesigen Schritt näher gekommen. Spätestens seit dem jüngsten Derbysieg gegen Salmrohr ist nun klar – am Mittwochabend könnte der FSV auswärts in Wirges mit einem weiteren Sieg und einem Patzer der Konkurrenz den Klassenverbleib in der Rheinlandliga endgültig perfekt machen. Anstoß im Westerwald ist um 20:00 Uhr. LIVE-TICKER

Groß den Rechenschieber auspacken ist nicht nötig. Ein Sieg aus eigener Produktion sowie ein patzender FSV Salmrohr – der zeitgleich spielt, und das Ding aus Tarforster Sicht wäre durch. Ein Gedanke der gefällt – könnte der Begriff „Bergfest“ in Wirges somit am Mittwochabend ganz hoch im Kurs stehen. Doch die vorletzte Aufgabe der Saison wird alles nur kein Selbstläufer werden. Zwar rangiert Wirges mit erst 29 Punkten auf dem vorletzten Rang der Rheinlandliga – dennoch hat das Team um Trainer Sven Baldus schon oft in dieser Saison bewiesen, dass es mit großen Teams der Liga Schritt halten kann. Weniger Schritt halten konnte Wirges aber im Hinspiel beim FSV – als „Blau-Weiß“ damals mit 0:3 in Tarforst unterlag. Für Tarforst unter der Woche eine „Weltreise“ von knapp 150 Kilometern – die man um jeden Preis siegreich gestalten möchte. Der zweite Sieg in Folge hat den Trierer Höhenkickern nun noch mehr Mut und Selbstvertrauen einverleibt. Das Grinsen auf dem Trierer Berg ist zurück – ebenso die gute Stimmung und das „Wir-Gefühl“. Tarforst ist in Feierlaune und möchte nun auch in Wirges fußballerisch zünden.

„Für uns war es erst einmal wichtig zu regenerieren. Wirges selbst konnte ich bislang nur auf Videos studieren. Aber wir werden sehr gut vorbereitet sein“, unterstreicht Chef-Trainer Patrick Zöllner, der in Wirges wie auch schon gegen Salmrohr personell fast aus den Vollen schöpfen kann, wie er weiter betont: „Meine Jungs kennen die Wichtigkeit des Spiels und ich glaube auch alle haben sich extra frei genommen. Gegen Salmrohr hatten wir zwanzig Spieler im Kader gehabt – auch die Jungs die nicht zum Einsatz kamen haben sich riesig gefreut. Und genau das ist auch ein Grundstein das man mannschaftlich so stark zusammenrückt und das man auch wirklich als Team agiert, ob man spielt, später reinkommt oder überhaupt nicht zum Einsatz kommt. Genau das ist Mannschaftssport.“

Ausfallen werden demnach mit Sebastian Szimayer – Ammar Cisse, Jeremy Kaiser und mit Maximilian Hoffmann nur vier Spieler. AM

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