Dienstag, 05 Juni 2018 16:07

Reichlich Wehmut nach vier starken Jahren

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65b7f99f 7874 442c b532 4332ab8fbbebVier Jahre stand Stefan Fleck an der Seitenlinie von Tarforsts Zweitvertretung. Eine Zeit mit Charakter – in der die Weiterentwicklung der Spieler stets im Mittelpunkt stand. Das Kapitel Fleck ist jedoch beendet – zumindest vorerst. Der Ex-Profi will kürzer treten und den Sport mit dem runden Leder erst einmal zur Seite stellen. Im Interview mit FSV-Pressesprecher André Mergener stand er uns nun Rede und Antwort:

Hallo Stefan! Hinter dir und deinem Team liegt eine unterm Strich gute und erfolgreiche Saison – die man auf dem fünften Platz der Kreisklasse Trier/Saarburg abschließen konnte. Wie lautet dein Fazit?

Stefan Fleck: Wenn ich die ganze Saison bilanziere – blicke ich relativ positiv auf diese Spielzeit zurück. Die Hinrunde war größtenteils okay. Leider haben wir gegen die Topteams zu wenig Punkte eingefahren. Zum Start der Rückrunde mussten wird dann auf die Dienste von unserem Co Trainer Holger Lemke (jetzt Chef-Trainer erste Mannschaft) verzichten. Zeitgleich wurden zwei meiner Leistungsträger (Christian Steinbach & Thorsten Oberhausen) ins Rheinlandliga-Team beordert. Diese drei Abgänge waren zunächst nur schwer zu ersetzten. Die Mannschaft hat die Situation allerdings vorbildlich gemeistert und wir haben mit Platz fünf unsere Minimalziel erreicht.

Für dich endet das Kapitel Tarforst. Dein Traineramt übernimmt nun Patrik Trampert. Was hat diese Zeit für dich bedeutet und welche positiven Erinnerungen nimmst du mit?

Stefan Fleck: Ich bin dem Verein für das Vertrauen und die Möglichkeit zum Einstieg ins Traineramt sehr dankbar. Mein Ziel oder Auftrag war es, den Leistungsabstand zwischen erster und zweiter Mannschaft zu verringern. Nach vier Jahren denke ich, dass mir dies auch sehr gelungen ist. Mit Patrik Trampert kommt nun ein neuer motivierter Trainer. Er wird die Mannschaft weiter formen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Wie geht es für dich nun weiter mit Blick auf den Fußball?

Stefan Fleck: Nach vier Jahren bin ich der Meinung, dass ich erstmal etwas Abstand zum Trainergeschäft benötige. Ich weiß noch nicht, ab wann ich wieder bereit für eine neue Herausforderung bin.

Was traust du deinem Ex-Team nun in der kommenden Spielzeit zu und welche Tipps kannst du Trampert mit auf den Weg geben?

Stefan Fleck: Ich bin froh, dass das Team größtenteils zusammen bleibt. Aus der Jugend kommen ein paar gute Jungs hoch. Zusätzlich wird Patrik noch den ein oder anderen Spieler an Land ziehen. Ich traue dem Team und Patrik in der neuen Saison so einiges zu. Er kennt das Team und auch die Liga. Demnach benötigt er auch keine Tipps von mir.

Okay Stefan, ich danke dir für das Interview und wünsche dir privat sowie auch beruflich weiterhin alles Gute!

Stefan Fleck: Danke ebenfalls!

Das Interview wurde geführt von André Mergener

 

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