Mittwoch, 04 September 2019 08:28

Nach holprigem Auftakt sagten Maur und Co. tschüss

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sglogoEinfache Zeiten durchlebt man am linken Rheinufer derweil nicht. Viel Chaos auf und auch neben dem Platz – macht sich aktuell bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich breit. Sportlich momentan noch nicht richtig aufgetaut – schiebt sich der rheinische Express nur schleppend ins sonnige Mittelfeld. Zwei Niederlagen – ein Unentschieden sowie zwei Siege, schmücken das Konto der SG 2000. Wichtig – der jüngste Dreier über Andernach, als man dort am letzten Wochenende mit 2:0 gewann. Und dennoch lechzt man nach alten Zeiten – wo die Stimmung mehr rosig als grau erschien. Und als sei dies nicht alles schon Misere genug – steht man in Mülheim-Kärlich seit letzter Woche nun auch ohne Trainergespann verdutzt auf der Matte. Der Verein und Chef-Trainer Michael Maur haben sich in beiderseitigem Einvernehmen auf eine sofortige Trennung geeinigt. Auch Co-Trainer Michael Steiner und Torwarttrainer Werner Kohl haben ihre Ämter zur Verfügung gestellt – wie es der Verein auf der Homepage bekanntgab. Der 1. Vorsitzende Bernd Müller spricht von einer Situation – „die bedauerlich ist, aber im Sport nun mal vorkommt.“ Interimsmäßig wird Mannschafts-Kapitän Michael Wall die sportliche Verantwortung der Rheinlandliga-Elf übernehmen – und demnach auch am Sonntag im Heimspiel gegen den FSV Trier-Tarforst die Geschicke von der Seitenlinie aus steuern. Eine Phase – unschön und ziemlich nervig, soll es dann schließlich jetzt sportlich zumindest klappen, der Sieg in Andernach war immerhin ein Anfang. Die direkte Bilanz gegen Tarforst dagegen fast ausgeschlichen – schreibt die gemeinsame Vita sechs Siege für Mülheim-Kärlich, fünf für den FSV sowie fünf Unentschieden. (am)

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