André Mergener

André Mergener

Write on Freitag, 20 April 2018

9633883Die Negativserie hält an! Nach Mendig, Mülheim-Kärlich und Mehring – ging Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst auch am späten Freitagabend leer aus, als man zuhause einer starken TuS Mayen mit 2:3 unterlag.

Zu einfach – zu schwer, oder doch zu klein? Zumindest am Freitagabend notierten die Tore in Trier-Tarforst die Mindestgröße. Auch der Ball wies keine Ecken und Kanten auf und dennoch ließen die Trierer Höhenkicker zahlreiche Chancen auf der Strecke. Im Fußball muss das Runde stets in Eckige – sonst verlierst du Spiele, so sagt man. Beim FSV jedoch ist dies momentan ein großes Problem. Die mangelnde Chancenverwertung zieht sich wie ein roter Faden. Die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlt – so auch im drittletzten Heimspiel, gegen einen sehr abgezockten TuS Mayen.

Sportlich hingegen sahen die rund 210 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams investierten viel und zählten auch schon früh im Spiel gute Chancen. Erst versuchte Mayen gleich zweimal sein Glück – jeweils rette aber FSV-Keeper Yunus Akgül. Aber auch seitens der Hausherren schraubte man nun die eigene Chancenweisheit in Richtung Himmel. Lukas Herkenroth köpfte frei vor dem Tor daneben (20.) – fünf Minuten später verzog auch Frank Chalve frei vor dem Tor nur um Haaresbreite (25.). Nach gut einer halben Stunde dann der erste Rückschlag im roten Dress. Mayen erhielt einen Foulelfmeter – strittig hin oder her, dass luxemburgische Schiedsrichtergespann zeigte auf den Punkt. Mühelos und unhaltbar von Pascal Steinmetz verwandelt – lag man nun aus Sicht des Gastgebers mit 0:1 im Hintertreffen (33.). Drei Minuten später dann erneut ein Satz heiße Ohren – wieder netzte Mayen ein, dieses Mal dank Niklas Weis (36.). Für die Trierer Höhenkicker bis dato ein Sommerkick mit schwerem Donnerwetter. Kurz vor der Pause notierte der FSV erneut eine Großchance – wieder Lukas Herkenroth, mit einem schon fast gewohnten Ende.

Nach Wiederanpfiff gleiches Leid – nur anderes Tor. Tarforst kaum auf dem Platz und schon hagelte es erneut dicke Chancen im Minutentakt. Erst Jan Bauchmüller (50.), anschließend Yannick Lauer (51.) und last but not least wieder Lukas Herkenroth (52.). Das Trio mit gleichem Ziel – einmal nach Nirvana statt ins Tor. Einen Augenblick später klappte es aber dann doch – als Frank Chalve mit dem längst überfälligen Treffer auf 1:2 verkürzte (55.). Bis zur Schlussphase passierte nicht mehr viel. Erst ab Minute achtzig kochten die Gemüter über und auch die Chancen – plus Tore, kamen wieder zum Vorschein. Acht Minuten vor Schluss das 1:3 für Mayen (82.) – einen Wimpernschlag später das 2:3, nach einem Eigentor zu Gunsten der Hausherren (83.). Tarforst drückte nun auf den Ausgleich. Spielerisch im Endspurt die Hosen angehabt – wollte der Ausgleich aber einfach nicht fallen. Ganze fünf Minuten ließ der Unparteiische aus dem Ländchen nachspielen. Doch auch dieser zeitliche Bonus – dass Runde ins Eckige zu lenken, erstickte der Platzhirsch wehmütig im Keim. Es blieb somit bei der vierten Niederlage in Folge und der Gewissheit – der Tabellenkeller drückt. Aktuell rangiert der FSV mit sechsunddreißig Punkten auf Platz elf.

„Ähnlich wie auch schon in den Spielen zuvor verteilen wir einfach viel zu viele Geschenke an den Gegner und lassen selbst einhundertprozentige Chancen auf der Strecke liegen. Genau das hat uns heute auch letztendlich das Genick gebrochen. Wir müssen einfach nur unsere Tore machen – denn spielerisch kann ich meinen Jungs auch heute gegen Mayen keinen großen Vorwurf machen“, resümierte Chef-Trainer Holger Lemke mit enttäuschter Stimme.

Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: Akgül – Weber (80. Oberhausen) – Thayaparan – L. Stüber – Thielen – Bauchmüller – Heitkötter – Herkenroth – Chalve (85. Schirra) – Lauer (65. Rigoni) – Thömmes

Tore: 0:1 (33. Foulelfmeter / Steinmetz) – 0:2 (36. Weis) – 1:2 (55. Chalve) – 1:3 (82. unbekannt) – 2:3 (83. Eigentor Mayen)

Zuschauer: 210

Weiter geht es für den FSV nun am Sonntag in einer Woche (29. April) – wenn man auswärts um 14:30 Uhr beim TuS Oberwinter gastiert!

Aus Trier-Tarforst berichtete André Mergener

Write on Dienstag, 17 April 2018

9824703Drei Pleiten in Folge – reichlich Frust auf dem Rücken und dennoch die Leidenschaft im Blut. Bereits am kommenden Freitagabend möchte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst auf die Siegerstraße zurückkehren und empfängt ab 20:00 Uhr im eigenen Wohnzimmer das Top-Team TuS Mayen (Rasenplatz Tarforst).

Abstiegsränge sollen kein Thema werden

Zumindest eine gute Nachricht schallte jüngst aus dem Lager der Trierer Höhenkicker. Der Trainerstab um Chef-Coach Holger Lemke bleibt dem FSV auch weiterhin erhalten. Alle drei verlängerten ihren Kontrakt um ein weiteres Jahr. Sportlich hingegen qualmt derzeit der Motor. Drei Niederlagen in Folge fuhr man zuletzt gegen die Wand. Das eigene Ego trotz reichlich Sonne schwer getroffen – benötigt Balsam und das schnell. In Mendig, gegen Mülheim-Kärlich und in Mehring gab es für Tarforst rein gar nichts zu holen. Reichlich Gegentore, eine blinde Chancenverwertung und jede Menge Pech. Auch wenn die Pufferzone zum ersten offiziellen Abstiegsplatz noch neun Zähler beträgt – kommt der Tabellenkeller, wo praktisch fünf Teams absteigen können, immer näher. Platz elf und sechsunddreißig Punkte in eigener Hand – hofft man nun so schnell wie möglich die angepeilte 40-Punkte-Marke knacken zu können.

„Die Abstiegsränge sollen für uns erst gar kein Thema werden. Auch wenn die Teams von unten drücken – wird es allerhöchste Zeit, dass wir unsere Negativserie so schnell wie möglich beenden. Punkte müssen her – egal wie und egal gegen wen. Die 40-Punkte-Marke gilt es zu knacken – erst dann kann sich unser Blick nach unten endgültig entspannen“, betonte Chef-Trainer Holger Lemke.

Mayen kommt als Großkaliber

Mit dem TuS Mayen kommt nach Trier-Tarforst aber erneut ein Großkaliber. Platz fünf fest in Mayener Hand – schossen sich die Schützlinge um Trainer Thomas Reuter zurecht unter die Top-5 dieser Liga. Mächtig heiße Ohren bekamen die Trierer Höhenkicker schon im Hinspiel – als man damals im Nettetal mit 1:3 unterlag. Gewarnt und mit reichlich Respekt blickt auch Holger Lemke auf das bevorstehende Gegenüber und sagte abschließend: „In dieser Liga gibt es keine einfachen Spiele. Erst recht nicht gegen den TuS Mayen. Für mich ein ganz starkes Team das nicht ohne Grund ganz oben in der Tabelle thront. Die Entwicklung in dieser Mannschaft ist enorm. Zudem verfügen sie über starke und treffsichere Einzelspieler – die es gilt in Schach zu halten. Fakt ist – wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen um zu punkten. So auch am Freitagabend – wo wir vor eigener Kulisse endlich den Bock umstoßen wollen. Die Hinspiel-Pleite sollte uns als Warnung reichen. Wir müssen von Beginn an hellwach sein, konzentriert verteidigen und vorne unsere Chancen eiskalt nutzen. Nur dann finden wir auch wieder auf die langersehnte Siegerstraße zurück“.

Drei Ausfälle, zwei Fragezeichen

Personell fallen beim FSV weiterhin mit Sven Haubrich, Marcel Mühlen und Christian Steinbach drei Spieler verletzungsbedingt aus. Fraglich ist dagegen noch ein Einsatz bei Sebastian Stüber sowie Paitim Gashi. Alle beide waren zuletzt angeschlagen.

Verein hofft auf ebenbürtige Kulisse

Neben einem Sieg hofft der Verein zudem auch auf prallgefüllte Ränge. Zuschauer und Fans dürfen sich auf eine spannende Partie freuen – wie FSV-Pressesprecher André Mergener appellierend betonte: „Für am Freitagabend ist praktisch alles serviert. Zwei starke Clubs, ein hervorragendes Fußballwetter – gepaart mit den ein oder anderen hoffentlich schönen Toren. Die Mannschaft hat sich eine größere Kulisse als zuletzt verdient. Es wäre schön wenn wir die Ränge in Trier-Tarforst mal ebenbürtig füllen könnten. Die 200 sollten demnach am Freitagabend schon möglich sein“. André Mergener

 

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Write on Mittwoch, 18 April 2018

4053681Noch vier Spiele – dann verabschiedet sich ein ganz Großer von der Tarforster Fußballbühne. Stefan Fleck legt am Ende der laufenden Saison sein Zepter als Trainer der zweiten Tarforster Mannschaft nieder. Wehmut und schöne Zeiten – hinterlässt der Ex-Profi bei den Trierer Höhenkickern ein großes Erbe. Bis zum Zeitpunkt des Abschieds möchte Fleck mit seiner Elf aber dennoch das Maximale rausholen. Punkte sammeln und das eigene Publikum begeistern. Eine Abschiedstour mit Tränen – die am kommenden Sonntag im Auswärtsduell gegen die SG Kordel ihren Lauf nehmen wird. Anders wie der FSV rangieren die Schützlinge der SG Kordel mit fünfundzwanzig Punkten auf Platz zehn. Selbst führt man achtunddreißig Zähler und Rang fünf. Gerade nach den zurückliegenden Erfolgen will Tarforsts Zwote auch im Endspurt der Saison noch einmal nachlegen. Schon im Hinspiel setzte sich die Fleck-Elf souverän durch – als man damals vor eigener Kulisse deutlich mit 4:2 gewann. Anstoß am Sonntag ist um 14:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Welschbillig. (am)

Write on Mittwoch, 18 April 2018

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Nach zwei starken Siegen in Folge sowie der bitteren Niederlagen jüngst zuhause gegen Schillingen – will Tarforsts Fußball-Damen-Mannschaft am kommenden Sonntag auswärts gegen Thomm punktuell wieder was reißen. Die Mädels um Trainer Steffen Hilmer sind gut drauf. Auch wenn es letzte Woche nicht ganz zum großen Erfolg gereicht hat – warf man aber dennoch die vereinseigene Flinte nicht ins Korn. Gegen Thomm will man nun wieder glänzen. In der Tabelle direkte Nachbarn – erhofft sich der FSV demnach ein Duell auf Augenhöhe. Während die FSG Thomm mit zwanzig Punkten Platz sechs belegt – rangieren die Tarforster Damen mit dreizehn Zählern auf Platz sieben. Gewarnt ist die Hilmer-Elf aber allemal. Das Hinspiel damals ein kleines Desaster – unterlag man Thomm vor eigener Kulisse deutlich mit 1:5. Anstoß des Rückspiels ist am Sonntag um 16:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Farschweiler. (am)

Write on Dienstag, 17 April 2018

9633886 FotorSeit knapp drei Jahren trägt Daniel Bauer das Trikot des FSV Trier-Tarforst. Mit seinen 34 Jahren schon reichlich Erfahrung in petto – hat der Torhüter sein Fußballerherz am rechten Fleck. Dabei war die Zeit nicht immer einfach. Lange nur zweite Garde gespielt – ist Bauer nun aktuell als Torhüter gesetzt. Schöne und auch unschöne Momente – seine Ziele und vieles mehr, verriet der Keeper nun FSV-Pressesprecher André Mergener im Interview:

Hallo Daniel! Seit knapp drei Jahren stehst du nun schon in Diensten des FSV Trier-Tarforst. Unter Johannes München nur zweite Garde gespielt – genießt du nun aktuell wieder die aktive Rolle zwischen den Pfosten. Wie hast du die Zeit als ''nur'' zweite Wahl empfunden und wie sehr genießt du nun wieder das Hier und Jetzt?

Daniel Bauer: Als zweiter Torwart ist es nie einfach. Erstens sammelst du wenig bis kaum Spielpraxis und zweitens hälst du dich Woche um Woche bereit und wartest auf den Tag-X. Wenn dieser besagte Tag dann endlich gekommen ist – muss du direkt hellwach sein und am besten in Topform. Und genau das ist als Ersatztorwart immer enorm schwer. Vier bis fünf Spiele sind dann schon notwendig – um den Rhythmus zu bekommen. Für mich selbst war es auch nicht einfach. Die Motivation galt es dennoch aufrecht zu erhalten und im Training gab man immer alles. Zudem hat mich meine Ehefrau auch immer unterstützt und nach vorne gepusht. Großes Dank ihr an dieser Stelle. Nun aber bin ich wieder als Torwart gesetzt. Eine Rolle auf die ich sehr stolz bin und auch bestens erfüllen werde. Im Training gehe ich immer bis ans Maximum und auch in den Spielen versuche ich so gut es geht meinen Jungs zu helfen.

Dein schönster Moment?

Daniel Bauer: Mein schönster Moment war eindeutig in der Hinrunde der 3:2-Heimsieg über TuS Koblenz II. Ein verrücktes Spiel – wo die Niederlage schon fast besiegelt war. Jedoch haben wir uns in den letzten fünf Minuten noch einmal zusammengerafft und drehten binnen kurzer Zeit einen 1:2-Rückstand zum 3:2-Sieg. Einfach ein unvergesslicher Moment.

Dein unschönster Moment?30185115 1470488219727743 308644044 n

Daniel Bauer: Die letzten drei Spiele!

Pflegst du auch ein Ritual ehe du auf das Feld aufläufst?

Daniel Bauer: Nein, nicht wirklich. Ich stimme mich Mental auf den Gegner und das Spiel ein, dass reicht mir.

Welche Eigenschaften muss ein guter Torwart mitbringen?

Daniel Bauer: In der heutigen Zeit muss man um ein guter Torwart zu sein viel mehr Fähigkeiten beherrschen als früher. Die Torwartposition ist viel komplexer geworden als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Deswegen musst du alle Bereiche im Training die für die heutigen Anforderungen eines Torwarts gestellt werden abdecken. So gibt es Spiele wo du mehr mit dem Fuß – als mit den Händen verteidigst. Von daher muss schon ein wenig mehr können – als nur von links oder nach rechts springen.

Mit deinen 34 Jahren notierst du zudem den ältesten und erfahrensten Spieler im Team. Ein Fluch oder Segen und wie oft wirst du von den jungen Wilden um Rat gefragt?

Daniel Bauer: Eher ein Segen! Ich fühle mich mit meinen 34 Jahren noch voll im Saft und es macht mir noch jede Woche ungemein Spaß mit den Jungs zu kicken. Nach Rat fragen eher nicht – viel mehr tauschen wir uns aus und versuchen uns gegenseitig zu helfen.

Aktuell notiert dein Team 36 Punkte und Platz elf. Zuletzt hagelte es sogar gleich drei Niederlagen in Serie. Wie schwer wiegen diese Niederlagen für dich?

Daniel Bauer: Sehr! Gerade weil wir zuletzt in Mehring das spielerisch bessere Mannschaft waren und uns am Ende des Spiels einfach nicht belohnen konnten. Ein sehr unschönes Gefühl!

Was muss passieren um wieder auf die Erfolgsspur zu finden?

Daniel Bauer: Das wir guten Fußball spielen können haben wir schon in sehr vielen Spielen gezeigt. Wir als Mannschaft können uns nur selbst aus dem Dreck ziehen und das werden wir auch. Man darf aber auch die Tabelle nicht außer Acht lassen – denn andere Teams drängen von hinten. Wichtig wird jetzt sein – dass jeder mit einer gewissen Portion Eigen-Motivation und der nötigen Geilheit alles auf dem Platz gibt. Defensiv konzentriert verteidigen und offensiv die Buden machen. Wir können es und verfügen über reichlich Qualität. Gegen Mayen wollen wir endlich den Bock umstoßen und mit Herz, Leidenschaft und der gewohnten Moral wieder einen dreifachen Erfolg landen. Natürlich hoffen wir aber auch auf die Unterstützung unserer Fans – in meinen Augen ein ganz wichtiger Faktor zum Erfolg.

Wo siehst du dich nach dieser Saison – bleibst du dem FSV weiterhin treu?

Daniel Bauer: Ja, ich werde weiterhin an Bord bleiben. Der Spaß und das Feuer lodert weiterhin in mir – sodass ich auch in Zukunft mit dieser tollen Mannschaft weiterhin kicken möchte.

Okay Daniel, ich danke dir für das Interview und wünsche dir und Team weiterhin alles Gute!

Daniel Bauer: Danke ebenfalls!

Das Interview wurde geführt von André Mergener

Write on Dienstag, 17 April 2018

TuS MayenIm Mayener Nettetal läuft die Vorbereitung auf die kommende Saison auf Hochtouren. Die Weichen gestellt – nimmt der Kader der dort angesiedelten TuS immer mehr Konturen an. Alte Leistungsträger will man binden, Neue dagegen integrieren. Diverse Neuzugänge stellte man schon der neugierigen Öffentlichkeit vor und das obwohl die aktuelle Runde noch längst nicht den letzten Atemzug getan hat. Man will früh Klarheit schaffen. Keine großen Geheimnisse oder Spekulationen schüren und praktisch noch vor dem letzten Matchball dieser laufenden Saison – Nägel mit Köpfen machen.

Doch so schön und vielversprechend die Mayner Zukunft singt – so erfolgreich gestaltet man auch das Hier und Jetzt. Und das obwohl man im Sommer 2017 viele Abgänge verkraften musste. Ein kleiner Neuanfang, den man im Nettetal aber souverän und dank einer tollen Arbeit von Trainer Thomas Reuter – bestens weggesteckt hat. Aktuell rangiert der TuS Mayen mit dem fünften Platz und vierundvierzig Punkten unter den Top-Teams dieser starken Liga. Mit Matthias Tutas verfügt die Reuter-Elf sogar über den zweitbesten Schützen – der bislang schon siebzehn Treffer aufweisen kann. Auch wenn der momentane Erfolg schmeckt, nach dieser Saison ist für Trainer Thomas Reuter Schluss. Sein Amt als Cheftrainer legt er im Anschluss an dieser Saison nieder, um sich dann voll und ganz auf seine neue Aufgabe des Sportlichen Leiters beim Traditions-Club konzentrieren zu können. Mit dem bisherigen Co-Trainer Sebastian Thielen steht bereits ein Nachfolger fest, unterstützt wird der 25-Jährige dann vom aktuellen TuS-Kapitän Eike Mund, der in der neuen Saison die Rolle eines spielenden Co-Trainers einnehmen soll. Reuter, der beim TuS seit fünf Jahren als Cheftrainer der Rheinlandliga-Elf tätig war, erklärt gegenüber der Rhein-Zeitung: „Nach insgesamt zehn Jahren in einer Trainertätigkeit ist für mich der richtige Augenblick gekommen, diesen Schritt zu gehen. Als Sportlicher Leiter werde ich weiterhin nah bei der Mannschaft bleiben und kann mich darüber hinaus intensiver um die sportliche Ausrichtung sowie die Verzahnung zwischen Junioren und Senioren kümmern.“

Etwas Pech hatte der TuS jedoch zuletzt – als man auswärts einer starken SG 2000 Mülheim-Kärlich knapp mit 2:3 unterlag. Zuvor notierte Mayen eine starke Serie von fünf Spielen ohne Niederlage. Eifrig Punkte sammeln möchte man aber auch am kommenden Freitagabend – wenn man beim knapp 100 Kilometer entfernten FSV Trier-Tarforst gastiert. Fünfzehnmal standen sich beide Clubs auf Liga-Ebene schon gegenüber. Während die Trierer Höhenkicker bislang erst zweimal den Platz als Sieger verlassen konnten – gelang dem TuS Mayen dagegen schon zehnmal die volle Punktzahl. So auch im Hinspiel – als man damals vor Mayener Kulisse über Trier-Tarforst mit 3:1 gewann. Zudem notiert die gemeinsame Vita drei Unentschieden. (am)

Write on Dienstag, 17 April 2018

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Und wieder wartet ein spannendes Fußball-Wochenende auf die Nachwuchs-Schmiede des FSV Trier-Tarforst. Während die C1 gleich zweimal binnen einer Woche gegen das runde Leder treten muss – zum einen mittwochs um 18:15 Uhr in Stahl und zum anderen samstags um 15:15 Uhr in Wittlich, gastiert im Gegenzug Tarforsts E1 in Mehring und trifft dort am Samstag um 11:00 Uhr auf den dort angesiedelten Sportverein. Alle weiteren Junioren-Partien im überblick finden Sie hier (am)