André Mergener

André Mergener

Write on Donnerstag, 27 Februar 2020

DSC00020Sechs Trainingswochen sind passé – zahlreiche Einheiten pflegt man im Rücken und als ziemlich erfolgreich und zudem auch ungeschlagen, beäugt man den Verlauf der absolvierten Testspiele. Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst ist fertig. Nicht mit der Nerven – sondern mit der hiesigen Wintervorbereitung, die man und das ist keineswegs übertrieben, sehr erfolgreich gemeistert hat.

Wie viel Liter Schweiß am Ende ingesamt vergossen wurde ist leider nicht bekannt. Fest steht aber – die Jungs wurden allesamt richtig hart rangenommen, auf dem Platz sowie auch im Fitnessstudio. Keine Gnade in Person von Chef-Trainer Holger Lemke – durchlief der Ex-Profi mit seiner jungen und sympathischen Truppe so manch schweißtreibende Einheit. Unterm Strich zogen alle prima mit und auch das große Verletzungspech hielt sich heuer in Grenzen. Zwar müssen die Trierer Höhenkicker bedauernswerterweise weiterhin auf die Dienste von Stürmer Lukas Herkenroth aufgrund einer Fraktur im Ellenbogen verzichten – der Stürmer verletzte sich im Testkick gegen Ehrang (3:0) und wurde bereits erfolgreich operiert, doch die ganz große Misere in puncto Verletzungen blieb aus. Zum Glück – wie auch Lemke unterstreicht, der zusammengefasst mit Blick auf die sechswöchige Vorbereitung ein sehr positives Resümee zieht: „Es war eine sehr intensive und unterm Strich gute Wintervorbereitung.Wir haben vieles in puncto Kondition und Kraft getan und konnten uns in all diesen Bereichen stark verbessern. Zum ersten Mal seit vielen Jahren mussten wir aufgrund des Wetters auch nicht improvisieren – dem Klimawandel sei Dank. Das einzige und da spreche ich wohl allen meinen Spielern aus der Seele – war das Programm auf dem sehr harten Kunstrasenplatz, weshalb gerade auch aus diesem Grund, viele Jungs wegen Knieproblemen kürzer treten mussten. Bitter war natürlich auch die Verletzung von Lukas HerkenrothzD0N63VsVkQEVYTN0LCxMYeV4jbVy0oFxXW3L0fB – er wird der Mannschaft nicht nur als Stürmer, sondern viel mehr auch als Stütze und Leitfigur fehlen. Der Kern der Mannschaft – der die komplette Vorbereitung über eifrig durchgezogen hat, ist aber fit und voll motiviert. Die Spieler die wegen Krankheit und Verletzung jetzt erst wieder ins Training eingestiegen sind – müssen die ersten Spiele nun nutzen, um auf das geforderte Level zu kommen. Diesbezüglich bin ich aber guten Mutes.“

Ein Start in die Restsaison – wenn möglich mit dreifacher Ausschüttung, wäre für das heimische Kollektiv enorm wichtig. Gegen das Aufstiegsteam aus Kirchberg soll der erste Erfolg auf Pflichtspielebene gelingen. Im Hinspiel schon einst nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen – pflegt man mit Blick auf das Rückspiel genügend Optimismus, um die drei Punkte in heimischer Festung zu halten. Die Startelf steht – zumindest gedanklich, nimmt sich der Ex-Profi trotz zahlreichen Eindrücken die letzte Erkenntnis im Abschlusstraining am Freitagabend, wo Holger Lemke seine Truppe neben einer lockeren Einheit, auch moralisch noch einmal auf den wichtigen Pflichtspielauftakt am Samstag gegen die Gelb-Blauen aus Kirchberg einstimmen möchte. Man ist heiß – kennt seine Stärken, empfängt das quirlige Gegenüber aber trotzdem mit reichlich Respekt, wie Lemke warnend untermauert: „Kirchberg war schon in der Hinrunde eines der spielstärksten Gegner. Die Truppe ist eingespielt und ziemlich homogen. Wir sind gewarnt – wollen uns aber vor eigener Kulisse keineswegs verstecken. Wir starten mit einem Heimspiel und wollen natürlich gerade zum Jahresauftakt wichtige Punkte landen. Wir kennen alle die aktuelle Tabellensituation – sodass wir uns schnellstmöglich in den sicheren Bereich schleppen wollen. Wir haben genügend Qualität und peilen somit auch am Samstag einen Dreier an.“

Doch auch zum Jahresauftakt muss der Ex-Profi zahlreiche personelle Abstriche machen. So fallen gegen Kirchberg mit Lukas Herkenroth – Julian Schneider, Philipp Hahn, Benedikt Resch, Marcel Dammer, Sven Haubrich, Fynn Martin, Christian Steinbach und mit dem rotgesperrten Luka Sasso-Sant, neun Spieler aus. Fraglich bleibt bis dato noch ein Einsatz bei FSV-Keeper Yunus Akgül.

 

SpielausfallKunstrasenplatz aktuell gesperrt – Spiel am Samstag soll stattfinden

Aufgrund der massiven Schneefälle der letzten Stunden – wurde von der Stadt Trier der Tarforster Kunstrasenplatz bis auf Weiteres gesperrt. Da man jedoch in den kommenden Tagen von steigenden Temperaturen ausgeht – am Samstag soll das Quecksilber sogar auf 12 Grad steigen, steht eine Absage des Spieles derzeit nicht im Raum, wie FSV-Pressesprecher André Mergener betont: „Aktuell ist und bleibt der Kunstrasenplatz gesperrt – womöglich auch noch am Freitag. Der Verein geht aber davon aus – dass am Samstag dank des Tauwetters problemlos gespielt werden kann.“ Infos einer möglichen Absage werden aber rechtzeitig auf Facebook sowie auf der Homepage bekanntgeben! André Mergener

 

 

 

 

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Write on Mittwoch, 26 Februar 2020

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Write on Mittwoch, 26 Februar 2020

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So ganz sorgenfrei durchläuft Daniel Will – Trainer der Tarforster A-Liga-Vertretung, die hiesige Wintervorbereitung nicht. Schuld ist nicht das Wetter – sondern viel mehr die Beteiligung im Training. „Das habe ich mir schon ein wenig anders vorgestellt. Viele Jungs nehmen die Sache leider noch nicht ernst genug“, gibt der Vollbluttrainer zu und hofft auf eine baldige Besserung. Dabei pflegt Will reichlich Optimismus auf die näherrückende Restsaison – die immerhin schon am Sonntag den 15. März mit einem Heimspiel um 14:30 Uhr gegen den SV Föhren wieder in die Vollen geht. „Die Vorbereitung läuft schwerer als gedacht“, fügt der Trainer hinzu, lobt aber auch im Gegenzug die Jungs, die den Vorgaben getreu mitziehen: „Die Spieler die in jedem Training anwesend sind – machen allesamt ihre Sache richtig gut. Deren Motivation ist sehr stark – sodass man nicht alles in einen Grauton malen darf.“

Erste Akzente – wenn auch am Ende ohne Sieg, zeigte die Zwote im ersten Testspiel zuhause gegen die klassentiefere SG Pölich, wo man unterm Strich mit 2:4 unterlag. „In den kommenden Wochen wollen wir noch weiter an unserer Fitness feilen – sodass wir uns konditionell noch weiter verbessern. Wichtig ist – dass wir motiviert aus der Pause kommen. Wir müssen dringend punkten und ein Erfolg zum Beginn der Restsaison wäre enorm wichtig, für unser Konto, aber auch für unsere Moral“, gibt Daniel Will weiter zu verstehen.

Wohin die Reise am Ende führen mag – zumindest bis dato noch ungewiss. Das große Wunder Richtung Klassenerhalt ist das Ziel – an das Daniel Will trotz miesen Umständen weiterhin fest dran glaubt: „Sicherlich spricht die Tabelle eine klare und eindeutige Sprache. Nichtsdestotrotz ist rechnerisch – auch wenn es ziemlich schwer werden wird, noch alles möglich. Gelingt uns ein guter Start – traue ich meinen Jungs sogar einen kleinen Lauf zu. Aber auch in der noch andauernden Vorbereitung müssen wir weiterhin den Gedanken der Professionalität pflegen. Wir spielen zwar nur A-Liga – doch von einer ''Theken-Mannschaft'' sind wir aber trotzdem meilenweit entfernt. Ich möchte diese Einstellung meinen Jungs mit auf den Weg geben – für die Trainingseinheiten, sowie auch für die restlichen Spiele in der Liga“, betont Daniel Will abschließend mit reichlich Optimismus. Ein richtiger Härtetest – und das ausgerechnet im Stadt-Derby gegen die Zwote von Eintracht Trier, durchlaufen die heimischen Farben am Sonntag den 01. März um 13:30 Uhr auf dem Nebenplatz des Trierer Moselstadions. Auch hier hofft Daniel Will auf gute Akzente – auch wenn das Unterfangen gegen den überstarken D-Ligisten alles andere als ein leichter Testkick werden wird. (am)

Write on Dienstag, 25 Februar 2020

ff87c6f7 973c 48a9 b51e bf61aa00fa9dSchwer – aber bisher gut gemeistert, ging man beim Aufsteiger TuS Kirchberg zufrieden in die Winterpause. Im Rücken ruht eine zufriedenstellende erste Saisonhälfte – die man als Rheinlandliga-Neuling mit starken 26 Punkten und Platz acht am heimischen Wasserturm abschließen konnte. Das Sportliche gefällt – nicht nur dem Publikum, sondern auch Trainer Patrick Joerg, der bislang auf eine eingeschworene und menschlich voll intakte Truppe bauen kann. Der Höhenflug der Rheinlandliga-Premiere soll nun anhalten. Viertzehn Spiele gilt es noch bis Ende Mai zu meistern. Der Klassenerhalt ist das große Ziel – möge man zudem vom großen Verletzungspech verschont bleiben.

Viele Ausrutscher sind jedoch tabu. Das Feld zur Abstiegszone – mit einer Pufferzone von gerade einmal nur sieben Punkten, ist relativ eng. Besonders auf die Dienste von Florian Daum setzen die Gelb-Blauen auch mit Blick auf die Restsaison. Daum markiert bislang den besten Stürmer der Kirchberger Elite – der sich mit schon dreizehn Toren unter den Top-6-Stürmern der Liga einreihen darf.

Zudem blickt der Aufsteiger schon auf diverse Highlights zurück. Starke Ergebnisse und das gegen Top-Clubs der Liga stehen geschrieben. Ein 2:2-Remis gegen Ahrweiler – ein 5:1-Sieg über Spitzenreiter Mülheim-Kärlich sowie ein 1:1-Unentschieden gegen Morbach. Das gleiche Resultat erzielte man schließlich auch im Hinspiel gegen den FSV Trier-Tarforst. Zehn Minuten vor Ende ging die Heimelf aus Kirchberg dank Florian Daum mit 1:0 in Front – einen Wimpernschlag später glich Tarforst durch Nicola Rigoni jedoch wieder zum 1:1-Endstand aus. Ein harter Fight auf Messers Schneide – soll nun auch das Rückspiel mit einem ähnlichen Kampf ausgestattet werden. Doch gerade in der Ferne liegt wohl eine der Schwächen des Aufsteigers. So gelang der Elf um Trainer Patrick Joerg – der seit Sommer 2019 als Wunschkandidat in den Hunsrück gelotst wurde, auf fremden Böden nach zwei Siegen – drei Unentschieden und fünf Niederlagen, bislang nur neun Punkte. Zeit also – diese bisher magere Bilanz aufzuwerten. Gegen Tarforst soll es auswärts klappen. Eine schwere – wenn auch mit Blick aufs Hinspiel lösbare Aufgabe, will Kirchberg schließlich auch im zweiten gemeinsamen Pflichtspiel steil und dreifach aus der Winterpause starten. (am)

 

Write on Montag, 24 Februar 2020

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Du hast Spaß am Fußball? Du bist teamfähig und übernimmst gerne Verantwortung? Gleichzeitig möchtest du ein Teil des FSV Trier-Tarforst sein? Dann suchen wir genau dich!

Der FSV Trier-Tarforst ist auf der Suche nach neuen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Als Schiedsrichter leistest du einen Beitrag zu fairen Spielen, du löst Konflikte und verbindest körperliche Bewegung mit einem Ehrenamt.

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann engagiere dich jetzt als Schiedsrichter! Es können sich sowohl bereits ausgebildete Schiedsrichter melden als auch Interessierte, die gerne die Schiedsrichter-Laufbahn einschlagen möchten. Bei der Ausbildung zum Schiedsrichter stehen wir dir natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

Interesse?
Dann nehme mit uns Kontakt auf:

Telefon: 0651-15176

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Write on Montag, 24 Februar 2020

badminton erste mannschaftEs ist angerichtet. Der FSV Trier-Tarforst, Tabellenzweiter der Rheinland-Pfalz-Liga, empfängt den Tabellenführer aus Fischbach. Im Gepäck des Gastgebers ein 6:2 Sieg vom Vortag in Mainz-Hechtsheim beim Tabellendritten. 8 Matches stehen auf dem Programm, und der FSV ist gewillt, weiterhin in der Festung Tarforst ungeschlagen zu bleiben. Für die 1:0 Führung sorgt das Damendoppel des FSV in der Besetzung Felicitas Andre / Lisa Trierweiler. Mit einem ungefährdeten 21:7 und 21:13 gegen Louisa Marburger / Antje Scheen sorgen sie für einen gelungen Auftakt. Das 2. Herrendoppel geht an Fischbach. Marc Adolph / Boris Kaprov ( FSV) verlieren knapp mit 19:21 und 21:23 gegen die Fischbacher Vincent Arnu und David Eckerlin. Dabei verpassen die FSVler nach 2 abgewehrtenIMG 3630 Matchbälle beim Stande vom 21:20 den Satzball zum 1:1 Ausgleich zu verwerten und das Match zu drehen. Nach 2 Doppeln steht es also 1:1. Parallel laufen dann im 2. Durchgang der Begegnung das 1. Herrendoppel und das Dameneinzel. Beide Spiele gehen in den entscheidenen 3. Satz. Felicitas Andre, die frischgebackene Rheinlandmeisterin im Dameneinzel und Damendoppel in der Altersklasse U 22 vom letzten Wochenende, siegt am Ende gegen eine stark aufspielende Louisa Marburger mit 19:21, 21:9 und 21:18, während Sören Jochim / Dominik Meyer trotz starker Leistung gegen die Pfälzer Jonas Kehl / Levin Henze mit 21:18, 11:21 und 18:21 verlieren. Damit Zwischenstand nach der Hälfte der zu absolvierenden Matches 2:2. Chancenlos für den FSV verlaufen das 2. und 2. Herreneinzel. Marc Adolph zieht gegen Levin Henze genauso den Kürzeren wie Dominik Meyer gegen David Eckerlin. Der Gast aus der Pfalz führt damit mit 4:2. In dem sehenwertesten Spiel des Tages gewinnt Spielertrainer Sören Jochim das 1. Herreneinzel gegen Jonas Kehl mit 21:16 und 21:18 und verkürzt auf 3:4. Lisa Trierweiler / Boris Kaprov sorgen im Mixed nach einer erfolgreichen Aufholjagd und einem 20:22, 21:9 und 21:11 Sieg für den vielumjubelnden Ausgleich zum 4:4. Der FSV festigt damit den 2. Platz in der Tabelle, bleibt 2 Punkte hinter Tabellenführer Fischbach und 5 Punkte vor dem Tabellendritten aus Mainz-Hechtsheim. (fm)

Write on Sonntag, 16 Februar 2020

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Im Spitzenspiel der Rheinland-Pfalz-Liga trifft am morgigen Fastnachtssonntag der FSV Trier-Tarforst, aktuell 2. Platz , auf den Tabellenführer SV Fischbach. In der aktuellen Saison konnte der FSV in 10 Spielen bereits 8 Siege verbuchen und ist zu Hause im Sportzentrum des FSV in der laufenden Saison bisher noch ungeschlagen. Bei einem Sieg über Fischbach wären beide Mannschaften punktgleich im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga. Spielbeginn ist um 10:30 h in der Badmintonhalle des FSV. Zuschauer sind herzlich willkommen, Eintritt ist frei. (am)

Write on Samstag, 22 Februar 2020

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Sechs Tore – reichlich Kampf und ein gutes Gefühl mit Blick auf die Restsaison. Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst befindet sich auf der Zielgeraden der hiesigen Wintervorbereitung und absolvierte am späten Freitagabend zudem das letzte Testspiel. Am Ende trennte man sich im luxemburgischen Stegen beim dort angesiedelten Zweitligisten FC Blau-Weiß Medernach mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden – schrammte am Ende sogar haarscharf an einem möglichen Sieg vorbei.

Die ersten Minuten waren relativ ausgeglichen. Spielstark und reichlich Druck auf beiden Seiten – fiel die Führung seitens der Luxemburger aber trotzdem schon nach zwölf Minuten, dank einem unnötigen Tarforster Ballverlust auf Höhe des Mittelfelds. Der FC nutzte diesen Fehlerteufel keck aus und landete schließlich aus FSV-Sicht die 0:1-Führung (12.). Doch die Freude der Blau-Weißen hielt nicht lange stand. Der Rheinlandligist gab drei Minuten später die passende Antwort und glich dank einem Kopfballtor von Patrik Kasel – der zuvor via Bogenlampe von Mohamad Rashidi bedient wurde, zum 1:1 aus (15.). Auch der Folgeverlauf malte sich brav in den Tarforster Farben. Einen Wimpernschlag später erzielte Rashidi fast die Führung – doch sein Abschluss im hohen Bogen küsste nur den Pfosten (17.). Ebenfalls nicht genügend Zielwasser trank nach zwanzig Minuten Nicola Rigoni – der einen Aufleger mit Absender Patrik Kasel frei vor dem Tor direkt auf den luxemburgischen Keeper schoss (20.). Kurz vor der Pause erzielte Medernach schließlich erneut die Führung (1:2) – wieder dank einem heimischen Patzer mit Charakter individueller Fehler (38.).

Einen weiteren Fehler schlich sich kurz nach Wiederanpfiff ins eigene Dress – als FSV-Keeper Yunus Akgül einen bereits schon sicher gehaltenen Ball wieder aus den Händen rutschen ließ und der FC daraufhin auf 1:3 aufstockte (50.). Doch auch in dieser Phase gab die junge Truppe um Chef-Trainer Holger Lemke nicht auf. Man kämpfte sich weiter Richtung Anschluss und erzielte schließlich fünf Minuten später (55.) dank Patrik Kasel – der einen starken Pass von Noah Schuch sicher und gekonnt verwerten konnte, den 2:3-Anschlusstreffer. Beide Teams haben bis dato schon diverse Wechsel vollzogen. Medernach war stark und Tarforst hellwach. Der Endspurt einer ziemlich rasanten und ruppigen Partie wurde eingeläutet – mit einem leichten Übergewicht des heimischen Kollektivs. Zwanzig Minuten vor Schluss servierten die Trierer Höhenkicker schließlich den 3:3-Ausgleich – erzielt von Nicola Rigoni (70.). Ein starker Angriff in eigener Zunft über Spielertrainer Holger Lemke – der anschließend den Ball Richtung Strafraum zirkelte. Patrik Kasel ließ das runde Leder durchsausen und hatte Rigoni im Blick – der den Ball ohne mit den Wimper zu zucken über die luxemburgische Torlinie drückte. Weitere Hochkaräter gegen Ende folgten. Die beste Möglichkeit die finalen Sieg doch noch zu erzwingen schrieb sich Mohamad Rashidi auf die Brust – der jedoch frei vor dem Tor nur um Haaresbreite vergab (79.).

Unterm Strich stand somit das 3:3-Remis in Stein gemeißelt. Gerecht und das in allen Farben – blickt auch Chef-Trainer Holger Lemke auf eine gelungene Generalprobe zurück, der im luxemburgischen Ländchen auch wieder auf zahlreiche Spieler verzichten musste: „Bedingt durch diverse Ausfälle haben wir gegen Medernach keine leichte Kost gehabt. Der Gegner war ziemlich stark und hat uns stets auf Trap gehalten. Sicherlich war noch einiges leistungsmäßig ausbaufähig – doch unterm Strich können wir gerade wegen unseren Ausfällen mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Ärgerlich waren natürlich unsere Gegentore – die allesamt durch unnötige Fehler entstanden sind. Doch was jetzt zählt ist ein erfolgreicher Start in die Restsaison – wo natürlich auch der ein oder andere Spieler mir wieder zur Verfügung stehen wird.“

Ehe auch beim FSV der Straßenkarneval eingeleitet wird – bittet der Ex-Profi am Samstagvormittag noch zu einer leichten Trainingseinheit. Der Sonntag und Montag gehört dann dem närrischen Treiben – ehe man schließlich am Dienstagabend in die letzte Trainingswoche startet. Weitere Einheiten sind zudem für am Mittwoch und am Freitag vorgesehen. Auftakt in die Restsaison ist dann am Samstag (29. Februar) um 17:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Kirchberg. (am)

 

Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

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