André Mergener

André Mergener

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Auch wenn der Frust über Frost und gesperrte Fußballplätze die letzten Tage und Wochen in die Höhe wuchs – geht der Feinschliff im Lager von Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst aber dennoch weiter. Die Truppe am Ball fit zu bekommen ist das eine – sie aber auch körperlich in Form zu bringen, dass andere. Meister in diesem Bereich ist Patrik Kasel – Athletik-Coach der Trierer Höhenkicker. Er setzt dort an wo es weh tut – wo Muskeln und Bänder ihre Bahnen ziehen und wo vielleicht auch das ein oder andere „Fettpolster“ unschön drückt.

Besonders in den letzten Wochen war die Arbeit von Kasel mehr den je gefordert. Ein richtiges Fußballspielen war nur eingeschränkt möglich – standen somit andere sportliche Dinge im Vordergrund, wie halt der Athletik- und Kraftbereich. Wichtige Bereiche – denn Fußball ist nicht alles, gehört zu einer erfolgreichen Vorbereitung schließlich auch der Feinschliff am Mann. „Athletik und Fitness ist die Grundbasis von allem. Es dient nicht nur die Grundfitness des Körpers zu finden – sondern fördert auch den Muskelaufbau. Die Dynamik des Körpers spüren – aufbauen und weiterentwickeln. Dies alles ist im athletischen Bereich behaftet und enorm wichtig für ein im Endeffekt erfolgreichen Fußballer. Zudem ist dieses Training auch wichtig zwecks Vorbeugung einer Verletzung. Das Training erfolgt entweder im gesamten Kollektiv – im kleinen Kreis oder auch mit Einzelspielern nach einer Verletzung“, so Kasel.

Am Montag stürmen die Jungs des Tabellendritten der Fußball-Rheinlandliga nun schon in Woche vier der hiesigen Wintervorbereitung. Große Schritte Richtung Restsaison – konnte auch Patrik Kasel einen guten ersten Eindruck vom Team gewinnen, wer er weiter ausführt: „Die Jungs haben allesamt sehr fit gewirkt. Dementsprechend positiv war auch mein erster Eindruck. Jeder Spieler hat für seine fußballfreie Zeit individuelle Trainingspläne bekommen – und ich bin sehr erfreut, dass alle ihre Hausaufgaben bestens erfüllt haben. Das Grundgerüst steht – jetzt können wir zum Feinschliff übergehen.“

Witterungsbedingt bleibt aber auch die vierte Trainingswoche eine große Wundertüte. Zwar ist der Kunstrasenplatz von der Stadt Trier wieder freigegeben – dennoch weiß man nie wie sich die Witterung entwickelt. Alternativen stehen parat – sollte das Wetter dem Fußball schließlich erneut einen Strich durch die Rechnung machen. „Momentan planen wir nur von Tag zu Tag. Dank der Witterung ist es aktuell nicht möglich vorausschauend zu planen. Auf der einen Seite ist dies zwar enorm ärgerlich – dennoch gehen wir mittlerweile schon sehr gelassen damit um und werden den Jungs wieder einen sehr guten Mix aus Fußball und Athletik anbieten. Natürlich darf auch die gute Laune nicht fehlen. Sicherlich sind unsere Spieler in puncto Fitness nicht alle gleich. Dennoch versuchen wir eine gesunde Balance des Kollektivs zu finden – sodass wir alle am Ende auf einem relativ gleichen Level sind“, fügt Patrik Kasel hinzu.

Einheiten am Montag – Dienstag und Freitag, inklusive einem Testspiel am Mittwochabend um 19:30 Uhr gegen die klassentiefere SG Geisfeld/Rascheid. Ein dichtes Programm – liegen die Ziele schließlich auch bei Kasel vor dem Visier, die er mit seinen Jungs alle erreichen möchte, wie er folgend bekräftigt: „Ziel ist es – alle Jungs in einen Top-Zustand zu bringen. Körperlich – sportlich und gesundheitlich. Ich versuche aus jedem Spieler das Bestmögliche herauszukitzeln. Klar ist hier jeder unterschiedlich – aber mir ist es natürlich wichtig all die Facetten zu greifen in den Bereichen Koordination, Kraft, Ausdauer und Fitness, und das mit unterschiedlichen Übungen. Die Jungs sollen topfit in die Restsaison starten – verletzungsfrei bleiben und das wir im Endeffekt immer einen breiten Kader haben, auf den Holger Lemke dann immer in vollen Zügen zugreifen kann und dann auch die Qual der Wahl hat. Wir sind alle auf einem sehr guten Weg – mit Holger Lemke im Spielerischen und mit mir im Athletik-Bereich.“

Spielerisch kamen die Trierer Höhenkicker immerhin am Samstag auf den Geschmack – als man auswärts im ersten Testspiel beim SV Zeltingen-Rachtig nicht über ein 4:4-Unentschieden hinaus kam. „Es ist noch viel Luft nach oben“, wie Lemke nach Spielende betont – der mit dem Auftritt seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden war. Der Fehlerteufel noch zu aktiv – „liegt noch eine Menge Arbeit vor uns“, wie der Ex-Profi im nächsten Atemzug klarstellt. Die nächste Chance die „Testmoral“ ein wenig zu erhöhen – haben die Tarforster immerhin schon am kommenden Mittwochabend (01. Februar), wenn man um 19:30 Uhr auf dem Tarforster Kunstrasenplatz die klassentiefere SG Geisfeld/Rascheid empfängt. Spätestens dann möchte Lemke auch eine Steigerung seiner Mannschaft sehen – der nach wie vor bei seinen Jungs noch keine Verletzungen zu beklagen hat. Großer Anteil daran – Athletik-Coach Patrik Kasel, der schließlich auch in Woche vier große Mühe aufbringen wird, um den FSV Trier-Tarforst nicht nur verletzungsfrei zu halten, sondern viel mehr auch sportlich mit einem gewissen Feinschliff weiter auf Kurs zu bringen. AM

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Mit acht Toren und einem Unentschieden – endete das erste Testspiel für Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst. 4:4 hieß es am frühen Samstagabend beim klassentieferen Bezirksligisten SV Zeltingen-Rachtig.

So richtig zufrieden war Chef-Trainer Holger Lemke nach ziemlich kalten neunzig Minuten nicht. Spielerisch bot sein Team zwar einen recht munteren Aufwand – offensiv hingegen erwies sich der Tabellendritte der Fußball-Rheinlandliga aber eher zu harmlos. Dabei spielte Tarforst mit einer spielerischen „Nagel-Manier“. Das Gegenüber festnageln – spielerisch dominierend, wenn auch vor dem Tor noch zurückhaltend. Nach neun Minuten immerhin die erste Chance bzw. Torschuss des FSV – den Winterneuzugang und Rückkehrer Florian Weirich am Ende jedoch zu lasch Richtung Tor schickte. Eine weitere Möglichkeit den Torreigen zu eröffnen ergab sich nur einen Augenblick später – als Nicola Rigoni nach einem Zeltinger Abstimmungsfehler nur haarscharf an der Führung vorbeischrammte (11.). Einen Wimpernschlag später war es wieder Rigoni – dieses Mal mit einem Pfostenschuss, nachdem er zuvor von Weirich mustergültig bedient wurde (12.). Um so überraschender war dann die Führung für den Bezirksligist – der nach einer Viertelstunde praktisch mit dem ersten Angriff und einer guten Kombination, dank Benedikt Kaufmann die 1:0-Führung erzielte (15.). Beim FSV fehlte bislang noch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Man machte es sich phasenweise selbst schwer. Einfach wäre oftmals der Schlüssel zum Erfolg gewesen – der aber immerhin nach einer guten halben Stunde dank Rigoni auch gelang, der nach einem gelungenen Angriff den 1:1-Ausgleich beisteuerte (33.).

Nach der Pause stellte Holger Lemke das halbe Team auf den Kopf. Viele Auswechslungen – jeder durfte praktisch ran, ging jedoch und das weniger überraschend, der Spielfluss ein wenig flöten. Einige Ballverluste – Fehlpässe und Abstimmungsfehler wurden gezählt, nach einer Stunde sogar auch wieder die erneute Führung für den Drittletzten der Bezirksliga, die Yannik Dietz gekonnt über die Tarfortser Torlinie drückte (60.). Zuvor vergaben sogar zwei Tarforster binnen weniger Minuten. Erst versäumte Sebastian Schmitt ein Tor (56.) – anschließend hatte auch Elias Heitkötter ein wenig Pech im Abschluss (57.). Zeltingen jedoch kämpfte – nutzte immerhin den kleinen Tarforster Fehlerteufel keck aus und erhöhte fünf Minuten später sogar auf 3:1, dass Florian Blesius für sein Team erzielte (65.). Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzte Nathan Benndorf immerhin auf 2:3 (75.) – ehe der Mosel-Club zehn Minuten vor Abpfiff durch Moritz Krewer sogar das vierte Tor zum 4:2 packte (80.). Der Endspurt jedoch gehörte den Trierer Höhenkickern. Druck – Kampf und der Wille eine Testniederlage zu vermeiden, traf erst Benndorf zum 3:4 (83.), ehe Sebastian Schmitt mit der letzten Aktion des Spiels den 4:4-Ausgleich im Zeltinger Tor versenkte (90.).

„Mit dem Ergebnis selbst kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Vier Tore gegen den Drittletzten der Bezirksliga zuzulassen – ist einfach zu viel. Spielerisch haben wir den Ball zunächst gut laufen lassen – vor dem Tor hingegen waren wir aber leider ideenlos. Unsere Chancen hätten wir eiskalt nutzen müssen – immerhin hatten wir genug. Unterm Strich sind wir noch lange nicht da wo wir hin wollen. Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit und es ist noch genügend Luft nach oben“, betont Chef-Trainer Holger Lemke, dessen Team schon gleich am Mittwoch (01. Februar) um 19:30 Uhr zuhause gegen die klassentiefere SG Geisfeld/Rascheid ein weiteres Testspiel bestreitet (Kunstrasenplatz). AM

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Mit erst vier Punkten und Platz neun – kämpft die C1 auch über die Winterpause hinaus mit aller Kraft gegen den Abstieg. Es war eine schwere erste Saisonhälfte – in der man viele Rückschläge verkraften musste. Vorletzter in der Tabelle – den Klassenerhalt weiterhin im Visier, gilt es nun eine ordentliche Wintervorbereitung zu absolvieren, um spätestens mit Start in die Restsaison Ende Februar gut gerüstet zu sein. Das Kommando auf der „Brücke“ hat nach wie vor Timo Koch – C1-Coach und stellvertretender Jugendleiter zugleich. Sein Bemühen ist groß – sein Ehrgeiz unbändig, möchte er schließlich mit seiner jungen Elf den Klassenverbleib in der C-Junioren-Rheinlandliga „Platzierungsstaffel“ mit aller Macht erreichen.

Seit Anfang Januar wird wieder trainiert. Fokussiert – hart und mit einem großen Ziel vor Augen, war der erste Eindruck aber gut, wie Timo Koch betont: „Ich bin zufrieden. Die ersten Einheiten stimmten mich sehr positiv. Die Jungs ziehen allesamt prima mit. Das macht Spaß und stärkt das „Wir-Gefühl“. Jetzt wollen wir nun eine gute Vorbereitung erzielen.“

Eine Vorbereitung die nicht immer einfach ist – der Witterung sei Dank. „Wenn die Plätze gesperrt waren und auch noch sind – behelfen wir uns mit Läufen und dem überdachten Kleinspielfeld der Universität Trier. Die Hoffnung ist groß – dass sich das Wetter in den nächsten Tagen deutlich verbessert“, unterstreicht Koch weiter.

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Aber auch mit Einschränkungen gibt man im Training alles. „Wir haben viel zu tun. Gemeinsam sind wir aber alle auf einem sehr guten Weg“, setzt der Trainer überzeugend nach und fügt hinzu: „Meine Ziele für die Vorbereitung ist die Integration der vier Neuzugänge – hier stand auch schon ein Bowlingmittag auf dem Programm. Ebenso müssen wir uns noch in allen Bereichen weiterentwickeln – sportlich sowie auch menschlich, damit wir für den Klassenerhalt gut gerüstet sind. Einfach wird es nicht – dennoch sind wir alle dazu bereit, all die Ziele zu erreichen. Der Optimismus ist stärker – und ich denke das wir es packen werden.“ Sollte die Witterung mitspielen – steht am Samstag um 15:00 Uhr zudem auch das erste Testspiel an, Gegner auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst ist dann die JFG Saarlouis/Dillingen I. AM

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Als Tabellenführer der B-Junioren-Rheinlandliga „Meisterstaffel“ überwintert – laufen die Motoren der Tarforster B1 wieder Hochtouren. Seit einigen Wochen wird wieder fleißig trainiert – wenn auch noch ein wenig eingeschränkt, dafür aber schweißtreibend und ziemlich vielversprechend. Vollgas heißt die Devise – möchte man schließlich, ähnlich wie auch in der ersten Saisonhälfte, die Restsaison mit vielen Punkten samt Siegen durchlaufen. Die Tabellenspitze soll schließlich in Tarforster Hand bleiben. Keine leichte Aufgabe – die man im Gefüge der B1 aber dennoch als Kollektiv meistern möchte. Um so wichtiger ist also auch eine gute Wintervorbereitung – ehe schließlich Ende Februar der erste Kampf um Punkte wieder in die Vollen geht. Viel Arbeit – viel Schweiß, zog Trainer Mats Rambusch nach Abschluss der ersten Einheiten aber schon ein sehr positives Fazit, wie der Jung-Coach optimistisch bekundet: „Mein erster Eindruck der Jungs ist richtig gut. Eigentlich sind wir ja schon seit Anfang Januar in der Vorbereitung – wenn auch nur im Athletik-Bereich, wo wir wöchentlich immer in einem Trierer Fitnessstudio sehr aktiv waren. Was die Fitness betrifft – bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Meine Jungs machten alle ihre Hausausgaben – und hielten sich über die freien Tage fit.“

Aktuell und das auch im Hause der B1 – ist der Trainingsbetrieb witterungsbedingt ein wenig eingeschränkt. „Sicherlich nervt es – aber wir ziehen immer das Beste aus solch einer Situation. Zum Glück stand uns das überdachte Kleinspielfeld der Universität Trier zur Verfügung – hier sind wir sehr dankbar gewesen“, fügt Rambusch hinterher.

Rambusch selbst macht sich gemeinsam mit seinem Co-Trainer Rene Juchmes viele Gedanken. Der Köpfe qualmen – wenn auch im positiven Sinne. Videoanalysen und Co. – geackert wird viel, auch bei Rambusch, wie er weiter unterstreicht: „Wir machen uns schon sehr viele Gedanken und wollen mit solch einer Methode Fehler erkennen und abstellen. Was lief gut – was muss man verbessern, all das habe ich mit meinen Jungs via Video besprochen. Diverse Spielszenen von Profiteams und Co. Wir sind richtig ins Detail gegangen – in meinen Augen ist so etwas enorm wichtig.“

Natürlich ging es auch um Ziele – der Vorbereitung, aber auch der bevorstehenden Restsaison. Hohe Ziele – die man als amtierender Liga-Primus auch alle stemmen möchte, wie der B1-Coach folgend ausführt: „Wir haben uns jetzt über die Hinrunde hinweg ein ziemlich spielerisch starkes Grundgerüst aufgebaut. Aber wir wollen jetzt dahin kommen – dass wir flexibler werden, in unserem Offensivspiel, aber auch in unserer Defensive. Fakt ist – wir wollen für alle Gegner schwerer zu greifen sein. Das ist unser Ziel – und genau das werden wir auch erreichen.“

Heiß sind seine Jungs allemal. „Teilweise muss ich sie sogar schon bremsen“, fügt Rambusch lachend hinzu, der sportlich aus dieser starken Truppe immerhin das Maximale herauskitzeln möchte. „Wir werden alles geben um auf diesem ersten Tabellenplatz zu bleiben. Das ist unsere Marschroute – dass streben wir an. Unsere Mannschaft lebt von ihrer geschlossenen Stärke – wir sind eine Einheit und genau das wollen wir auch nach Abschluss der Wintervorbereitung einmal mehr auf den Platz tragen“, untermauert Mats kämpferisch. Eine Zielsetzung auf hohem Level. „Es wird verdammt schwer – dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir auch am Ende dieser Saison ganz oben stehen können“, setzt der Youngster überzeugend nach.

Somit steht man also wieder voll im Saft und die B1-Rakete hebt wieder ab zur nächsten großen Mission. Eine Vorbereitung mit Geschmack – eine junge Truppe mit Charakter. Motiviert – zielstrebig und bissig im Vorwärtsgang, ist die lange Reise der B1 noch längst nicht am Ende, wie auch Mats Rambusch abschließend betont: „Wir dürfen nicht stagnieren – sondern müssen weiterhin zielgerichtet nach vorne stürmen. Der Grundstein ist gelegt – und meine Jungs wollen, dass spürt man. Demnach freuen wir uns auf alles was noch kommt.“ Sollte es witterungsbedingt eine Besserung geben – steht am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr zudem auch das erste Testspiel geschrieben. Gegner dann ist auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst die JFG Saarschleife I. AM

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Siebzehn Punkte – Platz zwei in der A-Junioren-Rheinlandliga-Platzierungsstaffel und noch viele Ziele im Visier. Der Ball rollt wieder – seit Dienstagabend auch im Gefüge der Tarforster A-Jugend. Viel Schweiß zum Auftakt – viel Arbeit vor der Brust und eine Motivation, die nicht größer sein könnte. Ende Februar geht es auf Ligaebene wieder weiter – bis dahin wird hart geackert, gefeilt und diverse Baustellen beseitigt.

Zufrieden mit der ersten Einheit war auch Trainer Markus Schwind. Ein erstes „Stell dich ein“ – gaben seine Jungs aber schon zum ersten Aufgalopp mächtig Vollgas, wie Schwind zum Trainingsende bekundet: „Wir hatten direkt zur ersten Einheit volle Kapelle. Die Einstellung – die Motivation und auch mein erster Eindruck von den Jungs, war prima und sehr zufriedenstellend. So kann es gerne weitergehen.“

Witterungsbedingt zunächst nur auf einem überdachten Kleinspielfeld – und trotzdem mit offenem Visier, standen neben Lauf- und Ausdauereinheiten, auch ein Spiel auf kleinem Feld auf dem Programm. „Zwanzig Feldspieler – zwei Torhüter! Eine überaus starke Trainingsbeteiligung die Lust auf mehr macht. Die Jungs sind hungrig und heiß. Zudem überzeugte mich auch ihr Fitnesszustand. Die Hausaufgaben wurden bestens erfüllt. Großes Lob“, untermauert Markus Schwind weiter, der mit seiner jungen Elf schließlich erfolgreich in die Restsaison starken möchte, wie weiter unterstreicht: „Wir wollen genau so stark wie vor der Winterpause auch in die bevorstehende Restsaison starten. Viele Tore – eine starke Leistung und einfach einen geilen Fußball spielen. Unser Ziel wird es sein – in der Platzierungsrunde weiter nach vorne zu kommen. Dementsprechend wird somit auch unsere Vorbereitung eine ziemlich entscheidende Rolle einnehmen – in der wir uns sportlich, aber auch menschlich weiterentwickeln wollen. Ebenso steht weiterhin ganz oben im Fokus – die Jungs an die zweite und erste Mannschaft heranzuführen. Parallel gilt es dann aber auch – die neuen Spieler aus der B-Jugend in unsere A1-Mannschaft zu integrieren“.

Die Stimmung ist gut – die Motivation riesig, ist man schließlich bereit eine gesunde Vorbereitung zu durchlaufen, die nicht nur Erfolg mit sich bringen soll, sondern unterm Strich auch Spaß macht. „Das es Spaß macht – darauf legen wir ebenso großen Wert. Die Jungs sollen mit Spaß ihre Leidenschaft zum Fußball entwickeln. Ich habe eine richtig intakte Truppe. Wir sind voller Tatendrang und freuen uns nun auf eine tolle Vorbereitung inklusive Restsaison“, betont Schwind abschließend, dessen Mannschaft am kommenden Samstag (28. Januar) auch ihr erstes Testspiel gegen B-Ligist SG Franzenheim bestreitet (17:15 Uhr Kunstrasenplatz Tarforst). Natürlich nur – sollte es die winterliche Witterung auch zulassen. AM

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Wenn sich Frost und Frust die Hände geben – liegt eine typische Wintervorbereitung samt Einschränkungen meist nicht fern. Zwei Wochen ruhen nun im Rücken – und der Winter inklusive seinen unschönen Einschränkungen haben den Fußball in Tarforst mächtig im Griff. „Sicherlich ist es nicht einfach – dennoch machen wir das Beste aus dieser Situation, die wir alle leider nicht ändern können“, betont Chef-Trainer Holger Lemke.

Nach seiner krankheitsbedingten Rückkehr am letzten Mittwochabend – ging es mit seiner Mannschaft nicht wie gewohnt zum Kunstrasenplatz, sondern auf das benachbarte Kleinspielfeld der Universität Trier. Das heimische Grün – Kunst und Natur, sind nämlich aktuell gesperrt und lassen zumindest vorerst an kein normales Training denken. „Die Sperrung des Kunstrasenplatz liegt nicht in unseren Händen – hier pflegt die Stadt Trier die Entscheidungen“, erklärt Lemke weiter, der aber dennoch und das in optimistisch gestimmter Alternativ-Laune, seine Jungs mächtig in Schwitzen bringt.

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Halle – Uni-Kleinspielfeld oder Fitnessstudio, trainiert wird immer, ganz egal wo oder wie. Ebenso ist auch FSV-Athletik-Trainer Patrik Kasel mächtig gefordert – der die Jungs gezielt mit Athletik- und Kraftübungen einheizt und in Form bringt. „In Sachen Alternativen sind wir erprobt – hier fällt uns immer etwas ein“, gibt der Ex-Profi lachend zu verstehen, der schließlich auch mit Start in die dritte Trainingswoche die Improvisation stets aufrecht hält. Denn – Frost wird den regionalen Fußball wohl auch die nächsten Tagen begleiten, sogar weiterer Schnee ist möglich. Dementsprechend fiel auch jüngst das erste Testspiel gegen die SG Saartal am letzten Samstag aus – da von Freitag auf Samstag zum Frost noch eine mächtige Schneedecke hinzu kam. „Ärgerlich ist es schon – zu gerne hätten wir gespielt“, lässt Holger Lemke durchblicken, der zumindest für die kommenden Spiele samt Einheiten auf eine witterungsbedingte Besserung hofft. Während am letzten Freitag ein Lauf im Trierer Moselstadion anstand – ging es samstags alternativ in die Tarforster Badminton-Halle, wo zuerst ein Krafttraining die Runde machte, anschließend zum Ausgleich und Spaß Badminton gespielt wurde.

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Und genau so könnte es auch in den kommenden Tagen weitergehen. Woche drei hat begonnen und der Frost und Frust sitzt noch tief. „Diese Woche wird schwierig. Womöglich müssen wir wieder stark improvisieren und Alternativen aus dem Boden schlagen“, bekräftigt Lemke weiter.

Ärgerlich auch – kleinere Verletzungen nehmen zu, wie der Ex-Profi abschließend klarstellt: „Große Verletzungen liegen zwar aktuell noch fern – doch plagen uns derweil eher kleinere Blessuren. Gründe hierfür sind die schwer bespielbaren Plätze und die ständig wechselnden Untergründe. Hoffen wir – dass große Verletzungen samt Ausfällen uns auch weiterhin erspart bleiben. Immerhin wollen wir stark und in der Breite gut aufgestellt in die Restsaison starten“.

Endlich spielen und das gegen einen richtigen Gegner – wollen die Trierer Höhenkicker auch. Nach der Testspielabsage am letzten Samstag gegen die klassentiefere SG Saartal – verspricht der Winterfahrplan am kommenden Samstag um 15:00 Uhr nämlich einen erneuten Versuch ein Testspiel zu starten, wenn der FSV dann die U19-Bundesliga-Mannschaft von Eintracht-Trier empfängt. Natürlich nur – wenn Frost samt Schnee endlich verschwinden. AM

+++UPDATE+++

Das für Samstag angesetzte Testspiel gegen die U19-Bundesliga-Mannschaft von Eintracht-Trier – wurde nun auf den Kunstrasenplatz des Trierer Moselstadions verlegt. Anstoß dort ist um 16:30 Uhr.