Top-News-Startseite

Top-News-Startseite (3374)

DSC05367

Bis zum Schluss war der Glaube an den Klassenerhalt in den Köpfen aller Spieler und Trainer noch fest verankert. Tarforsts Zweitvertretung kämpfte – biss und ackerte, wenn auch am Ende ohne Nutzen. Der Abstieg wurde nun am letzten Sonntag schmerzhaft besiegelt. Traurige Mienen – sprachlose Gesichter und dennoch mit Würde und Moral akzeptiert. Die B-Liga ist sicherlich kein Weltuntergang – und dennoch hätte sich Trainer Steffen Hilmer ein Happy End gewünscht, der schließlich nach dieser Runde die Mannschaft als Trainer verlassen wird. Nun gilt es aber noch einmal alle Tränen abzuwischen und sich im letzten Spiel dieser Saison mit Anstand zu verabschieden. Ein letzter Tanz – zum einen in der Kreisliga-A und zum anderen für Steffen Hilmer, der trotz Abstieg vieles in den letzten Jahren sportlich und menschlich bewegen konnte.

Ein Prestige-Duell zum Abschluss – und das ausgerechnet beim benachbarten SV Trier-Irsch, der auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg auf eine starke Saison zurückblickt und aktuell vom sechsten Tabellenplatz grüßt. Für beide Mannschaften geht es in diesem finalen Duell nur noch um die Kür – natürlich auch Prestige, wollen beide sich immerhin mit einem letzten Sieg in die Sommerpause verabschieden. Mut dürfte dem FSV dagegen das Hinspiel machen – als man damals in eigener Stube die Irscher mit einem deutlichen 6:1 bezwingen konnten. Es geht um nichts mehr – und dennoch proben die Tarforster zum letzten Kampf in einer Liga, die man schnell wieder stürmen möchte. Ein schmerzhafter Abstieg zum einen – Mut und Hoffnung auf eine rosige Zukunft zum anderen. Erwartet wird ein kampfbetontes Spiel am Irscher Lärchenweg – dass nicht nur Würze, sondern auch Spannung mit sich bringen dürfte. Anstoß in Trier-Irsch ist am Sonntag um 15:00 Uhr. AM

19.und26.05.24 3

oie b5yE3MCUF2Fu 1

Der FSV Trier-Tarforst setzt seine Vereins-Philosophie fort und beruft nun voller Stolz mit Felix Stüber – Joel Schneemilch, Dustin Knürr und mit Matthias Finsterwalder vier junge Spieler aus der Tarforster A-Jugend in den Rheinlandliga-Kader. Die Verjüngungskur auf der Trierer Höhe wird somit nahtlos fortgesetzt – wie sich auch Chef-Trainer Patrick Zöllner freut: „Die Integration von jungen Spielern aus dem eigenen Stall entspricht der Philosophie des Vereins. Hier sollen junge Talente der Region die Chance bekommen sich für die Rheinlandliga zu empfehlen. Die Spieler können sich in der sechswöchigen Vorbereitung zeigen und wir unterstützen sie in ihrer Entwicklung. Alle haben Potential aber auch noch viel zu lernen. Diesen Weg begleiten wir.“

Erfreut zeigt sich auch A-Jugend-Trainer Markus Schwind: „Die Ausbildung der Jugendlichen beim FSV Trier-Tarforst geht mit Patrick Zöllner in die richtige Richtung. Gerade in der A-Jugend betreiben wir einen hohen Aufwand – der aber auch seine Früchte trägt. Nur es kommen keine fertigen Spieler raus. Diesen Weg muss man weitergehen wollen und die Jungs entwickeln. Ich bin sehr glücklich darüber – dass unser Kapitän Felix Stüber, Joel Schnellmilch, Dustin Knürr und Matthias Finsterwalder diese Chance erhalten. Sie haben in den letzten zwei Jahren eine tolle Entwicklung erfahren – wie auch die anderen Jungs, die aus der A-Jugend rauskommen. Ich traue ihnen diesen Schritt zu.“

Das Quartett bringt schon jetzt reichlich Qualität mit. So werden Dustin Knürr – Joel Schneemilch und Felix Stüber, allesamt 18 Jahre, künftig das Mittelfeld verstärken. Matthias Finsterwalder – ebenfalls 18 Jahre alt, wird sich in den Bund der Abwehr einreihen.

Auf dem Bild von oben links nach rechts: Patrick Zöllner, Dustin Knürr, Joel Schneemilch, Markus Schwind / unten von links nach rechts: Felix Stüber, Matthias Finsterwalder

444135369 1240285350294165 2541485184747110527 n

Ein letztes Mal kam Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am Donnerstagabend auf der Trierer Höhe zusammen – ehe die Sommerpause und die obligatorische Abschlussfahrt Einzug erhält. Auf dem Programm stand das finale Abschlusstraining – anders als sonst, mit Spaß und Freude, statt Schweiß und schwere Muskeln. Gemeinsame Zeit – mit einem anschließenden Grillabend, Geschichten aus der zurückliegenden Saison und die Freude des Erreichten, als man erst am vergangenen Samstag den Klassenerhalt in eigener Stube nach einem 1:1 gegen Wittlich fix machen konnte. Nun ist die Saison passé – ebenso das letzte Training, entlässt Chef-Trainer Patrick Zöllner seine Jungs nun mit einem guten Gefühl in die wohlverdiente Sommerpause, wo jedoch jeder Spieler trotz ruhendem Ball seine persönliche Fitness stets halten oder ausbauen soll. Denn bereits Ende Juni geht es schon wieder in die Vollen – wenn Zöllner zum ersten Training der neuen Spielzeit bittet. Doch jetzt wird erst einmal die Pause großgeschrieben – verdient, überfällig und hoffentlich mit ganz viel Sonne.

Screenshot 20240524 002457 Instagram

presse echo fsvNEU


ba0166c7a50d96eb270097f3f911e08a XL

 (...)Nico Neumann und Luca Quint brachten zum Wiederanpfiff frischen Wind und belebten das Tarforster Spiel. Nach einer Ecke von Luca Herrig stand Routinier Florian Weirich richtig und erzielte per Kopf das äußerst wichtige 1:1 (73.). In doppelter Überzahl – Ralf Rizvani musste nach grobem Foulspiel mit Rot (60.), Ayman Habbouchi mit Gelb-Rot (87.) runter – verpassten die Trierer die Führung, feierten am Ende aber den durch den erzielten Punkt nun gesicherten Klassenerhalt. Vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung war am Samstag das große Plus des FSV.(...) Hier zum kompletten Artikel

 

 


 5vier(...)Es wurde jeder umarmt – abgeklatscht und ein tiefes Durchatmen war weit über die Tarforster Höhe zu hören. Der Liga-Dino lebt – tat sich aber dennoch im ersten Spielabschnitt gegen starke Wittlicher schwer. Nach vorne ging auf Seiten der Hausherren zunächst nicht viel. Rot-Weiß dominierte das Geschehen und ließ den FSV überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Viele und schnelle Ballverluste machten es den Gästen aus Wittlich leicht – die bereits schon nach einer Viertelstunde vor rund 350 Zuschauern dank dem Ex-Tarforster Matthias Heck mit 1:0 in Führung gingen (15.). Verdient und ohne Kompromisse entlud sich der Jubel bei Rot-Weiß – dessen Team nicht nur spritziger und stark agierte, sondern auch eine tragende Cleverness auf dem nassen Rasen in Tarforst freisetzte. Fünf Minuten später hatte Tarforst erneut mächtig Dusel – als Timo Wollny nach einer guten Ecke den Ball nur an die Latte köpfte (20.). In dieser Phase des Spiels taumelten die Gastgeber in den Weiten ihrer eigenen Festung. Wittlich war am Drücker und das nicht sparsam. Eine leichte Hoffnung ließ dagegen Elias Heitkötter nach knapp einer halben Stunde aufkeimen – als er im Anschluss eines Eckballs frei vor dem Tor an einem möglichen Ausgleich vorbeischrammte (27.). Dies war auch die letzte Aktion des ersten Durchgangs – in der sich Tarforst mehr als schwer tat.(...) Hier zum kompletten Artikel

 


 Herunterladen

 

(...)Mit 38 Punkten auf dem Konto benötigte der FSV Tarforst am letzten Spieltag der Rheinlandligasaison 23/24 einen Punkt, um die Klasse sicher zu halten. Nach einem Punktgewinn sah es gegen den SV Rot-Weiss Wittlich aber zunächst nicht aus, denn die Gäste übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Der FSV geriet entsprechend früh unter Druck und kassierte bereits in der 13. Minute einen Gegentreffer, als Matthias Heck einen zuvor gescheiterten Abschlussversuch von Daniel Littau über die Linie drückte – 0:1 Wittlich. Auch im Anschluss dominierten die Gäste das Spielgeschehen, scheiterten nur wenige Minuten nach der Führung am Aluminum. Der Aufsteiger ließ seine Chancen jedoch ungenutzt und ging somit nur mit einer 0:1-Führung in die Pause.(...) Hier zum kompletten Artikel

 

 

 


 

342819332 1967211390283414 3816272599082188397 n

Traurige Mienen am Sonntag in Trier-Tarforst – wo eine schwierige Saison nun mit dem bitteren Abstieg in die Kreisliga-B besiegelt wurde. Vorausgegangen war eine 1:3-Heimniederlage gegen die SG Osburg.

Das rettende Ufer ist aufgrund einem zeitgleich siegreichen VfL Trier für Tarforsts Zweitvertretung nicht mehr zu erreichen. Dabei lag die Hoffnung am vorletzten Spieltag der Kreisliga-A Trier/Saarburg hoch angesiedelt – doch noch den Klassenverbleib zu sichern. Hochmotiviert ging man somit ins vorletzte Unterfangen dieser Runde – wo Osburg zunächst den besseren Start erwischte und bereits nach fünf Minuten aufgrund einer unglücklichen Tarforster Abwehraktion durch Florian Wiesenthauer zur 1:0-Führung aus Sicht der Gäste einschieben konnte. Doch die Freude bei der SG hielt nicht lange – Tarforst gab prompt Antwort und glich fünf Minuten später dank einem Tor von Alexandre Tabet, der stark von Paul Kersthold bedient wurde, zum 1:1 aus. Es folgten zwei weitere gute Möglichkeiten für den FSV – einmal von Joel Schneemilch und eine weitere Chance durch Matthias Finsterwalder. Am Ende ohne Glück und nur knapp verfehlt. Stattdessen ging Osburg wieder in Führung – als Jens Heimfarth nach einer Ecke via Kopf zum 2:1 für seine Osburger Truppe vollstrecken konnte. Tarforst war zwar spielerisch voll im Saft und hatte auch mehr Ballkontakte als die Gäste aus Osburg – im letzten Abschnitt jedoch zeigte man sich zu ungenau, sodass die Führung für die Gäste zur Pause hin schon in Ordnung ging.

Nach Wiederanpfiff agierte Osburg nun stärker. Gute Chancen der Gäste folgten – wenn auch zunächst ohne großen Nutzen. Erst kurz vor Schluss erhöhte die SG nach einer Ecke zum 3:1 – Torschütze hier war Alexander Schabo, der letztendlich auch den Endstand und den Auswärtssieg seiner Mannschaft in Stein meißeln konnte.

„Man hat bei meinen Jungs richtig gemerkt das der Druck einfach zu groß war. Spielerisch agierten wir sehr verkrampft. Wir haben viel versucht – am Ende hat es aber leider nicht gereicht. Ich persönlich bin natürlich sehr enttäuscht und niedergeschlagen Ich kann jetzt nur an die Jungs appellieren den Weg des Vereins weiter mitzugehen – gerade unsere jungen aber auch erfahrenen Spielern, sodass diese Mannschaft dann unter einem neuen Trainer eine geile Saison spielen kann. Das würde ich mir persönlich sehr wünschen“, betont Trainer Steffen Hilmer mit trauriger Stimme, dessen Mannschaft nun am letzten Spieltag am Sonntag einer Woche (26. Mai) um 15:00 Uhr beim benachbarten SV Trier-Irsch gastiert. In der Tabelle selbst markiert man nun 20 Punkte und den vorletzten Tabellenplatz. AM

IMG 20230916 WA0045

A1 – FSV vs. SG 2000 Mülheim-Kärlich (10:3)

Im Heimspiel der Tarforster A1 am Samstag zuhause gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich musste man zweifelsfrei den Rechenschieber auspacken – als das junge Team um Trainer Markus Schwind mehr als deutlich mit 10:3 gewann. Bereits zur Pause stand es schon 4:2 für die Gastgeber von der Trierer Höhe – die in allen Belangen die Spielhoheit im Trikot hatten. So traf Joel Schneemilch viermal das Tor – Dustin Knürr dreimal und jeweils ein Treffer von Matthias Finsterwalder, Julius Barbion und Oleksii Katkov. Alles in allem ein Ergebnis mit Ausrufezeichen – markieren die Tarforster in der Tabelle der A-Junioren Rheinlandliga „Meisterstaffel“ mit 28 Punkten den vierten Platz.

A2 – FSV vs. JFV Bitburg II (3:2)

Auch gewonnen – wenn auch nicht gleich so hoch, hat die A2 des FSV, die am Samstag ihr Heimspiel über Bitburg mit 3:2 gewinnen konnte. Zwar lag man zur Pause hin mit 0.1 hinten – zeigte aber nach Wiederanpfiff eine starke Leistung und glich dank einem Tor von Dewran Kunduru zum 1:1 aus. Nach einer Stunde gelang dem FSV sogar nach einem Tor von Marcello Tacca die 2:1-Führunf – die Bitburg aber gleich wieder egalisierte, als die Gäste erneut zum Ausgleich ausholen konnten. Erst im Endspurt kam die Entscheidung des Spiels – als Tarforst erneut durch Tacca die 3:2-Führung erzielte und diese dann auch zum Heimsieg über die Zeit retten konnte. In der Tabelle selbst markiert man nun mit 30 Punkten den sechsten Platz.

C1 – FC Plaidt vs. FSV (3:2)

Weniger Glück – jedoch ohne Folgen, hatte dagegen die um Timo Koch trainierte C1, die im letzten Saisonspiel auswärts in Plaidt mit 2:3 unterlag. Trotz Niederlage – der hart umkämpfte Klassenerhalt dank einer guten Arbeit der letzten Wochen ist erreicht. Durchatmen und Freude zugleich – traf für den FSV im letzten Spiel immerhin zweimal Nikla Billen. Zum Schluss markieren die Tarforster nun mit 23 Punkten den sechsten Platz.

Samstag, 18 Mai 2024 21:30

Tarforst bleibt Rheinlandligist!

geschrieben von

20240518 192303

Erleichterung pur – riesige Freude und reichlich Jubel. Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst konnte am frühen Samstagabend den Klassenerhalt in der Rheinlandliga perfekt machen. Am Ende lag man sich mit einem Lächeln in den Armen. Ein Team – Ein Ziel und ein Erfolg. Das vorausgegangene 1:1-Remis gegen den SV Rot-Weiß Wittlich zwar entscheidend – wenn auch nur dank einer grenzenlosen Freude nebensächlich.

Es wurde jeder umarmt – abgeklatscht und ein tiefes Durchatmen war weit über die Tarforster Höhe zu hören. Der Liga-Dino lebt – tat sich aber dennoch im ersten Spielabschnitt gegen starke Wittlicher schwer. Nach vorne ging auf Seiten der Hausherren zunächst nicht viel. Rot-Weiß dominierte das Geschehen und ließ den FSV überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Viele und schnelle Ballverluste machten es den Gästen aus Wittlich leicht – die bereits schon nach einer Viertelstunde vor rund 350 Zuschauern dank dem Ex-Tarforster Matthias Heck mit 1:0 in Führung gingen (15.). Verdient und ohne Kompromisse entlud sich der Jubel bei Rot-Weiß – dessen Team nicht nur spritziger und stark agierte, sondern auch eine tragende Cleverness auf dem nassen Rasen in Tarforst freisetzte. Fünf Minuten später hatte Tarforst erneut mächtig Dusel – als Timo Wollny nach einer guten Ecke den Ball nur an die Latte köpfte (20.). In dieser Phase des Spiels taumelten die Gastgeber in den Weiten ihrer eigenen Festung. Wittlich war am Drücker und das nicht sparsam. Eine leichte Hoffnung ließ dagegen Elias Heitkötter nach knapp einer halben Stunde aufkeimen – als er im Anschluss eines Eckballs frei vor dem Tor an einem möglichen Ausgleich vorbeischrammte (27.). Dies war auch die letzte Aktion des ersten Durchgangs – in der sich Tarforst mehr als schwer tat.

Nach der Pause kamen aber auch die Trierer Höhenkicker besser ins Rollen. Chef-Trainer Patrick Zöllner stellte im Rahmen der Halbzeitpause auf zwei Positionen um – sodass nicht nur das heimische Spiel besser wurde, sondern auch die Moral und der Kampf. Zwar ließ auch Daniel Littau zunächst ein weiteres Tor für Wittlich liegen (56.) – am Drücker und ziemlich stark, waren aber auch die Tarforster, die den Druck noch einmal mehr in die Höhe schraubten. Nach einer Stunde hagelte dann erst einmal eine Schrecksekunde auf Wittlich nieder – als Ralf Rizvani nach einem groben Foulspiel den knallroten Karton sah und des Platzes verwiesen wurde (60.). Die Gangart des Spiels wurde härter – jener Platzverweis war nämlich nur der Anfang. Denn eine Viertelstunde vor Schluss nutzten die Tarforster ihr Überzahlspiel eiskalt aus – als Florian Weirich dank einer starken Ecke von Luca Herrig mit dem Kopf zum 1:1-Ausgleich einschieben konnte (75.). Tarforst war aber noch hungrig und versuchte die Führung zu malen – jedoch versäumte gleich zweimal Nathan Benndorf einen möglichen Einschlag (78.,80.). Kurz vor Schluss wurde es für Rot-Weiß aber noch einmal bitter – ein weiterer Platzverweis folgte, dieses Mal für Ayman Habbouchi, nachdem er wegen einem wiederholtem Foulspiel den gelb/roten Karton sah (87.). Ein doppeltes Überzahlspiel konnte Tarforst aber dann nicht mehr in ein Tor ummünzen – sodass man sich nach einem 1:1 die Punkte teilte und trotzdem mit einem riesigen Jubel die Klasse in der Fußball-Rheinlandliga halten konnte.

„Ich habe das meinen Jungs schon gesagt – seit meinen vier Wochen wo ich jetzt in Tarforst bin, haben sich alle meine Jungs richtig reingehangen und hart gearbeitet. Die mannschaftliche Geschlossenheit war von Anfang an da gewesen – Teamgeist wurde gezeigt und jeder hat immer einen vollen Einsatz gebracht. Wir haben zwar nicht immer einen glänzenden Fußball gespielt – aber Moral und Leidenschaft waren immer vorhanden gewesen. Auch wer gegen Wittlich die erste Halbzeit gesehen hat – hätte man durchaus mit einem anderen Ausgang des Spiels rechnen können. Hier sahen wir richtig übel aus. Nach der Halbzeitansprache lief es dann besser – haben mutiger agiert und auf einmal waren wir dann auch voll im Spiel gewesen. Am Ende wollten wir dann das Unentschieden halten und das ist uns dann auch sehr gut gelungen“, unterstreicht Patrick Zöllner mit freudiger Miene. Und der Kuchen? Wie groß wird er wohl nach dem erreichten Klassenerhalt im Hause Zöllners ausfallen? „Ja – es wird sicherlich ein Stück Kuchen geben, wahrscheinlich aber nur einen leckeren Erdbeerkuchen“, fügt Zöllner schmunzelnd hinzu, dessen Mannschaft nun mit 39 Punkten auf Platz 13 die aktuelle Runde der Fußball-Rheinlandliga abschließt. AM


Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: Merling – Schuch (46.Quint) – Herrig (88. Kiesewetter) – Arnold – Heitkötter (70. Jost) – Benndorf – Müller-Adams (57. Schmitt) – Clement (46. N. Neumann) – Schultheis – Gouverneur – Weirich

Tore: 0:1 (15. Heck) – 1:1 (75. Weirich)

Schiedsrichter: Mario Schmidt

Zuschauer: 350

1920x1080 4 1

Fünf Punkte aus den letzten vier Partien – soll der positive Trend schließlich auch am Sonntag im vorletzten Saisonspiel anhalten, wenn Tarforsts Zweitvertretung dann um 15:00 Uhr in eigener Stube den Tabellenvorletzten SG Osburg empfängt.

Noch ist nichts verloren und selbst die Hoffnung geniest weiterhin einen Höhenflug. Ein 2:2 am letzten Wochenende gegen Pluwig brachte Stärke und Moral ins Tarforster Gemüt – auch wenn gegen die DJK weitaus mehr möglich gewesen wäre. Am Ende lag es nicht im Spielerischen – viel mehr an der Chancenauswertung, die wie schon so oft ins Leere führt. Gegen Osburg soll es nun besser laufen – besonders was die Tore betrifft. Treffen will man – kämpfen sowieso, dürfte dieses Spiel besonders emotional werden, ist nämlich Osburg als Vorletzter (18 Punkte) und Tarforst als Drittletzter (20 Punkte) praktisch zum Siegen verdammt. Das Hinspiel damals gewann Tarforst deutlich mit 7:2.

„Uns ist allen sehr bewusst das wir in diesem Spiel zum Sieg verpflichtet sind. Meine Jungs wirken momentan aber auch sehr gefestigt – was man mit der sehr guten Leistung jüngst gegen Pluwig auch sehen konnte. Ich rechne mit einem sehr emotionalen und intensiven Spiel. Viel Kampf und Leidenschaft. Dennoch freuen wir uns sehr auf dieses Heimspiel und wollen dieses natürlich auch mit aller Macht und Kraft gewinnen. Wir wollen beweisen das unsere Mannschaft in die A-Klasse gehört“, betont Zwote-Trainer Steffen Hilmer, der gegen Osburg mit Marcel Dammer jedoch auf eine tragende Säule verzichten muss. Fraglich ist bislang noch ein Einsatz bei Felix Nimmrichter. Wieder mit an Bord ist dagegen Jan Bauchmüller. AM

19.und26.05.24 2

DSC00038 6

Rechnerisch gesehen würde ein Punkt reichen – kämpferisch jedoch möchte man drei. Für das große Saisonfinale am Samstag um 17:30 Uhr in eigener Stube gegen den SV Rot-Weiß Wittlich ist alles angerichtet. Sportlich und mental ist man auf dem Trierer Berg mehr als bereit – könnte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst auch den Klassenverbleib endgültig eintüten und Platz 13 der Fußball-Rheinlandliga festigen. LIVE-TICKER

Ein 2:2-Remis unter der Woche auswärts in Wirges kostete einiges an Kraft. „Eine gute Regeneration war hier extrem wichtig“, betont Chef-Trainer Patrick Zöllner, der seine Jungs aber trotz einer strammen finalen Woche gut gerüstet sieht. Gegen Wittlich soll es nun einen letzten Kraftakt geben. Eine schwere und hohe Hürde – wo man schon damals im Hinspiel eine bittere Pille schlucken musste, als man Ende November „Rot-Weiß“ knapp mit 1:2 unterlag. Während Wittlich fernab der Abstiegszone mit 51 Punkten auf dem achten Rang thront – zählen die Tarforster mit 38 Zählern Platz dreizehn.

„Ich kenne Wittlich ja noch aus meiner Zeit in der Bezirksliga und habe auch jüngst einige Videos gesehen und mir einige Infos einholen können – sodass ich uns für Samstag sehr gut vorbereitet sehe und wir den Klassenerhalt save machen können“, unterstreicht Zöllner abschließend, der wohl auch gegen Wittlich personell fast aus den Vollen schöpfen kann. So muss Tarforst mit Sebastian Szimayer – Ammar Cisse, Jeremy Kaiser und mit Maximilian Hoffmann nur auf vier Spieler verzichten.

Man rechnet mit einem harten und umkämpften Derby. Während Wittlich als Aufsteiger eine starke erste Rheinlandliga-Saison abschließen möchte – läuft man in Tarforst nach einer schwierigen Runde dem angepeilten Klassenerhalt entgegen, um schließlich auch das fünfzehnte Rheinlandliga-Jahr in Folge einläuten zu können. Man ist bereit und gewillt die letzten guten Ergebnisse mit einem weiteren Erfolg zu bestätigen. Die Stimmung intern der Mannschaft ist bestens – der Wille riesig, gilt es jetzt noch einmal fußballerisch abzuliefern, wenn möglich mit einem schönen „Happy End“. AM

19.und26.05.24 2