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Mittwoch, 20 Oktober 2021 13:26

Auswärts eine Macht, zuhause löchrig

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In der ältesten Stadt des Hunsrück liegen die Sorgen fern. Sportlich läuft es und das nicht erst seit dieser Saison. Für den TuS Kirchberg – der sich heuer in der dritten Rheinlandliga-Saison in Folge befindet, stehen die Zeichen auf Erfolg. Platz vier in der Tabelle – Tendenz steigend, achtzehn Punkte auf dem Zettel und reichlich Qualität in den Reihen.

Offensiv und auch defensiv hält man mit der Konkurrenz Schritt. Auswärts bislang sogar noch ohne Niederlage – drückt der Schuh eher auf eigenem Terrain. Gerade in Kirchbergs Festung – wo Stabilität und Dominanz eigentlich zuhause sind, wackelt die Elf vom Wasserturm gewaltig. Erst fünf Punkte – nach einem Sieg, zwei Remis und schon zwei Niederlagen.

Verstärkt hat man sich im Sommer diesen Jahres jedoch im gesunden Stil. Neben einem Abgang – verzeichnete der TuS im Gegenzug vier Neuzugänge. Trainer Patrick Joerg kann somit auf einen eingespielten Kader zurückgreifen – der nun auch endlich im eigenen Wohnzimmer sportlich zünden möchte. Die nächste Gelegenheit bekommen die Hunsrücker schließlich wieder am kommenden Sonntag – wenn der FSV Trier-Tarforst zum insgesamt dritten gemeinsamen Duell Richtung Wasserturm reist.

Auch wenn Kirchberg nach einem Remis und einer Niederlage noch nie gegen den Tarforster Tross gewinnen konnte – ist man gewillt und bereit, den ersten „Dreier“ im dritten Anlauf zu stemmen. Die beiden gemeinsamen Auftritte hatten aber immer Spannung in petto. Eng – hart umkämpft, hitzig und auch dramatisch. Auch das dritte Duell beider Clubs verspricht die nötige Würze. Kirchberg will die Bilanz mit einem Sieg ausgleichen – während Tarforst mit aller Macht die Tabellenspitze der Fußball-Rheinlandliga verteidigen möchte. AM

Mittwoch, 20 Oktober 2021 07:07

Pokal-Fieber in der Jugend – Damen-Elf vor Heimspiel

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Nach der zurückliegenden Herbstferienpause – starten am kommenden Wochenende einige Juniorenteams wieder durch. Vereinzelt in der Liga und schließlich auch im Rheinlandpokal – strebt die FSV-Schmiede wieder nach Erfolg. Während die C1 in Konz die nächste Pokalrunde erreichen möchte und auch die D1im Pokal-Derby bei der SpVgg Trier II aufläuft, muss dagegen die zuletzt glücklose A2 samstags im Ligageschehen in Wincheringen antreten. Auch im Rheinlandpokal – jedoch sonntags, tritt die B1 an, die ab 17:00 Uhr Bitburg empfängt.

Ebenfalls ein Heimspiel genießt am Sonntag die um Ricardo Seibel trainierte Damen-Mannschaft. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie erhoffen sich die Damen schließlich im Heimspiel gegen die SG Kylltal-Bierresborn einen Erfolg. Anstoß ist um 17:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Irsch.

Alle Partien im Überblick finden Sie hier

Mittwoch, 20 Oktober 2021 06:39

FSV trauert um Bersi Küper

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Die Trierer Rugbygemeinschaft trauert um Bersi Küper, Rugbyspielerin und Pionierin des rheinland-pfälzischen Frauenrugby. Die gebürtige Peruanerin spielte von1999 bis 2005 in Trier Rugby zu einer Zeit, in unser Sport in Deutschland noch wenig etabliert war. Im Jahre 2003 war sie als Leistungsträgerin maßgeblich beim Gewinn der Hochschulmeisterschaften in Mainz beteiligt und wurde daraufhin aufgrund ihrer starken Leistungen in den Kader der Damen-Nationalmannschaft berufen. Neben Uni-Rugby in Trier spielte sie für den ASV Köln in der Bundesliga und kurzzeitig in Lyon. Mit dem Ende ihres Studiums im Jahre 2005 ließ sie sich in England nieder und spielte dort noch einige Zeit bei den Saracens. Dabei hielt sie ihre Verbindungen zu ihrem Trierer Verein stets aufrecht. Ihr unerwarteter Tod erschüttert uns sehr. Wir werden für immer ihr Lachen, ihre Energie und ihre Lebensfreude in Erinnerung behalten. In Gedenken an Bersi wird eine Gedenkfeier in Form eines Touch Rugbyspiels im Waldstadion am 20. November um 14 Uhr stattfinden. Um Anmeldung per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wird gebeten.

Dienstag, 19 Oktober 2021 10:37

Das Andernach-Spiel im Presse-Echo

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Vergangenen Samstag gewann der FSV zuhause über die SG 99 Andernach mit 6:1. Das schreibt die Presse:

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(...)Ein Spiel worüber man sich noch lange unterhalten wird. Reichlich Tempo schon gleich nach Anpfiff. Der Platzhirsch stürmte und das ohne Rücksicht auf Verluste. Nach wenigen Sekunden erhaschten die Trierer Höhenkicker somit auch ihre erste dicke Chance des Spiels – als Mohammad Rashidi einen raffinierten Angriff einleitete, anschließend auf Julian Schneider ablegte, der aber im Folgeverlauf keinen Abnehmer im Strafraum fand. Spielerisch hatten die Rothosen das Sagen auf dem Platz. Andernach hatte mühe in der Defensive – ganz abgesehen von der Offensive, wo der Tabellenzweite bislang überhaupt keine Gefahr ausstrahlte. Nach gut zwanzig Minuten drehte man schließlich zum ersten und auch längst überfälligen Jubel auf – als Julian Schneider, zuvor waren auch Nico Neumann und Nicola Rigoni am Angriff beteiligt, den Ball frech und abgezockt über die Torlinie bugsierte (22.).(...) Hier geht´s zum Artikel

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(...)Während die Gäste Aggressivität und Torgefahr vermissen ließen, lief es bei den Hausherren umso besser. Schon nach wenigen Sekunden setzte der FSV Tarforst ein erstes Ausrufezeichen. Mohammad Rashidi bediente mit dem ersten Angriff Julian Schneider, dessen scharfe Hereingabe keinen Abnehmer fand. Schneider eröffnete den Torreigen dann später mit einem Treffer aus kurzer Distanz (23.) – die Vorarbeit leisteten Rigoni und Nico Neumann. Bei dem Gegentreffer merkte man dem jungen SG-Torwart Jannis Koch, der normalerweise in der A-Junioren-Rheinlandliga zwischen den Pfosten steht, fehlende Übersicht an.(...) Hier geht´s zum Artikel

Sonntag, 17 Oktober 2021 22:25

Damen-Elf verliert viertes Spiel in Folge

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Viertes Spiel – vierte Niederlage in Folge. Die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst sucht weiterhin nach Erfolg. So unterlag die Elf um Trainer Ricardo Seibel auch am Sonntagabend – als man zuhause der SG Bongard mit 1:3 unterlag. Nächstes Spiel ist am Sonntag in einer Woche (24, Oktober) – wenn man zuhause um 17:00 Uhr die SG Kylltal-Bierresborn empfängt.

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Auch wenn mehr möglich gewesen wäre – reichte es am Ende nur für ein torloses Remis. Spielerisch bewiesen die Jungs der Tarforster Zweitvertretung im Heimspiel gegen die SG Kordel eine gute Leistung. Besonders der erste Durchgang – wo der FSV nicht nur den Ton bestimmte, sondern viel mehr auch gute Chancen verbuchte, ging glasklar auf die Rechnung der Trierer Höhenkicker. Hinten sicher und vorne gefährlich – ließ zum Beispiel Marcel Mühlen zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, wehmütig auf der Strecke liegen. „Spielerisch war die Leistung der ersten Halbzeit okay. Ein Tor hätte uns aber dennoch sehr gut gestanden“, blickt Zwote-Trainer Daniel Will mit leicht runzelnder Stirn zurück. Kordel selbst hatte mächtig Probleme. Ein Schlupfloch durch die FSV-Defensive suchte die Elf um Trainer Klaus Grüber vergebens.

Nicht viel anders verlief der zweite Durchgang. Gute Akzente in Richtung des Gegners Tor – doch am Ende war man, wie Damiel Will weiter untermauert, „nicht entschlossen genug gewesen“. Der glückliche Abschluss – dass verdiente Tor, wollte zumindest für den Tarforster Tross nicht fallen. Kordel hingegen blinzelte wohl mit leichter Zufriedenheit auf den Punktgewinn – während Tarforst immerhin das dritte Spiel ohne Niederlage verbuchte. „Es war mehr möglich gewesen. Spielerisch machten wir einen guten Job. Besonders defensiv haben meine Jungs in beiden Hälften der Partie nichts anbrennen lassen. Zudem schrieb man gute Kombinationen nach vorne – wenn auch am Ende ohne Torerfolg“, betont Daniel Will abschließend. Weiter geht der Ritt für die Zwote nun am Sonntag in einer Woche (24. Oktober) – wenn man um 14:30 Uhr beim TuS Reinsfeld gastiert. AM


Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

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Augen reiben – staunen, jubeln, verteidigt. Im Topspiel der Fußball-Rheinlandliga – zwischen dem Tabellenführer aus Trier-Tarforst und dem Tabellenzweiten SG 99 Andernach, sahen die rund 150 Zuschauer sieben Tore. Weniger Freude hatten indes die Gäste vom linken Rheinufer – die einer starken Tarforster Elf am Ende deutlich mit 6:1 unterlagen.

Ein Spiel worüber man sich noch lange unterhalten wird. Reichlich Tempo schon gleich nach Anpfiff. Der Platzhirsch stürmte und das ohne Rücksicht auf Verluste. Nach wenigen Sekunden erhaschten die Trierer Höhenkicker somit auch ihre erste dicke Chance des Spiels – als Mohammad Rashidi einen raffinierten Angriff einleitete, anschließend auf Julian Schneider ablegte, der aber im Folgeverlauf keinen Abnehmer im Strafraum fand. Spielerisch hatten die Rothosen das Sagen auf dem Platz. Andernach hatte mühe in der Defensive – ganz abgesehen von der Offensive, wo der Tabellenzweite bislang überhaupt keine Gefahr ausstrahlte. Nach gut zwanzig Minuten drehte man schließlich zum ersten und auch längst überfälligen Jubel auf – als Julian Schneider, zuvor waren auch Nico Neumann und Nicola Rigoni am Angriff beteiligt, den Ball frech und abgezockt über die Torlinie bugsierte (22.).

Weitere Chancen folgten – und das fast schon im Minutentakt. So traf Rashidi nach einem Kopfball nur den Pfosten (31.) – weitere gute Möglichkeiten ließen zudem erneut Rashidi und Adrian Ziewers auf der Strecke liegen. Für etwas Ruhe sorgte immerhin Rigoni. Tarforsts Nummer zehn und der bisher gefährlichste Torjäger im Kleid des FSV – traf nach rund einer halben Stunde lässig zum 2:0 nach einer tollen und auch starken Vorarbeit von Rashidi (35.). Der Rheinlandliga-Dino war in allen Belangen überlegen. Andernach hingegen fand kaum einen Zugriff auf das Spiel – während Tarforst vor der Halbzeitpause weiter Öl ins Feuer goss. Chancen über Chancen – kurz vor dem Pausenpfiff auch der dritte Jubel, als Nicola Rigoni einen Fehler der Andernacher Hintermannschaft keck ausnutzte, sich den Ball praktisch vor die Füße legte und souverän zum 3:0 abschloss (45.).

Aber auch nach der Pause dominierten die Hausherren das Geschehen. Andernach kam zwar etwas besser als im ersten Durchgang aus der Kabine – fand aber weiterhin kein Durchkommen an einer soliden Tarforster Defensive. Sattelfest – sicher und ziemlich routiniert, zeigten nicht nur die Torschützen selbst ein ganz großes Kino, sondern viel mehr das komplette Team, dass schließlich auch nach Wiederanpfiff noch längst kein Sättigungsgefühl entwickelte. Ganz im Gegenteil. Während Rigoni erst einen weiteren Treffer verpasste (53.) – machte es die Nummer zehn nach einer Stunde schließlich besser, als er mit dem 4:0 zu einem weiteren „Ohrenschrauber-Jubel“ ausholte (60.). Andernach überraschte indes wenige Minuten später – als Fabian Weber einfach mal Mut fasste und aus der Distanz heraus und im hohen Bogen über FSV-Keeper Johannes München auf 1:4 verkürzte (64.). Doch die große Aufholjagd blieb aus. Stattdessen legten die Trierer Höhenkicker noch zwei Schippen obendrauf. Erst schraubte Rigoni – der stark von dem zuvor eingewechselten Moritz Jost verdient wurde, dass Ergebnis auf 5:1 an (68.), ehe anschließend und das fast zeitgleich mit dem Schlusspfiff, Mohammad Rashidi mit dem 6:1 das halbe Dutzend voll machte (90.).

Eine Gala mit besonderer Note – fand auch Chef-Trainer Holger Lemke nach Spielende wenige – wenn auch sehr lobende Worte in Richtung seines Teams: „Gegen Andernach haben wir mal gespielt wie wir es uns vorgestellt haben und das gleich von Beginn an. Wir waren im gesamten Spiel dominant und überlegen gewesen und konnten letztendlich das Spiel auch in dieser Höhe völlig verdient gewinnen. Mehr muss man dazu auch nicht sagen. Riesen Kompliment an meine Mannschaft.“ AM


Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: München – Weber – Rashidi – Rigoni (70. Hahn) – Neumann (75. Kssouri) – Schneider (66. Jost) – Heitkötter – Chalve – Ziewers – Habbouchi – Fuhs (77. Arnold)

Tore: 1:0 (22. Schneider) 2:0 (35. Rigoni) – 3:0 (45. Rigoni) – 4:0 (60. Rigoni) – 1:4 (64. Weber) – 5:1 (68. Rigoni) 6:1 (90. Rashidi)

Schiedsrichter: Robert Milz

Zuschauer: 150


Bilder vom Spiel
(Wolfgang Ziewers)

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Jannik

Ein ganz besonderer Fußball-Leckerbissen und die Top-Abwechslung in den Herbstferien, das ist live am kommenden Freitag, 22. Oktober 2021 auf dem Sportplatz in Trier-Tarforst zu erleben.

Der junge und erfolgreiche Fußball-Trainer, Lucas Kamps und der augenblicklich in den Social-Media-Kanälen „durch die Decke“ gehende „jannikfreestyle“, Deutschlands Fußball-Freestyler Nr. 1 sind zu Gast.

Mit inzwischen weit über 1,2 Millionen Followern (!) bei TIKTOK und anderen typischen Social Media Kanälen ist Jannik aktuell der „Durchstarter der Szene“.

Schauen Sie sich die vielen Videos/Clips einmal in Ruhe an …

Lucas

Ob nun der Sport-Sender SPORT 1 (Doppelpass), die europäischen Spitzenvereine Borussia Dortmund und Inter Mailand, das HR- und SWR-Fernsehen, die Hamburger Fußball-Arena, alle arbeiten inzwischen mit Jannik zusammen und es werden immer mehr. Nun habt Ihr liebe Kids, die einmalige Chance, live mit Jannikfreestyle, so sein Künstlername, zu üben.

Gemeinsam mit dem aus Rhens am Rhein stammenden Fußball-Trainer Lucas Kamps gibt es aber zusätzlich an diesem Tag noch echtes Profi-Training, das sich speziell um den Bereich mentales und kognitives Training dreht. Dieses deutschlandweit einzigartige und seit Jahren erprobte Konzept findet dauerhaft in zahlreichen Feriencamps, Vereinstrainings (u.a. Jugend FC Rot-Weiß Koblenz) und Einzeltrainings statt. Neben vielen jungen ambitionierten Fußballern und Fußballerinnen sticht hier besonders der frischgebackene deutsche Nationalspieler Karim Adeyemi heraus, welcher im Jugendalter schon dieses Training genoss.

Jannik und Lucas möchten Ihr Können direkt an junge begeisterte Fußball-Kids (Jungs und Mädchen) in den Jahrgängen 2007-2009 und 2010-2012 weitergeben.

Lucas Kamps ist Leiter und Inhaber des SEMPT-Akademie Fußballstützpunktes Rheinland, welcher auch als Veranstalter des Events fungiert.

Ablaufplan:
Freitag, 22.10.2021
Am Trimmelter Hof FSV Trier-Tarforst
Altersklasse: 2007 - 2009 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
2010 - 2012 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: EURO 49,00 p. P. inkl. Trikot-Shirt
Anmeldung bei Lucas Kamps: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
0176 - 65 71 60 29

Dienstag, 12 Oktober 2021 08:15

Tarforst bittet Andernach zum Topspiel

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Mehr Spitzenspiel geht nicht – wenn am kommenden Samstag um 17:30 Uhr der Tabellenführer aus Tarforst den Zweiten aus Andernach empfängt. Ein Duell mit reichlich Spannung im Gepäck – fühlen sich die Trierer Höhenkicker aber gut gerüstet, um schließlich auch dieses Heimspiel zu gewinnen. Gespielt wird in der 11teamsports-Arena in Tarforst (Rasenplatz).

Ginge es nach den Tarforstern – dürfte der aktuelle Tabellenstand gut und gerne so bleiben. Neun Spieltage liegen im Rücken – grüßt der FSV von ganz oben und konnte jüngst sogar die 20er-Marke knacken. „Vor der Saison hat niemand von uns damit gerechnet – dass wir mit Abschluss des neunten Spieltags Tabellenführer der Fußball-Rheinlandliga sind. Wir kennen unsere Qualität samt Stärken und wissen durchaus – dass wir einen sehr guten und breiten Kader haben. Es ist einfach ein tolles Gefühl solch eine Momentaufnahme zu durchlaufen. Doch wir müssen realistisch bleiben und sehen – dass wir erst neun Spieltage hinter uns haben. Die Saison ist somit noch sehr lange“, betont Chef-Trainer Holger Lemke, der sein Team nun bestens auf den Knaller am Samstag einschwört.

Andernach selbst mauserte sich in den letzten Jahren zu einem Topteam der Liga. Oben mitmischen heißt die Devise – und das nicht nur in dieser Runde, dürfte die Aufgabe am Samstag knifflig und schwer zugleich werden. Ein erfahrener „Haufen“ – zuhause am linken Rheinufer, macht dem FSV die Tabellenspitze streitig. Man scharrt mit den Hufen – geht auf Tuchfühlung und könnte mit einem Sieg immerhin mit dem Liga-Primus aus Tarforst punktuell gleichziehen. „Die Vorfreude auf das Spitzenspiel gegen Andernach ist riesig. Der Gegner hat sich in all den Jahren sichtlich weiterentwickelt und dürfte uns somit auch am Samstag das Leben bzw. das Spiel ziemlich schwer machen. Es wird ein richtig harter Brocken werden. Im Vergleich zur Vorwoche müssen wir unsere Torchancen konsequenter nutzen und mit viel Tempo und Leidenschaft agieren. Ebenso gilt es – den Gegner spielerisch unter Dauerfeuer zu nehmen und zugleich hinten kompakt stehen. Gelingt uns das – werden wir sicherlich auch dieses Heimspiel für uns entscheiden. In Tarforst hängen bekannterweise die Trauben hoch – auch für Andernach“, gibt Lemke kämpferisch zu verstehen.

Mit Elias Heitkötter – Sebastian Schmitt, Sven Haubrich, Marc Picko, Ruben Herres, Torwart Yunus Akgül und mit Benedikt Decker fallen weiterhin sieben Spieler verletzungsbedingt aus. Fraglich ist bislang noch ein Einsatz bei Noah Schuch – der die Woche über krankheitsbedingt im Training kürzertreten musste. AM

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Nach zuletzt zwei Siegen in Folge genießt Tarforsts Zweitvertretung am kommenden Sonntag ab 14:30 Uhr erneut ein Heimspiel, wenn man den aktuellen Zweiten der Kreisliga-A Trier/Saarburg SG Kordel (18 Punkte) empfängt.

In der Tabelle zumindest ein kleines Topspiel. Vierter gegen Zweiter – nimmt Tarforst (15 Punkte) die Verfolgung mit Blick nach oben auf, weiß aber auch, Kordel wird ein harter Brocken werden. Die Elf um Trainer Klaus Grüber ist gut drauf. Spielerische Stärke – reichlich Erfahrung, spiegelt sich die SG Kordel als Geheimfavorit wider. Doch so fern ist Tarforst auch nicht. Beide Clubs schreiben sich bisher fünf Siege auf die Brust. Lediglich der Rest der Bilanz spricht sich mehr für Kordel aus.

Vorsicht somit nicht nur eine leeres Wort – wird gegen Kordel so einiges gefordert sein, um schließlich auch diese Hürde zu stemmen. Für FSV-Trainer Daniel Will steht somit fest – gegen Kordel ist mehr als nur ein guter Tag notwendig, wie er mit ernster Stimme bekräftigt: „Ohne wenn und aber ein sehr schwerer Gegner – wenn nicht sogar tabellarisch gesehen der bisher Schwerste. Unser Gegner ist gut drauf und steht auch nicht ganz unverdient weit oben in der Tabelle. Gerade ihre Offensive müsste uns als Warnschuss reichen. Hier müssen wir in alle Richtungen konzentriert agieren. Kordel schließt eiskalt ab – ein Grund mehr unseren Fokus auf die Defensive zu richten. Kordel geht in meinen Augen als Favorit in dieses Spiel. Trotzdem wollen auch wir unsere starken Akzente nach vorne setzen und mit aller Macht versuchen, die Punkte in Trier-Tarforst zu halten. Ein Erfolg ist möglich – aber nur, wenn alle meine Jungs leidenschaftlich und konzentriert an einem Strang ziehen.“

Personell wird sich im Vergleich zu den letzten Auftritten nicht all zu viel ändern. Fraglich ist bislang noch ein Einsatz bei Markus Nilles – der die Woche über eine leichte Erkältung auskuriert hat. Ebenfalls zurückkehren wird Vincent Klasen nach seiner abgesessenen gelb/rot Sperre.

Die Bilanz selbst gegen die SG aus Kordel und Welschbillig schreibt sich mit vier Siegen für Kordel – drei Siege für Tarforst und zwei Remis so gut wie ausgeglichen. Das insgesamt zehnte gemeinsame Duell – Tarforst möchte als Verfolger punktuell mit Kordel gleichziehen, verspricht schon im Vorfeld reichlich Spannung. „Personell dürften wir für dieses Spiel gut aufgestellt sein. Jetzt muss nur noch eine gute Leistung folgen – und der nächste Erfolg könnte anklopfen“, unterstreicht Daniel Will abschließend. AM